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Was versteht man unter Thrombose/Lungenembolie und Thrombophilie, wann ist eine Abklärung sinnvoll und was beinhaltet das Abklärungs- und Beratungsangebot?
Thrombose
Eine Thrombose ist ein Blutgerinsel, das sowohl im venösen (zum Herzen führenden) als auch im arteriellen (vom Herzen wegführenden) Gefässgebiet auftreten kann.
Löst sich ein Gerinsel in die Blutbahn und führt an einer anderen Stelle zu einer Verstopfung, spricht man von einer Embolie (z. B. Lungenembolie: dabei löst sich ein Gerinsel - in der Regel von einer Beinvene - und gelangt via Herz in die Lungenstrombahn).
Thrombophilie
Unter diesem Begriff versteht man eine angeborene oder erworbene (durch Medikamente, Begleiterkrankungen) Veränderung im Gerinnungssystem, die zu einer Thromboseneigung führt.
Thromboserisikosituationen
Thromboserisikosituationen sind Situationen, in denen Thrombosen oder Embolien häufiger vorkommen (z. B. Zustand nach Operationen, Gipsverbänden, Krebserkrankungen, starkes Übergewicht), Einnahme von Antibabypille oder Hormonersatzbehandlung in den Wechseljahren, Schwangerschaft, Wochenbett, lange Flug- und Autoreisen.
Die Kombination aus Thrombophilie und Risikosituation führt häufiger zu einer Thrombose als die Thrombophilie oder die Risikosituation alleine. Die Häufigkeit der Thrombose wird auf 1 Fall pro 1000 Einwohner pro Jahr geschätzt und nimmt mit dem Alter deutlich zu.
Wann ist eine Abklärung angezeigt?
Wann sollte eine Begleitung in besonderen Risikosituaionen erfolgen?
Was beinhaltet die Untersuchung?
Was versteht man unter Hämorrhagischer Diathese (=Blutungsneigung), wann ist eine Abklärung sinnvoll und was beinhaltet das Abklärungs- und Beratungsangebot?
Hämorrhagische Diathese
Unter Hämorrhagischer Diathese versteht man eine krankhaft gesteigerte Blutungsneigung.
Wann treten Symptome einer Hämorrhagischen Diathese auf?
Häufig wird eine vermehrte Blutungsneigung bei Operationen bemerkt, manchmal finden sich auch spontane Blutungen, wie z. B. Nasenbluten, Zahnfleischbluten, Blutergüsse (Hämatome) ohne Gewalteinwirkung oder nach Bagatellverletzungen sowie bei Frauen starke Monatsblutungen ohne ersichtliche Ursache.
Warum kann es zu einer Hämorrhagischen Diathese kommen?
Ursache können eine verminderte Anzahl (Thrombopenie) oder Erkrankungen der Blutplättchen (Thrombozytopathie), ein Mangel an Blutgerinnungsfaktoren (z. B. Hämophilie, von Willebrand-Erkrankung) sowie in seltenen Fällen eine Erkrankung der Gefässe sein. Verschiedene Medikamente können eine Blutungsneigung verursachen oder zusätzlich verstärken.
Wann ist eine Abklärung angezeigt?
Was beinhaltet die Untersuchung?
Fragen und Antworten zur Antikoagulation
Die 1. Auflage von "Praktische Fragen - Praktische Antworten" erfreute sich grosser Beliebtheit. Sie war innert kürzester Zeit vergriffen und wir haben viele Anregungen aus dem Leserkreis erhalten. Die "state of the art" der Antikoagulation entwickelt sich ausserordentlich schnell weiter.
Neue Produkte, neue Indikationen, neue Studien und neue Guidelines sind in möglichst konziser Form zu integrieren.
Wir haben dies in der vollständig überarbeiteten und ergänzten Version versucht.
Prof. Dr. med. J.H. Beer
Chefarzt Medizin
Facharzt FMH Innere Medizin
Facharzt FMH Hämatologie
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Dr. Christoph Aegerter
Facharzt FMH Innere Medizin
Facharzt FMH Hämatologie
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Pflegefachfrauen/Studienkoordinatorinnen
Susanne Sonntag
Denise Hischier
Margrit Gumann
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Gerinnungssprechstunde
Innere Medizin
Kantonsspital Baden AG
Im Ergel 1
5404 Baden-Dättwil
Telefon: 056 486 2516
Telefax: 056 486 2509
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Coagulationcare@ksl.ch (Link zur Adresse CoaguChek PS-OAK Patientenschulung bezüglich Erlernen der selbständigen Quick-Kontrolle (Blutverdünnungskontrolle)
coagulationcare.ch (Schweizerische Stiftung für Patienten mit Blutverdünnung)
shg.ch (Schweizerische Hämophilie-Gesellschaft)
shg.ch (Liste mit verbotenen Medikamenten bei Blutungsneigung)