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Herpes genitalis wird durch Herpes-Viren verursacht. Herpes wird hauptsächlich durch direkten Körperkontakt übertragen. Herpes genitalis wird begünstigt durch Stress, die Menstruation, enge Kleidung und direktes UV-Licht auf den Genitalbereich (Solarium).
Drei Tage bis mehrere Jahre nach der ersten Infektion treten im Geschlechtsbereich kleine schmerzhafte Bläschen auf, die mit klarer Flüssigkeit gefüllt sind und später platzen, austrocknen und abkrusten. Die Flüssigkeit aus den Bläschen ist sehr ansteckend. Nebst dem Auftauchen von Bläschen kann es zu Fieber kommen und die Leistenlymphknoten sind geschwollen. Das Virus überlebt in Nervenzellen und kann nach Monaten oder Jahren erneut zur Erkrankung führen. Dann sind die Krankheitszeichen meist weniger eindrücklich. Bei der Geburt kann das Virus auf das Kind übertragen werden und beim Neugeborenen zur schweren Erkrankung führen.
Wer infiziert ist, wird das Virus nicht mehr los, auch wenn mit Virostatika die Symptome gelindert werden können. Wichtig ist, dass während der Bläschenphase im Genitalbereich und bis 2 Wochen nach Abheilen der Bläschen auf ungeschützten Geschlechtsverkehr (Kondom!!!) verzichtet wird.