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Eileiter

Sind die Eileiter durchgängig? Ist die Gebärmutter normal in Grösse und Form? Wir verfügen über mehrere Möglichkeiten, diese Fragen zu klären.
Alle Untersuchungen werden nach Ende der Menstruation und vor dem Eisprung (ca. 7. bis 12. Zyklustag) durchgeführt, damit eine bereits bestehende Schwangerschaft ausgeschlossen werden kann.

Kontrastmittelultraschall

Mit einer Milchzuckerlösung wird die Gebärmutterhöhle gefüllt. Diese Flüssigkeit soll im Ultraschall sichtbar durch die Eileiter in die Bauchhöhle fliessen. Mit dem Kontrastmittelultraschall können Grösse und Form der Gebärmutterhöhle gut dargestellt werden. Auch krankhafte Veränderungen wie Myome oder Polypen sind sichtbar. Die Information über die Eileiter ist meistens weniger genau.

Der kleine Eingriff wird ambulant durchgeführt, es können dabei Schmerzen wie bei einer Menstruation auftreten (evtl. Schmerzmittel).

Eileiterröntgen (Hysterosalpingographie, HSG)

Mit Hilfe einer speziellen Spritze wird Röntgenkontrastmittel von vaginal her direkt in die Gebärmutter eingebracht. Unter Durchleuchtung werden die Füllung der Gebärmutterhöhle, der Fluss durch die Eileiter und die Verteilung in der Bauchhöhle beobachtet und mit Röntgenaufnahmen dokumentiert.

Da die Untersuchung schmerzhaft sein kann, wird sie in einer leichten Kurznarkose durchgeführt. Im Anschluss an das Eileiterröntgen können Schmerzen ähnlich wie bei einer Menstruation auftreten.

 Eileiterröntgen

Eileiterröntgen

  1. Gebärmutter
  2. Eileiter

Bauchspiegelung (Laparoskopie)

Unklare oder verdächtige Befunde im HSG oder im Ultraschall sowie Hinweise für eine Endometriose (z.B. starke Menstruationsschmerzen) sollten mittels einer Bauchspiegelung (Laparoskopie) mit Blauprobe geklärt werden. Die Eileiterdurchgängigkeit wird mit einer blauen Spüllösung geprüft. Gewisse krankhafte Veränderungen wie Verwachsungen oder Endometrioseherde können gleichzeitig behandelt werden.

Für diesen kleinen operativen Eingriff sind eine Narkose und ein kurzer Spitalaufenthalt nötig.

Laparoskopie

Laparoskopie

  1. Gebärmutter
  2. Eierstock
  3. Eileiter

Gebärmutterspiegelung (Hysteroskopie)

Bei Verdacht auf eine krankhafte Veränderung im Gebärmutterhals oder in der Gebärmutterhöhle kann eine Gebärmutterspiegelung durchgeführt werden. Mit einer Optik können von der Vagina her Gebärmutterhals und Gebärmutterhöhle direkt eingesehen werden. Es besteht dabei die Möglichkeit, Veränderungen wie Polypen oder Myome zu entfernen.

Für die Gebärmutterspiegelung ist meist eine kurze Narkose notwendig. Häufig wird sie zusammen mit der Bauchspiegelung durchgeführt.