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Bauchschmerzen, Zunahme des Leibesumfangs, Völlegefühl, Verstopfung sowie abnorme Blutungen aus der Scheide sind die am häufigsten geklagten Beschwerden. Meistens treten aber erst dann Krankheitszeichen auf, wenn die Geschwulst schon recht gross ist. Kleine Ovarialkarzinome machen in der Regel keine Symptome und werden deshalb oft nur zufällig entdeckt.
Bei der frauenärztlichen Untersuchung kann eine Vergrösserung des Eierstockes getastet werden. Im Ultraschall fällt eine Veränderung des Eierstockes auf und oft auch eine ausgeprägte Ansammlung von Gewebewasser im Bauch. Manchmal werden zusätzlich Schichtröntgenbilder (Computertomographie) des Bauches angefertigt. Die Diagnose wird dann durch Untersuchung von verdächtigem Gewebe bei der Operation gesichert.
Der erste Schritt in der Behandlung des Ovarialkarzinoms ist die Operation. Dabei muss möglichst alles erkrankte Gewebe entfernt werden, das sind immer beide Eierstöcke sowie auch die Gebärmutter, die Eileiter und der Blinddarm. Manchmal müssen ausserdem auch noch Lymphknoten im kleinen Becken entfernt werden. Als zweiter Schritt folgt dann nach der Operation eine Chemotherapie. Nach Abschluss der Behandlung sollten betroffene Frauen in regelmässigen, engen Abständen durch ihren Frauenarzt nachkontrolliert werden.