Bauchspeicheldrüsenkrebs

Dieses Kapitel wurde durch die Herausgeber von Cancer.Net im Dezember 2008 durchgesehen und genehmigt.

© 2006-2009 American Society of Clinical Oncology (ASCO).

Übersicht

Bauchspeicheldrüsenkrebs ist eine Erkrankung, bei der normale Zellen der Bauchspeicheldrüse nicht richtig funktionieren und beginnen, unkontrolliert zu wachsen. Diese Krebszellen können sich anhäufen und eine Masse bilden, diese nennt man Tumor. Bei seinem Wachstum kann ein Tumor des Pankreas die Funktion der Bauchspeicheldrüse beeinträchtigen, kann nach aussen wachsen und benachbarte Blutgefässe und Organe betreffen und schliesslich metastasieren (sich ausdehnen) in andere Teile des Körper.

Funktion der Bauchspeicheldrüse

Die Bauchspeicheldrüse (Pankreas) ist eine birnenförmige Drüse, die sich im Bauch zwischen Magen und Wirbelsäule befindet. Sie ist etwa 15 cm lang und besteht aus zwei Hauptteilen:

Der exokrine Anteil, aufgebaut aus Gängen und so genannten Acini (kleine Säcke am Ende der Gänge), produziert Enzyme (spezialisierte Eiweisse), die in den Dünndarm freigesetzt werden und dem Körper helfen, Nahrungsmittel aufzuspalten und zu verdauen, speziell Fette

Der endokrine Anteil des Pankreas besteht aus spezialisierten Zellen, die innerhalb der Bauchspeicheldrüse in kleinen Inseln angesammelt sind, die so genannten Langerhans’schen Inseln. Diese Zellen produzieren spezifische Hormone, von denen das wichtigste Insulin ist, eine Substanz, die hilft, die Konzentration von Zucker im Blut zu kontrollieren.

Arten von Pankreaskarzinom

Es ist wichtig, zu bestimmen, ob der Krebs im exokrinen oder im endokrinen Teil des Pankreas begonnen hat, da Diagnose und Behandlung jeder Art sehr unterschiedlich sind. Die häufigste Art von Pankreaskrebs wird duktales Adenokarzinom genannt, oder einfach Adenokarzinom. Bei dieser Art beginnt der Krebs im exokrinen Teil.

Der Rest dieses Kapitels konzentriert sich auf das Adenokarzinom.

Viel weniger häufig beginnt der Tumor in den Langerhans’schen Inseln, den endokrinen Anteil. Diese Tumoren werden als Inselzelltumoren oder neuroendokrinen Tumoren des Pankreas bezeichnet. Es gibt mehrere Unterarten von endokrinen Pankreastumoren. Diese neuroendokrinen Tumoren können chemische Substanzen wie Insulin produzieren. Wenn diese Art von Tumor ohne Hormonproduktion wächst, wird er „nicht-funktionierend“ genannt. Wenn der Tumor ein Hormon produziert, kann das Hormon Störungen des Stoffwechsels verursachen, wie z. B. sehr tiefe Blutzuckerspiegel (z. B. beim Insulinom) oder einen sehr hohen Blutzuckerspiegel (wie beim Glucagonom) oder andere Probleme wie schweren Durchfall (ein Symptom beim VIPom, das die Substanz vasoaktives intestinales Peptid produziert). Es ist wichtig, einen neuroendokrinen Tumor von einem Adenokarzinom des Pankreas zu unterscheiden, weil sie sich jeweils sehr unterschiedlich verhalten und auch sehr unterschiedlich behandelt werden. Für mehr Informationen lesen Sie die Cancer.Net Informationen zu den Inselzelltumoren.

Statistik

Im Jahr 2008 wird bei rund 37'680 Erwachsenen (18’770 Männer und 18’910Frauen) in den Vereinigten Staaten neu ein Pankreaskarzinom diagnostiziert. Es wird geschätzt, dass 34'290 Todesfälle (17'500 Männer und 16'790 Frauen) aufgrund dieser Krankheit dieses Jahr eintreten werden. Pankreaskrebs ist der zehnthäufigste Krebs bei Männern und die vierthäufigste Todesursache durch Krebs bei Männern und Frauen. Wie oben erklärt, sind die meisten Pankreaskarzinome Adenokarzinome und die folgende Statistik bezieht sich auf diese Art von Pankreaskrebs.

Weil Pankreaskrebs zu Beginn häufig keine spezifischen Symptome verursacht, wird er oft nicht entdeckt, bis er über das Pankreas hinaus sich in andere Teile des Körpers ausgedehnt hat. Das relative Einjahres-Überleben (Prozentsatz der Patienten, die mindestens ein Jahr nach der Krebsdiagnose überleben, ausgeschlossen diejenigen, die an anderen Krankheiten sterben) der Patienten mit Pankreaskrebs ist 24 % und das relative Fünfjahres-Überleben (Prozentsatz der Patienten, die mindestens 5 Jahre überleben nach der Ersttherapie, ausgeschlossen diejenigen, die an anderen Krankheiten sterben) beträgt rund 5 %. Wenn der Krebs in einem frühen Stadium entdeckt wird oder wenn eine chirurgische Resektion (operative Entfernung des Tumors) möglich ist, beträgt das Fünfjahresrelativüberleben ungefähr 20 %.

Krebsüberlebensstatistiken sollten mit Vorsicht interpretiert werden. Diese Schätzungen basieren auf Zahlen von tausenden von Fällen mit dieser Art von Krebs in den Vereinigten Staaten jedes Jahr, aber das aktuelle Risiko für einen einzelnen Menschen kann sich unterscheiden. Es ist nicht möglich, einer Person zu sagen, wie lange er oder sie mit Pankreaskrebs leben wird. Weil die Überlebensstatistik in Fünfjahres- (und manchmal Einjahres)-Intervallen gemessen wird, spiegeln sie möglicherweise Fortschritte in Behandlung und Diagnose dieses Krebstyps nicht gut wieder.

Medizinische Illustration

Das Pankreas besteht aus Kopf, Körper und Schwanz. Pankreaskrebs entsteht am Häufigsten im Kopf des Pankreas.

Statistiken adaptiert von der American Cancer Society Veröffentlichung, Cancer Facts & Figures 2008.

Um mehr über Krebsbegriffe zu erfahren, die in diesem Kapitel verwendet wurden, lesen Sie das Cancer.Net Angebot: Krebsbegriffe zum Kennen, grundlegende onkologische Begriffe.

Risikofaktoren

Ein Risikofaktor ist alles, was das Risiko für eine Person erhöht, Krebs zu entwickeln. Einige Risikofaktoren können beeinflusst werden, wie z. B. Rauchen, einige können nicht beeinflusst werden, wie Alter und familiäre Belastung. Obschon Risikofaktoren die Entstehung von Krebs beeinflussen können, verursachen die meisten nicht direkt Krebs. Einige Personen mit mehreren Risikofaktoren bekommen nie Krebs, während andere ohne bekannte Risikofaktoren Krebs bekommen. Wenn Sie jedoch Ihre Risikofaktoren kennen und diese Ihrem Arzt mitteilen, kann Ihnen dies helfen, besser informiert Ihren Lebensstil und Ihre Gesundheitspflege zu wählen.

Folgende Faktoren können das Risiko, einen Pankreaskrebs zu entwickeln für eine Person erhöhen:

  • Alter: Das Risiko für Pankreaskrebs steigt mit dem Alter. Die meisten Fälle ereignen sich bei Menschen, die älter als 60 sind.
  • Geschlecht: Bei mehr Männern wird Pankreaskrebs diagnostiziert als bei Frauen.
  • Rasse: Schwarze Personen haben ein höheres Risiko als Asiaten oder Weisse, einen Pankreaskrebs zu bekommen.
  • Rauchen: Raucher haben ein zwei- bis dreimal höheres Risiko, Pankreaskrebs zu bekommen, als Nichtraucher.
  • Übergewicht und Diät: Eine fettreiche Ernährung ist ein Risikofaktor für Pankreaskrebs. Die Forschung hat gezeigt, dass fettleibige und sogar schon übergewichtige Männer und Frauen ein höheres Risiko haben, an Pankreaskrebs zu sterben
  • Diabetes: Der plötzliche Beginn eines Typ II Diabetes kann ein frühes Symptom von Pankreaskrebs sein. Ob die Zuckerkrankheit an sich ein Risikofaktor für die Entwicklung vom Pankreaskrebs ist, ist eine Frage, die seit vielen Jahren mit grossem Interesse verfolgt wird. Grosse Studien haben zu unterschiedlichen Schlussfolgerungen geführt. Man glaubt jetzt, dass ein lange bestehender Diabetes das individuelle Risiko für einen Bauchspeicheldrüsenkrebs in einem bescheidenen Grad erhöht.
  • Familiengeschichte: Das Risiko für einen Bauchspeicheldrüsenkrebs steigt um das Dreifache, wenn ein Verwandter ersten Grades (Mutter, Vater, Schwester oder Bruder) Bauchspeicheldrüsenkrebs hat. Das Risiko steigt sogar noch mehr an, wenn mehrere Verwandte ersten Grades betroffen sind. Eine familiäre Belastung mit Melanom (Schwarzer Hautkrebs) und gewisse vererbliche Formen von Darm-, Brust- und Eierstockkrebs sind ebenfalls mit einem erhöhten Risiko für Pankreaskarzinom vergesellschaftet. Lesen Sie mehr darüber bei Die Genetik von Bauchspeicheldrüsenkrebs.
  • Chronische Pankreatitis: Eine Pankreatitis ist eine Entzündung der Bauchspeicheldrüse, eine schmerzhafte Erkrankung des Pankreas. Einige Forschungsresultate weisen darauf hin, dass eine chronische Pankreatitis das Risiko für ein Pankreaskarzinom erhöhen kann.
  • Vererbte Pankreatitis: Für mehr Information über diese Erkrankung besuchen Sie den Cancer.Net-Führer zur hereditären Pankreatitis.
  • Chemikalien: Der Kontakt mit bestimmten Chemikalien (Pestiziden, Benzenen, bestimmten Farbstoffen und petrochemischen Substanzen) kann das Risiko für einen Bauchspeicheldrüsenkrebs erhöhen.
  • Hepatitis B Infektion: Hepatitisviren sind Viren, die die Leber infizieren. Eine neuere Studie hat gezeigt, dass Zeichen für eine frühere Hepatitis B Infektion bei Personen mit Pankreaskrebs doppelt so häufig vorkam, wie bei Personen ohne diesen Krebs. Es benötigt aber noch weitere Forschung, um die Natur dieser Verbindung zu klären und um die Resultate dieser Studie zu bestätigen.

Diagnose

Ärzte setzen viele Tests ein, um Krebs zu diagnostizieren und um zu bestimmen, ob er metastasiert hat. Einige Tests können auch bestimmen, welche Behandlungen die erfolgreichsten sein können. Für die meisten Krebsarten ist eine Biopsie (Gewebsentnahme) der einzige Weg, um definitive Diagnose eines Krebses zu stellen. Wenn eine Biopsie nicht möglich ist, kann der Arzt andere Untersuchungen empfehlen, die zur Diagnose beitragen. Bildgebende Untersuchungen können verwendet werden, um herauszufinden, ob der Krebs metastasiert hat. Ihr Arzt kann die folgenden Faktoren berücksichtigen, wenn er eine Untersuchung auswählt:

  • Alter und Gesundheitszustand
  • Die Art des vermuteten Krebses
  • Schweregrad der Symptome
  • Vorhergehende Untersuchungsresultate

Wenn ein Arzt den Verdacht hat, dass eine Person Pankreaskrebs hat, wird er zunächst nach der medizinischen Vorgeschichte der Person fragen und sie auf Zeichen der Erkrankung hin untersuchen. Die folgenden Tests können verwendet werden, um Bauchspeicheldrüsenkrebs zu diagnostizieren:

Körperliche Untersuchung

Der Arzt wird Haut und Augen untersuchen, ob sie gelb sind, was ein Zeichen von Gelbsucht ist. Gelbsucht kann durch einen Tumor im Kopf der Bauchspeicheldrüse entstehen, der den normalen Abfluss des Gallensaftes (einer in der Leber gebildeten Substanz) in den Dünndarm behindert. Der Arzt wird auch den Bauch abtasten nach durch den Krebs verursachten Veränderungen, obschon die Bauchspeicheldrüse selber im hinteren Teil des Oberbauches liegt und damit durch den Arzt im Allgemeinen nicht ertastet werden kann. Die Anwesenheit von Aszites (einer krankhaften Ansammlung von Flüssigkeit im Bauch) kann ein anderes Krebszeichen sein.

Laboruntersuchungen

Der Arzt kann eine Blutentnahme machen, um nach erhöhten Werten von Bilirubin und anderen Substanzen zu suchen. Bilirubin ist eine Substanz, die stark ansteigen kann bei Patienten mit Bauchspeicheldrüsenkrebs, bedingt durch die Blockade des gemeinsamen Gallenganges durch einen Tumor. Es gibt viele andere Ursachen für einen erhöhten Bilirubinspiegel, wie z. B. eine Hepatitis (Leberentzündung), Gallensteine oder Mononukleose (Pfeiffer’sches Drüsenfieber). CA 19-9 ist ein Tumormarker (das sind Substanzen im Körper, von denen höhere Spiegel gefunden werden in Anwesenheit eines Krebses), der im Blut gemessen werden kann und der oft erhöht ist bei Personen mit Pankreaskarzinom. Ein erhöhtes CA 19-9-Resultat an sich sollte aber nicht verwendet werden, um die Diagnose eines Pankreaskarzinoms zu stellen, da CA 19-9 auch bei anderen, nicht krebsartigen Zuständen ebenfalls erhöht sein kann (z. B. Pankreatitis, Leberzirrhose und Verstopfung des gemeinsamen Gallengangs).

Bildgebende Verfahren erlauben Ärzten zu bestimmen, wo der Krebs lokalisiert ist und ob er sich von der Bauspeicheldrüse in anderer Körperregionen ausgedehnt hat. Ein Pankreastumor entwickelt sich oft nicht als eine einzelne grosse Tumormasse und ist deshalb oft schwierig zu sehen bei der Bildgebung.

Computertomographie (CT)

Ein CT schafft ein dreidimensionales Bild des Körperinneren mit einer Röntgenmaschine. Ein Computer kombiniert dann diese Bilder zu einem detaillierten Querschnittbild, das allfällige Abnormalitäten oder Tumoren zeigt. Ein Kontrastmedium (ein spezieller Farbstoff) wird üblicherweise in eine Vene des Patienten gespritzt, um eine noch bessere Detailsicht zu ermöglichen.

Kernspintomographie (MRI)

Ein MRI setzt Magnetfelder ein, nicht Röntgenstrahlen, um detaillierte Bilder des Körpers zu erhalten. Möglicherweise wird ein Kontrastmittel in eine Vene des Patienten gespritzt, um ein aufschlussreicheres Bild zu erhalten.

Ultraschall

Eine Ultraschall-Untersuchung verwendet Schallwellen, um ein Bild der inneren Organe zu schaffen. Es gibt zwei Arten von Ultraschallgeräten: transabdominell (durch die Bauchdecke) und endoskopisch.

  • Ein transabdomineller Ultraschallkopf wird auf die Bauchdecke gesetzt und durch den Arzt langsam herumbewegt, um ein Bild der Bauchspeicheldrüse und der umgebenden Strukturen zu schaffen.
  • Das endoskopische Ultraschallgerät (EUS) besteht aus einem dünnen, beleuchteten Schlauch, der durch den Mund des Patienten und seinen Magen bis hinunter in den Dünndarm eingeführt wird, um ein Bild der Bauchspeicheldrüse zu machen. Diese Untersuchung ist sehr spezialisiert und benötigt einen Gastroenterologen (einen Arzt, der sich auf Funktion und Erkrankungen des Magen-/Darmtraktes spezialisiert hat, einschliesslich Magen, Darm und zugehörige Organe), der eine spezielle Ausbildung in diesem Gebiet hat. Die Untersuchung wird üblicherweise unter Sedation durchgeführt, so dass der Patient während der Untersuchung schläft.

Endoskopische retrograde Cholangiopankreatographie (ERCP)

Bei dieser durch einen Gastroenterologen durchgeführten Untersuchung, wird ein Endoskop (ein dünner Schlauch mit einem Licht) durch den Mund und den Magen in den Dünndarm geführt. Ein Katheter (ein dünneres Schläuchlein) wird durch das Endoskop und in die Gallenwege und den Bauchspeicheldrüsengang eingeführt. Kontrastmittel (Farbstoff fürs Röntgen) wird in die Gänge gespritzt und der Arzt fertigt dann Röntgenbilder an, die zeigen können, ob der Gang zusammengedrückt oder eingeengt ist. Häufig kann während einer ERCP-Untersuchung ein Plastik- oder Metall-Stent durch den verstopften Gallengang eingelegt werden, um eine Gelbsucht zu beheben. Abstriche, die während dieses Eingriffes entnommen werden können, helfen manchmal, die Krebsdiagnose zu bestätigen. Der Patient wird leicht sediert während dieses Eingriffes.

Perkutane transhepatische Cholangiographie (PTC)

Bei diesem Röntgen-Eingriff wird eine dünne Nadel durch die Haut und in die Leber eingeführt. Ein Kontrastmittel wird durch die Nadel gespritzt, so dass die Gallenwege im Röntgenbild sichtbar werden. Durch die Betrachtung der Röntgenbilder kann der Arzt sagen, ob eine Verstopfung der Gallenwege vorliegt.

Biopsie

Eine Biopsie ist die Entnahme einer kleinen Gewebeprobe zur Untersuchung unter einem Mikroskop. Andere Tests können nahelegen, dass ein Krebs vorliegt, aber nur eine Biopsie kann eine abschliessende Diagnose machen. Die bei der Biopsie entnommene Probe wird durch einen Pathologen untersucht (ein Arzt, der spezialisiert ist in der Interpretation von Labortests und in der Beurteilung von Zellen, Geweben und Organen, um Krankheiten zu diagnostizieren). Eine Technik, um Bauchspeicheldrüsengewebe zu erhalten, ist eine Feinnadelaspiration, bei der eine Nadel in die Bauchspeicheldrüse eingeführt wird, um Zellen zu aspirieren (herauszusaugen). Röntgen oder Ultraschall werden eingesetzt um die Nadel zu führen. Andere Möglichkeiten, eine Pankreas-Gewebsprobe zu erhalten, schliessen den Einsatz von ERCP, EUS oder Chirurgie ein. Wenn sich der Krebs in andere Organe ausgedehnt hat, kann eine Gewebsprobe auch von einem dieser anderen Orte entnommen werden (wie z. B. der Leber). Eine chirurgische Biopsie kann entweder durch Eröffnen der Bauchdecke oder mittels Laparoskopie mit viel kleineren Öffnungen für Kamera und chirurgische Instrumente erfolgen.

Einige Patienten entscheiden sich nach chirurgischen oder anderen Biopsien, einige der übrig gebliebenen Proben einfrieren und an andere unabhängige Laboratorien schicken zu lassen, damit genetische und molekulare Untersuchungen an den Gewebsproben durchgeführt werden können. Diese Untersuchungen können helfen vorauszusagen, auf welche Behandlungen ein Patient möglicherweise ansprechen wird. Der Einsatz von Gewebsproben in dieser Art ist wissenschaftlich noch nicht vollständig in kontrollierten Studien bestätigt. Mit der Zunahme von neuen Medikamenten (so genannten gezielten Therapien) ist dies jedoch ein Gebiet von zunehmendem Interesse und wissenschaftlichem Schwerpunkt. Es ist wichtig zu beachten, dass viele Versicherungen bis jetzt diese Art von Untersuchungen nicht bezahlen. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt für mehr Informationen.

Um mehr über in diesem Abschnitt verwendete Begriffe zu erfahren, lesen Sie das Cancer.Net-Angebot: Krebsbegriffe zum Kennen: Neu diagnostiziert

Um mehr zu erfahren, was während üblicher diagnostischer Untersuchungen passiert, lesen Sie Cancer.Net: Tests und Untersuchungen.

Staging

Staging ist eine Methode, um einen Krebs zu beschreiben, wo er sich befindet, ob oder wohin er sich ausgedehnt hat und ob er die Funktion von anderen Organen im Körper beeinträchtigt. Ärzte verwenden verschiedene diagnostische Untersuchungen, um das Stadium des Krebses zu bestimmen, so dass das Staging möglicherweise nicht vollständig ist, bis alle Tests abgeschlossen sind. Das Stadium zu kennen, hilft dem Arzt zu entscheiden, welche Behandlungsart die beste ist und kann helfen, die Prognose eines Patienten vorauszusagen. Es gibt verschiedene Stadienbeschreibungen für verschiedene Arten von Krebs.

Ärzte verwenden verschiedene Systeme für die Stadieneinteilung beim Bauchspeicheldrüsenkrebs. Die Methode für die Stadieneinteilung bei anderen Krebsarten, die TNM-Klassifizierung, wird beim Pankreaskrebs nicht routinemässig angewandt; der Vollständigkeit halber wird sie aber weiter unten erklärt. Eine häufiger verwendete Einteilung teilt den Bauchspeicheldrüsenkrebs in drei Kategorien ein:

Resezierbar

Diese Art von Bauchspeicheldrüsenkrebs kann chirurgisch entfernt werden. Ein Tumor kann innerhalb des Pankreas liegen oder sich auch darüber hinaus ausdehnen, aber es liegt kein Einbezug der kritischen Arterien oder Venen in der Region vor. Es gibt keine Anhaltspunkte für eine Ausdehnung in andere Gegenden ausserhalb der Bauspeicheldrüse. Ungefähr 10 – 15 % der Patienten werden in diesem Stadium diagnostiziert.

Lokal fortgeschritten

Dieses Stadium ist immer noch auf die Gegend um das Pankreas herum begrenzt, kann aber nicht chirurgisch entfernt werden, weil die kritischen Arterien oder Venen betroffen sind oder weil der Tumor sich direkt in umgebende Organe ausdehnt. Es bestehen keine Anhaltspunkte für eine Ausdehnung in entferntere Körperregionen. Ungefähr 35 – 40 % der Patienten werden in diesem Stadium diagnostiziert.

Metastatisch

Der Tumor hat sich über die Region des Pankreas ausgedehnt und betrifft andere Organe, wie z. B. die Leber oder entfernte Bezirke der Bauchhöhle. Ungefähr 45 – 55 % der Patienten werden in diesem Stadium diagnostiziert.

Durch die Einteilung jedes Krebses in eine dieser drei Kategorien kann das Onkologieteam dann eine Behandlungsstrategie planen, die sich am besten für die Behandlung der Krankheit eignet.

TNM-Staging-System

Ärzte benutzen häufig ein Instrument, das TNM-System genannt wird, für die Stadieneinteilung eines Krebses. Weil Ärzte üblicherweise einen Tumor während einer Operation einteilen und weil viele Patienten mit Pankreaskrebs nicht operiert werden, wird das TNM-System beim Pankreaskrebs nicht so häufig eingesetzt wie bei anderen Erkrankungen.

Das TNM-System benützt drei Kriterien, um das Stadium des Krebses zu beurteilen: den Tumor selber, die Lymphknoten um den Tumor herum und ob der Tumor sich in den Rest des Körpers ausgedehnt hat. Die Resultate werden kombiniert um das Krebsstadium für jede Person festzulegen. Es gibt fünf Stadien: Stadium 0 und die Stadien I – IV (eins bis vier). Das Stadium verschafft eine allgemein übliche Beschreibung des Krebses, so dass Ärzte zusammen arbeiten können, um die besten Behandlungen zu planen.

TNM ist eine Abkürzung für Tumor (T), Lymphknoten (Nodus = N) und Metastase (M). Ärzte schauen auf diese drei Faktoren, um das Stadium eines Krebses festzusetzen:

  • Wie gross ist der primäre Tumor und wo befindet er sich? (Tumor, T)
  • Hat sich der Tumor in die Lymphknoten ausgedehnt? (Nodus, N)
  • Hat der Krebs in andere Teile des Körpers metastasiert? (Metastase, M)

Tumor

Wenn man das TNM-System benützt, wird „T“ plus ein Buchstabe oder eine Zahl (0 – 4) eingesetzt, um die Grösse und Lokalisation des Tumors zu beschreiben. Dies hilft dem Arzt, den besten Behandlungsplan für jeden einzelnen Patienten zu entwickeln. Spezifische Tumorstadieninformationen werden unten aufgeführt.

  • TX: Der Primärtumor kann nicht beurteilt werden.
  • T0: Es wurden keine Zeichen von Krebs im Pankreas gefunden.
  • Tis: Bezeichnet ein carcinoma In situ (sehr früher Krebs, der sich noch nicht ausgedehnt hat).
  • T1: Der Tumor liegt nur im Pankreas und ist 2 cm gross oder kleiner.
  • T2: Der Tumor befindet sich nur im Pankreas und ist grösser als 2 cm.
  • T3: Der Tumor dehnt sich über das Pankreas aus, aber der Tumor bezieht die grösseren Arterien oder Venen nahe des Pankreas nicht mit ein.
  • T4: Der Tumor erstreckt sich über das Pankreas in die grösseren Arterien oder Venen nahe des Pankreas. Ein T4 Tumor ist nicht resezierbar (kann nicht vollständig während einer Operation entfernt werden).

Lymphknoten

Das „N“ im TNM-Staging-System steht für Lymphknoten (Nodus). Lymphknoten sind kleine, bohnenförmige Organe, die sich im ganzen Körper finden und die normalerweise als Teil des Immunsystems helfen, Infektionen und Krankheiten zu bekämpfen. Beim Bauchspeicheldrüsenkrebs spricht man von regionalen Lymphknoten (Lymphknoten in der Nähe des Pankreas) und entfernte Lymphknoten (Lymphknoten in anderen Körperteilen).

  • NX: Die regionalen Lymphknoten können nicht beurteilt werden.
  • N0: Der Krebs wurde in den regionalen Lymphknoten nicht gefunden.
  • N1: Der Krebs hat sich in regionale Lymphknoten ausgedehnt.

Entfernte Metastasen

Das „M“ im TNM-System zeigt an, ob sich der Krebs in andere Teile des Körpers ausgedehnt hat.

  • MX: Entfernte Metastasen können nicht beurteilt werden.
  • M0: Die Krankheit hat nicht metastasiert.
  • M1: Es liegen Metastasen in anderen Körperteilen vor, einschliesslich entfernterer Lymphknoten. Entferntere Ausdehnung von Pankreaskrebs betrifft hauptsächlich die Leber, das Peritoneum (die innere Auskleidung der Bauchhöhle) und die Lungen.

Gruppierung von Krebsstadien

Ärzte bezeichnen das Krebsstadium, indem sie die T-, N- und M-Klassifikationen kombinieren.

Stadium 0: Bezieht sich auf carcinoma in situ, bei welchem der Krebs sich bis jetzt nicht ausserhalb des Drüsenganges, in welchem er entstanden ist, ausgedehnt hat (Tis, N0, M0).

Stadium IA: Der Tumor ist 2 cm oder kleiner in der Bauchspeicheldrüse. Er hat sich nicht in Lymphknoten oder andere Teile des Körpers ausgedehnt (T1a, N0, M0).

Stadium IB: Es befindet sich ein Tumor grösser als 2 cm in der Bauchspeicheldrüse. Er hat sich nicht in Lymphknoten oder andere Körperteile ausgedehnt (T1b, N0, M0).

Stadium IIA: Ein Tumor dehnt sich über die Bauchspeicheldrüse aus, aber der Tumor hat sich nicht auf benachbarte Arterien/Venen ausgedehnt. Er hat sich nicht in irgendwelche Lymphknoten oder andere Teile des Körpers ausgedehnt.

Stadium IIB: Ein Tumor irgendeiner Grösse hat sich nicht auf benachbarte Arterien/Venen ausgedehnt. Er hat sich in Lymphknoten ausgedehnt, aber nicht in andere Teile des Körpers (T1, T2, T3; N1; M0)

Stadium III: Ein Tumor hat sich auf benachbarte Arterien, Venen und/oder Lymphknoten ausgedehnt, aber nicht in andere Teile des Körpers (T4, N1, M0).

Stadium IV: Ein Tumor beliebiger Grösse, der sich in andere Teile des Körpers ausgedehnt hat (beliebiges T, beliebiges N, M1).

Rezidivierender Pankreaskrebs

Pankreaskrebs wird rezidivierend genannt, wenn er nach einer Behandlung wieder auftritt.

Verwendet mit Erlaubnis des American Joint Committee on Cancer (AJCC), Chicago, Illinois. Die Originalquelle für dieses Material ist das AJCC Cancer Staging Manual, 6. Auflage (2002) veröffentlicht durch den Springer-Verlag New York, www.springer-ny.com .

Behandlung

Die Behandlung von Pankreaskrebs hängt ab von der Grösse und Lokalisation des Tumors, ob sich der Krebs ausgedehnt hat und vom gesundheitlichen Allgemeinzustand der Person. In vielen Fällen wird ein Team von Ärzten mit dem Patienten zusammen arbeiten, um den besten Behandlungsplan festzulegen.

Dieser Abschnitt beschreibt Therapien, die dem Behandlungs-Standard entsprechen (die besten verfügbaren Therapien) für diese spezifische Krebsart. Patienten werden ermutigt, eine Klinische Studie als Behandlungsmöglichkeit zu erwägen, wenn sie über den Behandlungsplan entscheiden. Eine klinische Studie ist eine Forschung, um für eine neue Behandlung nachzuweisen, dass sie sicher, wirkungsvoll und möglicherweise besser ist als die Standard-Therapie. Ihr Arzt kann Ihnen helfen, alle Behandlungsmöglichkeiten durchzusehen. Besuchen Sie für mehr Informationen das Kapitel Klinische Studien.

Wenn er in einem frühen Stadium diagnostiziert wird, hat der Pankreaskrebs eine viel höhere Aussicht für eine erfolgreiche Behandlung. Es gibt jedoch auch Behandlungen, die helfen können, die Krankheit sogar bei Patienten mit fortgeschrittenem Pankreaskrebs zu kontrollieren, was diesen erlaubt länger zu leben.

Die zurzeit gängigen Behandlungsmöglichkeiten für Pankreaskrebs sind Chirurgie, Strahlentherapie und/oder Chemotherapie. Der spezifisch empfohlene Behandlungsplan hängt von vielen Faktoren ab.

Chirurgie

Bei einer Operation kann alles oder ein Teil des Pankreas entfernt werden, abhängig von der Lokalisation und der Grösse des Krebses innerhalb des Pankreas. Wenn der Krebs noch auf den Pankreaskopf beschränkt ist, kann der Chirurge eine Whipple’sche Operation durchführen. Dies ist eine ausgedehnte Operation, bei der der Chirurge den Pankreaskopf, einen Teil des Dünndarms, den Gallengang und den Magen entfernt und dann den Verdauungstrakt und das Gallengangsystem wieder verbindet. Nur ein erfahrener Chirurge sollte diese Operation durchführen.

Wenn sich der Krebs im Pankreasschwanz befindet, ist die übliche Operation eine distale Pankreatektomie, bei welcher der Chirurge den Schwanz und den Körper des Pankreas und zusätzlich die Milz entfernt. Wenn der Krebs das Pankreas diffus betrifft oder an verschiedenen Stellen innerhalb des Pankreas vorliegt, kann eine totale Pankreatektomie von Nöten sein, bei der Chirurge das gesamte Pankreas, Teile des Dünndarms, einen Teil des Magens, den gemeinsamen Gallengang, die Gallenblase, die Milz und benachbarte Lymphknoten entfernt.

Manchmal entscheidet sich der Chirurge, vor einer der oben erwähnten Operationen mit einer Laparoskopie zu beginnen, bei welcher während einer Narkose mehrere kleine Löcher in die Bauchwand gemacht werden, durch welche eine winzige Kamera eingeführt werden kann. Dies erlaubt dem Chirurgen festzustellen, ob sich der Krebs in andere Bereiche der Bauchhöhle ausgedehnt hat. In diesem Fall wäre es nicht angebracht, die ausgedehnte Operation zur Entfernung des Primärtumors durchzuführen.

Im Allgemeinen kann eine Operation mit Strahlentherapie und/oder Chemotherapie kombiniert werden. Diese können entweder vor (neoadjuvant) oder nach einer Operation ( Adjuvante Therapie) gegeben werden, auch wenn sie meist nach einer Operation angewandt werden. Die Absicht hinter einer Strahlentherapie und Chemotherapie ist es, zu versuchen, die Wahrscheinlichkeit eines Krebsrückfalles zu vermindern. Wenn es unklar ist, ob der Krebs bei Diagnose chirurgisch entfernt werden kann (grenzwertig operabel genannt), können Strahlentherapie und/oder Chemotherapie zuerst gegeben werden, um zu versuchen, die Operierbarkeit des Tumors zu erhöhen. Gemcitabin (Gemzar)-basierte Chemotherapie wird häufig nach der Operation gegeben, da es das krankheitsfreie und das gesamte Überleben verbessert. Die Rolle der Strahlentherapie nach einer Operation bleibt etwas umstritten, auch wenn sie oft eingesetzt wird für Patienten, die ein hohes Risiko für einen Krebsrückfall im Operationsgebiet haben (wenn der Tumor gross ist, oder wenn knappe oder positive Resektionsränder vorliegen [Gewebsbereich um den Ort des Tumors]).

Wenn der Tumor den gemeinsamen Gallengang oder den Dünndarm verlegt, kann die Einlage eines Stents (ein feiner Schlauch aus Metall oder Kunststoff, der hilft, einen blockierten Weg offen zu halten) durchgeführt werden, um die Blockade zu beheben. Dies geschieht durch einen nicht chirurgischen Zugang, wie z. B. ERCP, PTC oder Endoskopie (siehe Abschnitt Diagnose für mehr Information). In einigen Situationen benötigt der Patient eine Operation, um einen Bypass (eine Umgehung) zu schaffen, auch wenn der Tumor selber nicht vollständig entfernt werden kann.

Nebenwirkungen einer Operation schliessen Schwäche, Müdigkeit und Schmerzen in den ersten paar Tagen nach dem Eingriff ein. Der Arzt kann Medikamente zur Linderung verschreiben. Der Patient wird einige Tage im Spital bleiben müssen und wird für etwa einen Monat zu Hause Ruhe benötigen. Die Verdauung kann erschwert sein durch die Entfernung des ganzen oder eines Teils des Pankreas. Eine spezielle Diät und Medikamente können helfen. Der Arzt kann ebenfalls Hormone und Enzyme verschreiben als Ersatz für die, die bei der Entfernung des Pankreas verloren gingen. Eine andere häufige Nebenwirkung ist die Entstehung eines Diabetes (Zuckerkrankheit) bedingt durch den Verlust des Insulins (im Pankreas produziert), speziell nach einer totalen Pankreatektomie. In dieser Situation verschreibt der Arzt üblicherweise Insulin.

Strahlentherapie ( Radiotherapie)

Eine Strahlentherapie ist der Einsatz von hochenergetischen Röntgenstrahlen oder anderen Teilchen, um Krebszellen abzutöten. Die häufigste Art einer Strahlentherapie wird äusserliche Strahlentherapie genannt. Bei ihr wird Strahlung von einer Maschine ausserhalb des Körpers abgegeben. Eine Strahlentherapie wird üblicherweise beim Pankreaskrebs in folgenden Situationen gegeben: nach einer Operation (obschon dies, wie oben erwähnt, umstritten bleibt); vor einer Operation, um zu versuchen, einen grenzwertig entfernbaren Tumor in ein tieferes Stadium zu bringen; für Patienten mit lokal fortgeschrittener Erkrankung; und in ausgewählten Situationen bei Patienten mit metastasierender Erkrankung (z. B. zur Linderung starker Schmerzen).

Neuere Strahlentherapietechniken, wie z. B. stereotaktische Radiochirurgie (z. B. Cyberknife), beginnen etwas mehr eine Rolle in der Behandlung eines Pankreaskrebses zu spielen mit dem Vorteil, dass sie eine lokalisiertere Behandlung bieten können und nur eine einzelne oder wenige Behandlungssitzung brauchen. Dieses Vorgehen ist jedoch nicht verglichen worden mit dem üblicheren Vorgehen der von aussen angewandten Strahlentherapie die üblicherweise 5 bis 6 Wochen dauert und sollte nicht als Ersatz dafür angesehen werden.

Häufig wird eine Chemotherapie gleichzeitig mit einer Strahlentherapie angewandt (simultan), weil sie die Wirksamkeit einer Strahlentherapie verstärken kann (so genanntes „Radiosensitizing“).

Nebenwirkungen der Strahlentherapie können Müdigkeit, milde Hautreaktionen, Magenreizung und Durchfall einschliessen. Die meisten Nebenwirkungen verschwinden rasch nach Ende der Therapie.

Chemotherapie

Eine Chemotherapie ist der Einsatz von Medikamenten, um Krebszellen abzutöten. Eine systemische Chemotherapie wird über das Blut verteilt und zielt auf Krebszellen im ganzen Körper.

Die üblichste Erstlinien-Chemotherapie bei der Behandlung von Pankreaskrebs ist Gemcitabin. Für Gemcitabin wurde gezeigt, dass es nicht nur das Überleben bei Patienten mit fortgeschrittenem Bauchspeicheldrüsenkrebs verlängert, sondern auch bei einigen Patienten krebsbedingte Symptome verbessert (z. B. Gewichtsverlust, Schmerz und Schwäche). Eine Zahl grosser Studien ist durchgeführt worden, um zu testen, ob die Kombination von Gemzar mit anderen Chemotherapien (wie z. B. Fluorouracil [5-FU] oder Platinverbindungen, inkl. Cisplatin [Platinol] und Oxaliplatin [Eloxatin]) wirkungsvoller ist als Gemcitabin allein. Einige Studien weisen auf eine mögliche mässige Verbesserung der Resultate einer Kombinationstherapie hin; diese Kombinationsbehandlungen haben jedoch meist auch mehr Nebenwirkungen. Eine grosse Studie zeigte einen leichten Überlebensgewinn für Patienten mit fortgeschrittenem Pankreaskrebs, die eine Kombination von Gemzar und einer oralen Medikation genannt Erlotinib (Tarceva) verglichen mit Gemcitabin allein erhielten. Auf dieser Basis wurde Erlotinib in den USA von der FDA im November 2005 für den Einsatz bei fortgeschrittenem Pankreaskrebs in Kombination mit Gemzar zugelassen. Eine andere grosse Studie, die in Europa durchgeführt wurde, zeigte einen Überlebensgewinn durch eine andere Gemcitabin-enthaltende Medikamentenkombination, Gemcitabin plus Capecitabin (Xeloda). Während also Gemcitabin allein seit seiner Zulassung 1997 die Standardtherapie dargestellt hat für Patienten mit fortgeschrittenem Pankreaskrebs, entwickelt sich dieser Standard möglicherweise weiter, da gewisse Kombinationsbehandlungen kleine aber reale Vorteile zeigen ohne übermässige Nebenwirkungen für die Patienten. Diese Kombinationsbehandlungen sind am besten geeignet für Patienten in einem guten Allgemeinzustand, was ein Mass ist, für die allgemeine Kraft und Stärke eines Patienten.

Die Nebenwirkungen einer Chemotherapie hängen davon ab, welche Medikamente der Patient erhält. Sie schliessen schlechten Appetit, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Aphthen im Mund, Haarverlust und Energieverlust ein. Menschen, die eine Chemotherapie erhalten, haben auch ein höheres Risiko für Infektionen und Blutungen, weil eine Chemotherapie im Knochenmark die Produktion der meisten Blutkörperchen, roten Blutkörperchen und Blutplättchen vermindert. Gewisse beim Pankreas-Krebs eingesetzte Medikamente können auch ganz spezifische Nebenwirkungen haben. Erlotinib z. B. verursacht häufig einen Akne-artigen Hautausschlag, und Capecitabin kann Rötung und Missempfindung an Handflächen und Fusssohlen verursachen. Dies wird Hand-Fuss-Syndrom genannt. Diese Nebenwirkungen verschwinden zwischen den Behandlungen und nach Behandlungsende. Der Arzt wird Möglichkeiten aufzeigen, um diese Nebenwirkungen zu lindern.

Die Medikamente im Einsatz zur Krebsbehandlung werden ständig überprüft. Mit Ihrem Arzt zu sprechen ist oft die beste Möglichkeit, um mehr über die bei Ihnen eingesetzten Medikamente zu erfahren, ihr Ziel, und ihre möglichen Nebenwirkungen oder Interaktionen mit anderen Medikamenten. Erfahren Sie mehr über die bei Ihnen verordneten Medikamente durch Cancer.Net Medikamenten Informationshilfen, die Links zu durchsuchbaren Medikamentendaten-Datenbanken verschafft.

Fortgeschrittener Pankreaskrebs

Bei einer fortgeschrittenen Erkrankung ist der Krebs ausserhalb des Pankreas in benachbarte Lymphknoten und zu entfernten Organen metastasiert. Für Patienten, bei denen sich der Krebs in andere Organe entfernt vom Pankreas ausgedehnt hat, ist eine Chemotherapie allein üblicherweise die Behandlung der Wahl. Der Patient kann auch erwägen, an einer klinischen Studie neuer Behandlungen mitzumachen. Strahlentherapie oder Operation werden hauptsächlich zur Palliation (Symptomlinderung zur Verbesserung der Lebensqualität) eingesetzt.

Wenn ein Tumor weiter wächst nach einer Therapie basiert auf Gemzar, kann immer noch ein zusätzlicher Nutzen erzielt werden mit einer weiteren Therapie, die unterschiedliche Wirkstoffe verwendet, wenn der Patient in einem guten Allgemeinzustand ist. Eine kürzlich vorgestellte Studie zeigte, dass die Kombination von 5-FU und Oxaliplatin bei einigen Patienten wirkungsvoll ist als Zweittherapie.

Für Patienten mit lokal fortgeschrittener Erkrankung kann eine Kombination von Chemotherapie und Strahlentherapie in seltenen Situationen den Tumor ausreichende verkleinern, so dass er operativ entfernt werden kann. Dies nennt man Downstaging (siehe Strahlentherapie oben).

Krebs-Rückfall

Pankreaskrebs, der zurück kehrt, ist als Krebsrezidiv bekannt. Die Behandlungsmöglichkeiten sind im Allgemeinen die gleichen wie beim metastasierenden Krebs und konzentrieren sich üblicherweise auf Chemotherapie, auch wenn Chirurgie und Strahlentherapie wiederum für palliative Zwecke eingesetzt werden können. Zusätzlich können Medikamente oder eine Nervenblockade eingesetzt werden, um Schmerzen zu reduzieren. Klinische Studien, die neue Therapien untersuchen, können ebenfalls zur Verfügung stehen.

Informationen über klinische Studien

Ärzte und Wissenschaftler suchen immer nach besseren Behandlungsmöglichkeiten für Patienten mit Pankreaskrebs. Eine Klinische Studie ist ein Weg, um für eine Behandlung zu zeigen, dass sie sicher, wirkungsvoll und möglicherweise besser als eine Standardbehandlung ist. Patienten, die an klinischen Studien teilnehmen, sind unter den ersten, die neue Behandlungen erhalten, bevor sie generell zugänglich sind. Es gibt jedoch keine Garantie, dass eine neue Behandlung sicher, wirkungsvoll oder besser als die Standardbehandlung ist.

Patienten entscheiden aus vielen Gründen, an klinischen Studien mitzumachen. Für manche Patienten ist eine klinische Studie die beste vorhandene Behandlungsmöglichkeit. Weil Standardbehandlungen nicht perfekt sind, sind Patienten oft bereit, die zusätzliche Ungewissheit einer klinischen Studie auf sich zu nehmen, in der Hoffnung auf ein besseres Resultat. Andere Patienten entscheiden sich für klinische Studien, weil sie wissen, dass der einzige Weg für Fortschritte in der Behandlung des Pankreaskarzinoms im Finden neuer Medikamente und anderer Therapien liegt. Auch wenn sie selber nicht direkt von der klinischen Studie profitieren, kann ihre Teilnahme einen Gewinn für zukünftige Patienten mit Pankreaskrebs bringen.

Um an einer klinischen Studie teilzunehmen, müssen Patienten einen Lernprozess mitmachen, den so genannten „informed consent“. Während dem informed consent wird der Arzt alle Möglichkeiten für den Patienten aufführen, so dass die Person versteht, wie sich die neue Behandlung von der Standardbehandlung unterscheidet. Der Arzt muss auch alle Risiken der neuen Behandlung aufzählen, die sich möglicherweise von den Risiken der Standardbehandlung unterscheiden. Schliesslich muss der Arzt erklären, was von jedem einzelnen Patienten bei der Studienteilnahme verlangt wird, einschliesslich der Zahl der Arztvisiten, Untersuchungen und den genauen Behandlungsplan. Erfahren Sie mehr über Klinische Studien, einschliesslich Patientensicherheit, Phasen einer klinischen Studie, Entscheidung zur Studiensteilnahme, Fragen an das Studienteam und Links, um klinische Studien zu finden.

Nebenwirkungen

Krebs und seine Behandlungen können eine Vielzahl verschiedener Nebenwirkungen verursachen. Die Ärzte haben jedoch in den letzten Jahren grosse Fortschritte gemacht in der Verminderung von Schmerz, Übelkeit und Erbrechen und anderer körperlicher Nebenwirkungen einer Krebsbehandlung. Manche heute eingesetzte Behandlungen sind weniger intensiv, aber gleich wirkungsvoll wie in der Vergangenheit eingesetzte Behandlungen. Ärzte haben auch viele Möglichkeiten um Linderung zu verschaffen, wenn solche Nebenwirkungen auftreten sollten.

Angst vor Nebenwirkungen einer Behandlung ist häufig nach einer Krebsdiagnose, aber es kann hilfreich sein zu wissen, dass das Verhindern und Beherrschen von Nebenwirkungen eines der Hauptziele Ihres Behandlungsteams ist. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt über mögliche Nebenwirkungen der spezifischen Behandlung, die Sie erhalten werden, bevor die Behandlung beginnt. Die spezifischen Nebenwirkungen, die auftreten können, hängen von einer Vielzahl von Faktoren ab, einschliesslich der Art des Krebses, seiner Lokalisation, dem individuellen Behandlungsplan (einschliesslich Länge und Dosierung der Behandlung) und dem allgemeinen Gesundheitszustand der Person.

Fragen Sie Ihren Arzt, welche Nebenwirkungen am wahrscheinlichsten auftreten (und welche nicht), wann Nebenwirkungen am wahrscheinlichsten zu erwarten sind und was das Behandlungsteam unternehmen wird, wenn sie auftreten. Sprechen Sie auch unbedingt mit Ihrem Arzt über Nebenwirkungen, die Sie während und nach einer Behandlung empfinden. Für mehr Information über die häufigsten Nebenwirkungen von Krebs – und anderen Behandlungen sowie über Möglichkeiten, diese zu verhindern und zu kontrollieren, besuchen Sie das Kapitel von Cancer.Net über Managing Side Effects, basiert auf dem Curriculum von ASCO.

Zusätzlich zu körperlichen Nebenwirkungen können auch psychosoziale (emotionale und soziale) Auswirkungen auftreten. Lernen Sie mehr über die Bedeutung, diesen Bedürfnissen Aufmerksamkeit zu schenken, im Kapitel von Cancer.Net zum Sorgen für den ganzen Patienten.

Für mehr Information über Späteffekte oder Langzeitnebenwirkungen lesen Sie bitte den Abschnitt Nach der Behandlung oder sprechen Sie mit Ihrem Arzt.

Nach der Behandlung

Nachdem die Behandlung für den Pankreaskrebs abgeschlossen ist, sprechen Sie mit Ihrem Arzt über die Planung der Nachsorgeuntersuchungen. Dieser Plan kann regelmässige körperliche Untersuchungen und/oder medizinische Tests einschliessen, um Ihre Erholung für die kommenden Monate und Jahre zu überwachen.

Für Patienten nach einer Operation werden üblicherweise Nachfolgeuntersuchungen alle drei bis sechs Monate beim Onkologen empfohlen. Blutteste, einschliesslich Untersuchungen der Leberfunktion und des Tumormarkers CA 19-9, können während diesen Arztbesuchen durchgeführt werden. Computertomographien müssen nicht routinemässig durchgeführt werden, sie können aber angezeigt sein abhängig von den individuellen Symptomen und von Auffälligkeiten, die während der körperlichen Untersuchungen oder mit den Bluttests entdeckt werden.

Menschen, die sich am Erholen von Pankreaskrebs sind, werden ermutigt, allgemeine Richtlinien für gute Gesundheit, wie z. B. die Erhaltung eines gesunden Gewichtes und eine ausgeglichene Ernährung empfohlen sowie die Durchführung der empfohlenen Krebsvorsorgetests. Sprechen Sie mit Ihrem Arzt, um einen Plan zu entwickeln, der Ihnen am besten dient. Mässige körperliche Aktivität kann Ihnen helfen, Ihre Kraft und Energie wieder aufzubauen. Ihr Arzt kann Ihnen helfen, einen angepassten Übungsplan zu entwickeln, basiert auf Ihren Bedürfnissen, körperlichen Fähigkeiten und Fitnesszustand. Lernen Sie mehr über Gesundes Leben nach Krebs.

Um mehr über die in diesem Kapitel verwendeten Begriffe zu erfahren, lesen Sie das Cancer.Net-Angebot: Krebsbegriffe zum Kennen: Nach der Behandlung.

Aktuelle Forschung

Es wird fortlaufend über Pankreaskrebs geforscht. Die folgenden Fortschritte sind möglicherweise immer noch in Erforschung in klinischen Studien und sind zum jetzigen Zeitpunkt möglicherweise nicht offiziell zugelassen oder zugänglich. Besprechen Sie Möglichkeiten von Diagnostik und Behandlung immer mit Ihrem Arzt.

Früherkennung

Weil die beste Möglichkeit für eine erfolgreiche Behandlung besteht, wenn ein Pankreaskrebs früh entdeckt wird, läuft eine Zahl von Bemühungen für den Einsatz von spezialisierten Bluttests, diagnostischer Bildgebung und anderen Methoden, um Pankreaskrebs in seinen frühesten Stadien zu kennen, sogar in präkanzerösen Stadien, bevor er die Möglichkeit zur Ausdehnung gehabt hat. Diese Bemühungen des Screenings werden typischerweise für Menschen mit speziell hohem Risiko für einen Pankreaskrebs eingesetzt, wie z. B. für solche mit einer stark belasteten Familiengeschichte oder einer bekannten genetischen Veranlagung für Pankreaskrebs. Es bleibt aber unsicher, ob diese Massnahmen ein breiteres Anwendungsgebiet in der Allgemeinbevölkerung haben werden.

Genetische Studien

Bei Krebs verursachen beschädigte oder abnormale Gene ein unkontrolliertes Zellwachstum. Viele der neuen Entwicklungen basieren auf der Reparatur oder Korrektur beschädigter Gene und Proteine. Es werden genetische Studien durchgeführt, um defekte Gene zu finden, die bei Pankreaskrebs betroffen sind. Wenn die Gene einmal identifiziert sind, können Ärzte beginnen, bei Menschen danach zu suchen, die ein mögliches Risiko für Pankreaskrebs haben.

Immunotherapie

Immunotherapie (auch Biologische Therapie genannt) ist entwickelt worden, um die körpereigene natürliche Abwehr zur Krebsbekämpfung zu stimulieren. Sie verwendet Substanzen, die entweder vom Körper oder in einem Labor hergestellt wurden, um die Funktionen des Immunsystems zu verstärken, aufs Ziel auszurichten oder wiederherzustellen.

Dies schliesst ein:

  • Krebsimpfungen stimulieren das Immunsystem einer Person, damit Krebszellen erkannt und angegriffen werden können. Eine Anzahl Studien wurden oder werden durchgeführt. Bis heute gibt es aber keine Impfungen mit ausreichend guter Wirkung, so dass sie zur Standardbehandlung geworden wären. Es werden aber neue Impfungen in klinischen Studien getestet.
  • Speziell konstruierte Viren, die normale Gene in den Kern von Krebszellen bringen. Wenn die Krebszellen sich teilen, ersetzen funktionierende Gene die defekten. Dies wird Gen-Therapie genannt
  • Antikörper und so genannte kleine Moleküle, die auf spezifische molekulare Strukturen von Krebszellen zielen. Eine Anzahl dieser Wirkstoffe ist bereits für andere Krebsarten bewilligt worden und wurden oder werden aktiv in grossen klinischen Studien für den Einsatz beim Pankreaskrebs untersucht. Erlotinib, das für Pankreaskrebs im Jahr 2005 registriert wurde, ist ein kleinmolekularer Hemmstoff, der die Signalübermittlung durch den so genannten epidermal growth factor receptor (EGFR, Empfänger für einen Hautwachstumsfaktor) unterbricht. Dieser EGFR kann überaktiviert sein und zum Wachstum von Tumorzellen führen. Andere Wirkstoffe, die verschiedene Signalwege angreifen, die für Tumorzellüberleben, –teilung und –metastasen wichtig sind, werden aktiv erforscht, sowohl als Einzel- als auch als Kombinationstherapie. Einige der anderen Wirkstoffe sind in grossen Phase III-Studien untersucht worden, einschliesslich Bevacizumab (Avastin), ein Hemmer der Angiogenese (ein Antikörper, der die Bildung von neuen Blutgefässen für Tumorzellen stört) und Cetuximab (Erbitux), ein Antikörper, der die Signalübermittlung über EGFR stört. Diese Studien haben jedoch keinen Überlebensvorteil durch die Zugabe dieser Medikamente zu Gemcitabine gezeigt. Laufende klinische Phase III-Studien untersuchen Gemcitabine in Kombination mit anderen Wirkstoffen, wie z. B. Axitinib, ein vascular endothelial growth factor-inhibitor (VEGF, Wachstumsfaktor für Gefässe-Inhibitor oder Sorafenib (Nexavar), ein Inhibitor von verschiedenen Signal-Wegen.
  • Spezifisch geplante Vektoren ( DNS Transporter), die das Gen TNF-alpha (ein therapeutisches Antitumoreiweiss), durch direkte Injektion in den Tumor einbringen. Diese Vektoren werden typischerweise in Kombination mit Chemo- & Radiotherapie eingesetzt.

Andere Chemotherapeutika

Mehrere andere chemotherapeutische Wirkstoffe sind vielversprechend beim fortgeschrittenen Pankreaskrebs und wurden in Kombination mit Gemcitabine getestet. Diese schliessen neue Formulierungen von Pactitaxel (Taxol) ein, die möglicherweise die Abgabe des Medikamentes verbessern, wie z. B. Nanopartikel-Albumin-gebundenes Paclitaxel (Abraxane), EndoTAG-I und TS-I.

Behandlung mit mehreren Medikamenten

Die so genannte „Multi-Drug-Therapie“ kombiniert mehrere bekannte Medikamente, um Pankreaskrebs zu bekämpfen. Forscher denken, dass das Abtöten von Krebszellen mit verschiedenen Medikamenten wirkungsvoller sein kann, als ein einzelnes Medikament einzusezten.

Die Webseite www.cancermap.org ist die Karte zur Forschung des National Cancer Institute, eine Auflistung von allen öffentlichen und privaten Forschungsprojekten bei Pankreaskrebs.

Fragen an Ihren Arzt

Ein regelmässiges Gespräch mit Ihrem Arzt ist wichtig, damit Sie gut informiert Entscheidungen über Ihre Behandlung fällen können. Erwägen Sie, die folgenden Fragen an Ihren Arzt zu richten:

  • Welche Art von Pankreaskrebs habe ich?
  • Ist mein Krebs auf das Pankreas beschränkt
  • Was ist das Stadium der Erkrankung? Was bedeutet das?
  • Können Sie mir meinen Pathologie-Bericht erklären?
  • Was sind meine Behandlungsmöglichkeiten?
  • Welche klinischen Studien stehen mir zur Verfügung?
  • Was ist das Ziel der jeweiligen Behandlung?
  • Welche Behandlung oder Kombination von Behandlungen empfehlen Sie? Warum?
  • Was sind die möglichen kurzfristigen und langfristigen Nebenwirkungen jeder Behandlung?
  • Wie wird diese Behandlung mein Alltagsleben beeinflussen? Werde ich arbeiten, Sport treiben und meinen üblichen Beschäftigungen nachgehen können?
  • Ist eine Operation möglich, um den Krebs zu entfernen?
  • Wie viel Erfahrung hat mein Chirurge, um diese Art von Operation durchzuführen?
  • Wenn eine Operation nicht möglich ist, was sind meine anderen Behandlungsmöglichkeiten, um meinen Krebs zu behandeln?
  • Kann Chemotherapie meinen Krebs kontrollieren?
  • Sollte ich eine Strahlentherapie erhalten? Warum oder warum nicht?
  • Was ist meine Prognose (Chance für Heilung oder Erholung)?
  • Welche Nachfolgeuntersuchungen werde ich benötigen und wie oft benötige ich sie ?
  • Welche unterstützenden Dienste stehen für mich zur Verfügung? Und für meine Familie?

Quellen für Patienteninformationen

Hirshberg Foundation for Pancreatic Cancer Research

2990 S. Sepulveda Blvd., Ste. 300C

Los Angeles, CA 90064

Phone: 310-473-5121

www.pancreatic.org

Lustgarten Foundation for Pancreatic Cancer Research

1111 Stewart Ave.

Bethpage, NY 11714

Toll Free: 866-789-1000

Phone: 516-803-2304

www.lustgarten.org

Michael Rolfe Pancreatic Cancer Foundation

910 W. Van Buren St., 3rd Floor

Chicago, IL 60607

Phone: 312-492-7337

www.rolfefoundation.org

The National Pancreas Foundation

364 Boylston St., 4th Floor

Boston, MA 02116

Toll Free: 866-726-2737

Phone: 617-578-0382

www.pancreasfoundation.org

Pancreatica.org

149 Bonifacio Pl.

Monterey, CA 93940

Phone: 831-658-0600

www.pancreatica.org

Pancreatic Cancer Action Network (PanCAN)

2141 Rosecrans Ave., Ste. 7000

El Segundo, CA 90245

Toll Free: 877-2-PANCAN (726226)

www.pancan.org