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Qualitätsmanagement

Eingebettet in der Qualitätswelt der KSB AG führte das Institut für Radiologie in Baden ein umfassendes Qualitätsmanagementsystem ein. Im Juni 2004 erfolgte erstmals die Zertifizierung nach ISO 9001:2000 am Institut für Radiologie des Kantonsspitals Baden, am 12. Juni 2006 wurde auch der neue Standort in Brugg zertifiziert und damit in den Geltungsbereich des ISO-Zertifikats aufgenommen. Vom 23. bis 27. Mai 2011 erfolgte der letzte Rezertifizierungs-Audit an beiden Standorten durch die Firma ClarCert.

Ein Schwerpunkt des Instituts für Radiologie sind die bildgebenden Abklärungen, sowie minimal-invasive Eingriffe zur Gewebsgewinnung bei Brusterkrankungen. Das Institut ist Kooperationspartner des interdisziplinären Brustzentrums des Kantonsspitals Baden und im Bereich Mammadiagnostik zusätzlich durch die Deutsche Gesellschaft für Senologie und die DKG (Deutsche Krebsgesellschaft) zertifiziert.

Qualitätsmanagement Beauftragter des Instituts: Herr Peter Locher, Leiter Administration & Qualitätsmanagement

Qualitätsmanagement: Zertifizierung des Instituts für Radiologie an den Standorten KS Baden und Brugg nach ISO 9001:2008

Als Zielsetzung bei der Einführung des Qualitätsmanagementsystems setzten wir uns, die Verbesserung und Standardisierung der internen Abläufe im Sinne eines Prozessmanagements und damit die Optimierung von Dienstleistungen für Patienten/innen und zuweisende Ärzte/innen.

Als Basis für unsere Effizienz und Qualität sehen wir die Auseinandersetzung und die Beherrschung von Wertschöpfungsprozessen, welche aus den einzelnen Schritten im Arbeitsalltag resultierten. Diese galt es zu analysieren, zu verstehen, zu strukturieren und im Rahmen des Prozessmanagements zu reorganisieren. Heute können wir sagen, dass unsere Arbeitsabläufe durch die Einführung des Qualitätsmanagementsystems tatsächlich schlanker, transparenter und schneller wurden. Dies ermöglicht uns, den klinischen Alltag effizienter zu bewältigen und es konnten so nicht zuletzt auch Freiräume für Leistungssteigerung sowie die Ausweitung unseres Leistungsangebotes geschaffen werden.

Was bringt der Betrieb eines Qualitätsmanagements?

Es ist richtig, dass die Einführung und der Betrieb eines Qualitätsmanagementsystems mit einem beträchtlichen Arbeitsaufwand für alle Beteiligten verbunden ist. Deshalb stellt sich berechtigterweise die Frage, welchen Nutzen so ein System für die Institution und die Beteiligten bringen kann.
Ein Qualitätsmanagement soll sicherstellen, dass Qualitätsbelange in der Unternehmensführung den ihnen gebührenden Platz einnehmen. Die Norm ISO 9001 legt die Anforderungen an ein Qualitätsmanagementsystem fest.

Das Institut für Radiologie hat nun gemäss den vorgegebenen Normen den Nachweis erbracht, dass seine Produkte und Dienstleistungen (d.h. konkret die Durchführung von radiologischen Untersuchungen und die Befunderhebung) den vorgegebenen Richtlinien entsprechen. Hiermit ist sichergestellt, dass die Anforderungen der Kunden (in der Radiologie sind dies primär unsere Patientinnen und Patienten sowie die zuweisenden Ärzte/innen, aber auch die Verwaltung und Mitarbeitenden) erfüllt werden. Auch allfällige behördliche Auflagen, z.B. den Strahlenschutz, die Patienteninformation und -aufklärung oder den Ausbildungsstand der Mitarbeitenden betreffend, werden anlässlich der Zertifizierung berücksichtigt.

Ein Qualitätsmanagementsystem soll erkannte Nachteile eliminieren. Jeder Personalwechsel oder Personalausfall führt zu einem Verlust an spezifischem Know-how. Die Abläufe und Ziele unserer Prozesse sind nun transparent dokumentiert und nicht nur Insidern vertraut. Dies steigert die Effizienz, erlaubt so bei gleichen Ressourcen eine Leistungsausweitung und wirkt sich damit natürlich auch positiv auf die Kosten aus. In einer Zeit wo die Mittel knapper werden, nimmt die Bedeutung der Dokumentation von Qualität zu. Das gilt ganz besonders für kostspielige Verfahren und Therapien.

Die bisherigen Erfahrungen an unserem Institut sind durchaus positiv und das System wird von allen Mitarbeitenden getragen. Mittlerweile gehören prozessorientiertes Arbeiten und standardisierte Abläufe genauso zu unseren Arbeitsalltag, wie unser radiologisches Dienstleistungsangebot, eingebettet in einen System der kontinuierlichen Verbesserung.

Gestützt auf unsere Erfahrungen am Standort KS Baden strebten wir die Einführung unseres QM Systems auch am neu eröffneten Standort Brugg an. Dank unseren standardisierten Abläufen und die entsprechende Anpassung an die Brugger Verhältnisse war es von Beginn an problemlos möglich, im Rahmen unseres Rotationsverfahrens Personal des Instituts für Radiologie an beiden Standorten ohne Schwierigkeiten einzusetzen. Wir übernahmen die Prozesse und Abläufe parallel zu Baden und benötigten so nur minimale Einführungszeiten. Ein reibungsloser, qualitativ hochstehender Betrieb wurde dadurch gewährleistet.