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Die persönliche Vorgeschichte beider Partner kann wichtige Informationen über mögliche Ursachen des unerfüllten Kinderwunsches enthalten. Von Bedeutung sind dabei Erkrankungen, Operationen, frühere Kinderwunschtherapien, regelmässig eingenommene Medikamente sowie Lifestyle-Faktoren wie Alkohol-, Nikotin- und Drogenkonsum. Eine wesentliche Rolle spielen auch das Alter der Frau, Über- oder Untergewicht, die Sexualität und psychologische Faktoren.
Auf Grund der Vorgeschichte beider Partner kann oft bereits eine Verdachtsdiagnose gestellt werden. So gibt der Menstruationszyklus Hinweise auf die Funktion der Eierstöcke. Operationen oder Infektionen im Unterleib der Frau können sich negativ auf die Eileiterdurchgängigkeit auswirken. Ein Hodenhochstand im Kleinkindesalter oder eine Infektion im Genitalbereich könnten Ursache einer Samenproduktionsstörung sein.
Aufgrund der Vorgeschichte und bereits vorliegender Befunde wird mit dem Paar eine Überprüfung aller wesentlichen Faktoren, welche die Fruchtbarkeit beeinflussen, besprochen und geplant. Auswärts durchgeführte Untersuchungen werden dabei miteinbezogen, um unnötige Wiederholungen vermeiden zu können.
Eine vollständige Basisabklärung benötigt meistens zwei Menstruationszyklen. Im Anschluss daran findet ein zweites Gespräch mit Ihrem persönlichen ärztlichen Ansprechpartner statt. Die Kosten für eine Sterilitätsabklärung werden in der Regel durch die Krankenkasse bezahlt.