Weiterbildungsstellen Departement Chirurgie

Unterassistentin / Unterassistent

In der Schweiz werden die Spitäler hinsichtlich ihres Versorgungsumfanges in die Kategorien U, A, B und C unterteilt, wobei das KSB der Kategorie A angehört. Zu den A-Spitälern zählen die grossen Spitäler mit Maximalversorgung, ausser den schweizerischen Universitätsspitälern (U-Spital).

Das Departement Chirurgie profitiert von neusten Technologien und verfügt über 144 Betten. Den Unterassistenten bieten wir während mindestens 6 Wochen bis zu 4 Monaten einen Einblick in die verschiedensten Teilbereiche der Klinik. Dazu erfolgen Rotationen in den folgenden Fachabteilungen:

  • Allgemein-, Viszeral- und Gefässchirurgie
  • Orthopädie/Traumatologie
  • INZ (interdisziplinäres Notfallzentrum)
  • Urologie

Befinden Sie sich im Medizinstudium oder haben es bereits abgeschlossen, verfügen mindestens über das deutsche Sprachdiplom B2 sowie einen Personalausweis von einem EU/EFTA-Staat?

Bei Interesse bewerben Sie sich gerne über diesen Link .

Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefässchirurgie

Gemäss der Einteilung durch die SGC und die Schwerpunktgesellschaften bzw. die SIWF ist unsere Klinik anerkannt als Weiterbildungsstätte für:

  • Kat. A für die Facharztweiterbildung Chirurgie
  • Kat. ACU 2 für die Schwerpunktweiterbildung Allgemein- und Unfallchirurgie
  • Kat. V2 für die Schwerpunktweiterbildung Viszeralchirurgie
  • Kat. B für die Schwerpunktweiterbildung Gefässchirurgie

Im internen und externen Rotations-Netzwerk stehen folgende Stellen fix zur Verfügung

  • 2 Stellen in der Klinik für Orthopädie und Traumatologie, KSB (Rotationsdauer 1 Jahr)
  • 1 Stelle in Anästhesie, KSB (Rotationsdauer ½ Jahr)
  • 1 Stelle in Abteilung für Urologie, KSB (Rotationsdauer ½ Jahr)
  • 1 Stelle in der Chirurgie des Kreisspitals für das Freiamt (Muri) (Rotationsdauer 1 Jahr)

Klinik für Orthopädie und Traumatologie

Gemäss der Einteilung durch die SGOT und die SIWF ist unsere Klinik anerkannt als Weiterbildungsstätte für:

  • Kategorie B1 (2 Jahre + Traumatologie Kategorie 1 (2 Jahre))

Laparoskopie-Simulator

Nichts ist wichtiger als die Patientensicherheit. Das Dilemma in der Weiterbildung zum Chirurgen ist die Frage, wie Operationserfahrung gewonnen werden kann, ohne Patienten zu gefährden. Die Technik machts möglich - dank dem Einsatz eines Laparoskopie-Simulators kann dieses Dilemma gelöst werden.

In der Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefässchirurgie wird zur Weiterbildung der Assistenzärztinnen und Assistenzärzte sowie der Facharztanwärterinnen und Facharztanwärter in der laparoskopischen Operationstechnik ein Laparoskopie-Simulator ( LapSim® von Surgicalscience ) eingesetzt.

Das strukturierte Trainingsprogramm ist auf die jeweilige Weiterbildungsphase abgestimmt und in "Intern", "Junior" und "Senior" unterteilt. Die Übung reichen von der einfachen Kameraführung bis hin zur Simulation einer Cholezystektomie oder laparoskopischer Nahttechniken. Die Kandidatinnen und Kandidaten können so die laparoskopischen Operationstechniken stufengerecht üben und vertiefen, um das Gelernte schliesslich sicher in der Praxis anwenden zu können.

Dank des Laparoskopie-Simulators lassen sich die einzelnen Behandlungsschritte analysieren und vergleichen. Manuelle Fähigkeiten können so gezielt trainiert und verbessert werden.

Die erhobenen Daten werden auch als objektive Beurteilungsbasis im Rahmen der Assistentenevaluation genutzt.