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Intensivmedizin

Auf der Intensivstation werden PatientInnen therapiert, gepflegt und überwacht, die sich in einer kritischen körperlichen Verfassung oder gar in akuter Lebensgefahr befinden. Dabei handelt es sich um PatientInnen nach einem schweren Unfall, bei einer schweren Erkrankung (z. B. Herzinfarkt) oder nach einer schweren Operation.

Fachärzte für Intensivmedizin und speziell geschultes Pflegepersonal (Intensivpflegefachkraft) leisten - unterstützt von modernster Technologie - rund um die Uhr medizinische Hilfe und Betreuung für diese schwerstkranken PatientInnen.

Organisation

Unter der Leitung des Departementes Anästhesie und Intensivmedizin sind an der Betreuung der PatientInnen nebst FachärztInnen für Intensivmedizin auch ÄrztInnen aus den Bereichen Innere Medizin und Chirurgie beteiligt. Je nach Bedarf können ÄrztInnen anderer Fachrichtungen jederzeit konsiliarisch zugezogen werden.

Die Intensivstation verfügt über 10 Betten (Einzelkojen). 6 bis 7 PatientInnen können künstlich beatmet werden. Spezielle Apparate ermöglichen eine kontinuierliche Blutwäsche. Auf der Station werden jährlich über 1'000 PatientInnen behandelt.

Grenzen der Intensivmedizin

Sinn und Zweck der Intensivmedizin ist es, den PatientInnen über eine akute Lebensbedrohung hinwegzuhelfen und die Zeit zu überbrücken, die der Körper für eine Heilung braucht. Schwere Erkrankungen oder Unfälle können aber einen Schweregrad erreichen, wo eine Genesung nicht mehr möglich ist. Diese Grenzen werden respektiert. So hat auch das Sterben in Würde auf der Intensivstation seinen Platz.

Unsere PatientInnen und ihre Angehörigen

Trotz aller Technologie und Spitzenmedizin an der Grenze des Möglichen steht für uns der PatientIn als Mensch im Mittelpunkt. Auch nach langer Intensivtherapie ist die Linderung psychischer Wunden ein grosses Anliegen.

Für die Betreuung der Angehörigen nehmen wir uns viel Zeit und sind in schwierigen Situationen dankbar für die zusätzliche Unterstützung durch unser Spital-Seelsorgeteam (Frau K. Klemm, Frau E. Baur, Frau M. Lauper und Herr H. Rüter).

Besuchszeiten täglich

11.00 – 19.30 Uhr

Ausnahmen sind nach Absprache mit der zuständigen Pflegeperson selbstverständlich möglich.

Kontakt

Telefon 056 486 32 10
Telefax 056 486 32 19

Ausbildung

Neben der Behandlung von Patienten nimmt die Aus- und Weiterbildung von Ärzten und Pflegepersonal in Intensivmedizin einen breiten Raum ein. Die Schule für Intensivpflege bildet diplomierte Pflegefachleute während
2 Jahren in Intensivpflege aus. Angehende Fachärzte für Intensivmedizin können 18 Monate ihrer 3-jährigen Fachausbildung auf unserer Station absolvieren.