Koronare Herzkrankheit

Begriff

Mit dem Begriff Koronare Herzkrankheit (griechisch κορώνα korona: „Krone“, KHK, auch ischämische Herzkrankheit, IHK) wird eine Erkrankung der Herzkranzgefäße (Koronararterien) bezeichnet.

Ursache

Sie wird in den meisten Fällen durch Arteriosklerose (umgangssprachlich „Arterienverkalkung“) verursacht. Hierbei bedingen Ablagerungen in und nicht etwa an den Gefäßwänden eine Versteifung dieser sowie eine zunehmende Verminderung des Gefäßquerschnitts bis zur vollständigen Verstopfung. Die Folge ist eine Beeinträchtigung der Durchblutung und damit eine verminderte Sauerstoffversorgung der Herzmuskulatur. Es entsteht ein Missverhältnis zwischen Sauerstoffbedarf und Sauerstoffangebot, welches als Ischämie oder als Koronarinsuffizienz bezeichnet wird.

Leitsymptom

Das Leitsymptom der KHK ist die Angina pectoris (Brustenge). Mit zunehmendem Fortschreiten der Erkrankung erhöht sich die Wahrscheinlichkeit für das Auftreten von Begleiterscheinungen wie Herzrhythmusstörungen und Herzinsuffizienz sowie akuten, lebensbedrohlichen Komplikationen wie Herzinfarkt und plötzlicher Herztod.

Die KHK ist eine chronische Erkrankung, die im Verlauf von Jahren bis Jahrzehnten fortschreitet. Eine Heilung, d.h. die Beseitigung der Ursache im Sinne einer Entfernung der Ablagerungen in den betroffenen Gefäßwänden, ist zurzeit nicht möglich, jedoch kann die zunehmende Verschlechterung verzögert oder angehalten werden. Hierzu gibt es eine ganze Reihe von Möglichkeiten, die von einer Ernährungsumstellung bis zur Umstellung der Lebensgewohnheiten reichen. Des Weiteren kann die koronare Herzkrankheit medikamentös, durch therapeutische Eingriffe mittels Herzkatheter und operativ behandelt werden.

Mortalität

Die KHK ist mit ihren akuten Manifestationen die häufigste Todesursache in den Industrienationen.

Definition
Ursachen und Krankheitsentstehung
Arteriosklerose

Baden

Daria Markic
Teamleiterin Leitstelle / Sekretariat
Standort Baden
Telefon +41 56 486 38 34

Brugg

Astrid Bühler
Teamleiterin Administration
Standort Brugg
Telefon +41 56 486 34 01

Koronarinsuffizienz
25.09.2020

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Die ETH Zürich verstärkt ihre Präsenz auf dem Gesundheitscampus des Kantonsspitals Baden (KSB). Sie wird im Partnerhaus II, dessen Bau im Jahr 2021 in Angriff genommen wird, zwei Etagen mit insgesamt 1600 Quadratmetern Fläche beziehen. Die beiden Institutionen haben die Kooperationsvereinbarung „Clinical Research ETH@KSB“ unterzeichnet, um die akademische Zusammenarbeit weiter zu vertiefen. Weiterlesen

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Das Kantonsspital Baden (KSB) nimmt den Bau eines zweiten Partnerhauses in Angriff. Das Gebäude wird direkt neben dem Partnerhaus I zu stehen kommen. Geplant ist, dass es parallel zur Eröffnung des KSB-Neubaus im Jahr 2023 in Betrieb genommen wird. Weiterlesen

Klinische Erscheinungen