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Erreger der Gonorrhoe sind Gonokokken (Neisseria gonorrhoeae).
Häufig ist bei Frauen die Infektion nur mit wenig Krankheitszeichen, etwa vermehrtem gelblichem Ausfluss, verbunden. So befallen die Gonokokken vorwiegend den Gebärmutterhals, können aber auch die Harnröhre und den Darm besiedeln. Es kann auch vorkommen, dass die Keime über die Gebärmutter aufsteigen und Eileiter und Eierstöcke befallen und zerstören. Starke Schmerzen im Unterleib und später eine Beeinträchtigung der Fähigkeit, Kinder zu bekommen, sind mögliche Folgen.
Ausserdem können Erreger auch in die Blutbahn und so in den ganzen Körper gelangen. Dann kommen Fieberschübe zum Krankheitsbild hinzu und man kann häufig einen Hautausschlag sehen; später können Gelenkbeschwerden auftreten. Während der Geburt können infizierte Frauen, auch wenn sie selber wenig oder keine Beschwerden haben, die Erreger an ihre Neugeborenen weitergeben. Gefürchtet ist die Entzündung der Bindehaut der Augen der Neugeborenen, da diese unbehandelt zur Erblindung führen können. Der Nachweis der Erkrankung erfolgt durch Entnahme von Abstrichen der betroffenen Organe und Kultivierung der Erreger.
Die Behandlung ist in jedem Fall erforderlich und beinhaltet je nach Ausprägung des Krankheitsbildes die kürzere oder längere Einnahme von Antibiotika (in der Regel Penicillin).