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Üblich und verbreitet ist die Entfernung der Gebärmutter (Hysterektomie) über Bauchschnitt oder Scheide. Bei beiden Operationsmethoden besteht eine erhebliche Zerstörung des gesunden Gewebes. Dies führt zu Schmerzen nach der Operation und zu einer mehrwöchigen Rekonvaleszenz (bis zu sechs Wochen). In den letzten Jahren haben wir mit Hilfe der Laparoskopie (Bauchspiegelung) eine revolutionäre Technik für die Gebärmutterentfernung entwickelt, welche für die Patientin verschiedene wichtige Vorteile hat:
Nach einer laparoskopischen Gebärmutteroperation kann die Patientin bereits nach zwei bis drei Tagen nach Hause entlassen werden. Die Erholungszeit (Rekonvaleszenz) wird drastisch verkürzt von sechs auf etwa zwei bis maximal drei Wochen. Bei der Wundheilung entstehen weniger Vernarbungen und nach der Operation gibt es keine Probleme beim Geschlechtsverkehr.
Kernstück der Operation ist ein von uns entwickeltes Instrument (Uterusmanipulator nach HOHL)
Gebärmuttermanipulator nach HOHL zum Anspannen der Gebärmutter und Operationsplattform.
Mit diesem Instrument können wir eine für jedes anatomische Operieren notwendige Spannung auf die Gewebe erzeugen. Ausserdem können dadurch gefährdete Nachbarorgane in sichere Entfernung gebracht werden (Blase, Harnleiter!).
Das Wegschieben der Gebärmutter nach oben erübrigt ein Abpräparieren der Blase, so bleibt deren Nervenversorgung vollständig intakt. Durch diese Technik kann die Entfernung der Gebärmutter erfolgen, ohne dass der Bändergürtel des Gewebes des Beckens zerstört wird. Dies schützt vor Vorfallproblemen nach der Operation. Durch die reine Verwendung von elektrochirurgischer Technik ohne Nähte und Umstechungen kann die Operation ohne jede Blutung erfolgen mit minimaler Gewebezerstörung.
| Merkmal | Vorteil |
| HOHL-Manipulator |
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| Minimales Durchschneiden von Gewebe |
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| Nur Elektrochirurgie |
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| Scheidenverschluss durch die Bauchspiegelung |
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Wir haben diese fortschrittliche Technik bereits bei über 1500 Frauen erfolgreich angewendet. Im Allgemeinen dauert die Operation weniger als eine Stunde. Im Vergleich zu den herkömmlichen Methoden (Entfernung der Gebärmutter mit Bauchschnitt oder durch die Scheide) treten postoperative Komplikationen (Infektion etc.) nur sehr selten auf. Auch bei sehr grossen Myomen (über 1 kg schwer!) kann die Operation mit der neuen laparoskopischen Technik sicher erfolgen.
Unsere Erfahrung mit der minimal invasiven TAIL™- (= Totale Atraumatische Intrafasziale Laparoskopische) Hysterektomie nach Prof. Hohl liegt nun auch in einer wissenschaftlichen Publikation vor (in der Zeitschrift Gynecological Surgery DOI 10.1007/s 10397-010-0569-0). Diese kann unter folgendem Link heruntergeladen werden:
"Safe total intrafascial laparoscopic (TAIL™) hysterectomy: a prospective cohort study"
Gefahrloses elektrisches Versiegeln der gefässtragenden Bänder auf dem Instrument. Elektrochirurgisches blutungsfreies Durchtrennen der Bänder und der Scheide auf dem Instrument.
™Erhaltung des gesamten Bänderapparates der Scheide
Für weitere Informationen können Sie sich gerne mit unserem Sekretariat in Verbindung setzen.