Diese beiden Methoden werden eingesetzt, wenn keine Spermien im Samenerguss des Mannes gefunden werden. Die hormonelle Stimulation der Partnerin und die Eizellgewinnung erfolgt genau so wie für ein ICSI. Bei MESA entnehmen wir in Narkose Spermien aus dem Nebenhoden. Dies ist sinnvoll, zum Beispiel bei inoperabel verschlossenen Samenleitern, aber funktionierenden Hoden und Nebenhoden. TESE meint die Gewinnung von Spermien aus dem Hoden für ein ICSI, wenn MESA nicht möglich ist. Bei MESA und TESE arbeiten der Gynäkologe und Urologe eng zusammen.
Samenkanälchen 1. Hodennetz 2. Nebenhodengang 3. Samenleiter