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Gebärmutterhalskrebs (Zervixkarzinom)

Weltweit ist das Zervixkarzinom das zweithäufigste Karzinom der Frau. Dank der regelmässigen Vorsorgeuntersuchung hat in den USA und Europa die Häufigkeit des Zervixkarzinoms in den letzten Jahren stark abgenommen.

Risikofaktoren

Frühzeitig aufgenommener Geschlechtsverkehr, häufiger Partnerwechsel und Infektionen mit Viren gelten als die wichtigsten Risikofaktoren. Vorbeugend sollten Frauen, spätestens nach Aufnahme der sexuellen Aktivität, die jährliche Kontrolle beim Frauenarzt mit Krebsabstrich vom Muttermund durchführen lassen. Mittels einer Zellentnahme vom Muttermund (Krebsabstrich) können Vorstadien des Zervixkarzinoms erfasst werden. Vor allem bei wechselnden Sexualpartnern ist in der Prävention das Benützen von Kondomen wichtig.

Krankheitszeichen

Beschwerden macht ein Zervixkarzinom meist erst bei fortgeschrittener Erkrankung. Am häufigsten sind regelwidrige Blutungen, Ausfluss und Schmerzen. Abklärung

Ein auffälliger Krebsabstrich wird durch Entnahme einer Gewebeprobe vom Muttermund kontrolliert.

Behandlung

Vorstufen des Zervixkarzinoms können ausnahmsweise, z.B. bei noch bestehendem Kinderwunsch, organerhaltend operiert werden. Bei der so genannten "Konisation" wird der befallene Teil am Muttermund konusförmig mit dem Laser weggeschnitten.

Wenn das Zervixkarzinom früh erfasst worden ist, besteht die Behandlung aus einer Operation, bei welcher in der Regel die Gebärmutter und je nach dem die Eierstöcke mit den Eileitern und Beckenlymphknoten entfernt werden müssen. Manchmal muss im Anschluss an die Operation noch eine Bestrahlung durchgeführt werden.