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Die Infektion im Bereich der Geschlechtsorgane ist schon beim kleinen Mädchen häufig. Einerseits fehlt noch der schützende Einfluss der weiblichen Hormone auf die Scheide und andererseits prädisponiert das Hygieneverhalten der Kinder zu Entzündungen.
Das Hauptsymptom ist der auffällige, meist juckende oder brennende Ausfluss und eine Rötung im Intimbereich. Die Behandlung erfolgt meist lokal durch Sitzbäder und / oder antibiotika-haltige Salben.
Vaginale Blutungen vor Pubertätsbeginn müssen immer abgeklärt werden. Häufige Ursachen sind eine Entzündung oder eine Verletzung durch das Einführen eines Fremdkörpers. Selten kann eine hormonelle Störung zu einer vorzeitigen Pubertätsentwicklung mit Einsetzen der Blutung führen. In der Pubertät sind Blutungsstörungen im Sinne von verlängerten oder unregelmässigen Blutungen häufig. Fast immer kann man dies auf anfängliche Schwankungen der weiblichen Geschlechtshormone zurückführen. Jahre nach der ersten Menstruation werden die Zyklen mehrheitlich regelmässig.
Die Pubertät ist die Übergangsphase zwischen Kind und der jungen Erwachsenen, in der sich die weiblichen Geschlechtsmerkmale voll entwickeln, in der die Fruchtbarkeit erreicht wird und auch tief greifende psychische Veränderungen ablaufen.
Die steigende Hormonproduktion in den Eierstöcken löst den Beginn der Pubertät aus. Dies geschieht bei Mädchen meist im Alter von 10 bis 11 Jahren.
Beginn und auch Verlauf der Pubertät folgen einem zeitlichen Muster, das jedoch durch folgende Faktoren beeinflusst werden kann:
Dementsprechend gibt es in der Altersgruppe zwischen 8 und 16 Jahren grosse Schwankungen in der körperlichen Entwicklung, welche jedoch keinen Grund zur Beunruhigung bieten sollen.
Zeitlicher Ablauf der Entwicklung bei Mädchen