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Insemination

Die Insemination wird bei leichter bis mittelgradiger Einschränkung der männlichen Zeugungsfähigkeit oder bei zähem Muttermundschleim empfohlen. Voraussetzung ist, dass mindestens ein intakter Eileiter vorhanden ist.

Was wird bei einer Insemination gemacht?

Die Insemination wird entweder im Spontanzyklus oder nach hormoneller Behandlung mit Tabletten (Serophene, Femara) oder Spritzen (Gonal-F, Menopur) durchgeführt.

Mittels Ultraschall wird festgestellt, ob ein Eibläschen vorhanden ist. Am Tag des Eisprungs, der häufig mit einer Spritze ausgelöst wird, findet die Insemination statt. Die Spermien werden dabei mit Hilfe eines dünnen Katheters direkt in die Gebärmutter gespritzt und müssen sich von dort selbständig in die Eileiter begeben, um die Eizelle zu befruchten. Sie waren kurz zuvor im Labor aus der Samenprobe des Partners aufbereitet worden, um eine möglichst grosse Ausbeute an gut beweglichen und normal geformten Samenzellen getrennt von der Samenflüssigkeit zu gewinnen.

Durch die hormonelle Behandlung reifen oft auch mehrere (bis zu drei) Eibläschen heran, wodurch eine verminderte Samenqualität bei der Befruchtung möglicherweise etwas kompensiert werden kann. Allerdings besteht in diesem Fall ein geringes Risiko auf eine Zwillingsschwangerschaft.

Wer übernimmt die Kosten für diese Behandlung?

Die Insemination wird in der Schweiz bei Frauen, die Ihr 40. Lebensjahr noch nicht erreicht haben, von der Krankenkasse gezahlt. Dies ist limitiert auf 3 Versuche pro Schwangerschaft.

Wie sind die Erfolgschancen?

Die Chancen, mit einer Insemination schwanger zu werden, hängen stark von den Gründen ab, die zu dieser Therapie führten. Die Erfolgsaussichten schwanken zwischen 5 - 10% pro Zyklus.