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Es sind viele Faktoren bekannt, welche die Wahrscheinlichkeit erhöhen, an einem Endometriumkarzinom zu erkranken. Dabei spielt offenbar die Dauer, in der bei einer Frau die Gebärmutterschleimhaut vor allem unter dem Einfluss des weiblichen Geschlechtshormons Oestrogen stand, eine besonders wichtige Rolle.
Deshalb soll eine alleinige Einnahme von Oestrogenen im Klimakterium vermieden werden. Muss im Rahmen einer hormonellen Behandlung bei Brustkrebs Tamoxifen oder Nolvadex eingenommen werden, sind halbjährliche Kontrollen der Gebärmutterschleimhaut mit dem Ultraschall angezeigt. Übergewicht sollte vermieden werden.
Das häufigste Krankheitszeichen ist die Blutungsstörung. Bei Frauen nach der Menopause muss deshalb jede vaginale Blutung abgeklärt werden. Als sehr hilfreich dabei hat sich die Ultraschalluntersuchung durch die Scheide erwiesen. Die endgültige Diagnose des Endometriumkarzinoms wird durch eine Ausschabung gestellt. Dabei wird Gebärmutterschleimhaut gewonnen, welche dann auf Bösartigkeit untersucht wird.
Wenn die Erkrankung in einem frühen Stadium erfasst worden ist, kann die Entfernung der Gebärmutter zusammen mit den Eierstöcken und Eileitern manchmal als Behandlung ausreichen. Ist dies nicht der Fall, müssen ebenso die Beckenlymphknoten entfernt werden und eine Bestrahlung durchgeführt werden.