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Nuklear­medizin

Die Nuklearmedizin verbindet die Möglichkeiten der anatomischen und molekularen Bildgebung und wurde in den letzten Jahren zu einem wichtigen Pfeiler bei der Diagnose und Verlaufsbeurteilung von Krebs, aber auch für die frühe Erfassung von Herzerkrankungen, Demenz oder Beschwerden in Knochen und Gelenken.

Nuklearmedizin

Bei diagnostischen nuklearmedizinischen Untersuchungen werden kleine Mengen schwach radioaktiver Substanzen, sogenannter Tracer, eingesetzt, um Vorgänge im Körper sichtbar zu machen. So können nicht nur Strukturen, sondern vor allem auch die Funktion von Organen beurteilt werden.

Seit vielen Jahren werden mit dem gleichen Prinzip auch Schilddrüsenerkrankungen therapiert. Hier ermöglichen es uns unterschiedliche Isotope des Iods (Iod-123, Iod-131) einerseits die Funktion der Schilddrüse darzustellen und andererseits Überfunktionen oder Karzinome direkt und mit minimalen Nebenwirkungen zu behandeln. Dieses Prinzip können wir heute, dank neu entwickelter Tracer, auch bei anderen Tumoren anwenden.  

Unser Team begleitet Sie kompetent durch den gesamten Ablauf der diagnostischen oder therapeutischen Verfahren und sorgt dafür, dass Sie sich jederzeit gut informiert und sicher fühlen.

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Das Team

Diagnostik und Therapie

Die nuklearmedizinische Diagnostik ermöglicht es, Vorgänge im Körper frühzeitig und präzise sichtbar zu machen. Im Gegensatz zu vielen anderen Verfahren steht dabei nicht nur die Darstellung von Strukturen im Vordergrund, sondern vor allem die Funktion von Organen und Geweben.

Ein wichtiger Bestandteil sind moderne PET/CT-Untersuchungen. Sie werden insbesondere bei Tumorerkrankungen, neurologischen Fragestellungen oder zur Beurteilung von Entzündungen eingesetzt. Durch die Kombination von Stoffwechsel- und Bildinformationen lassen sich Veränderungen oft schon in einem sehr frühen Stadium erkennen.

Ergänzend kommen Szintigraphien zum Einsatz. Diese bewährten Untersuchungen liefern gezielte Informationen, beispielsweise über Knochen, Herz, Lunge, Nieren oder die Schilddrüse.

Welche Untersuchung für Sie geeignet ist, hängt von der jeweiligen Fragestellung ab. Wir wählen das passende Verfahren individuell aus und begleiten Sie kompetent durch den gesamten Ablauf.

Neben der Diagnostik bietet die Nuklearmedizin auch wirkungsvolle Behandlungsmöglichkeiten. Dabei werden gezielt radioaktive Substanzen eingesetzt, die ihre Wirkung direkt im erkrankten Gewebe entfalten können.

Ein Teil der Therapien wird ambulant durchgeführt. Dazu gehören beispielsweise Behandlungen bei Knochenmetastasen, gezielte Therapien der Leber oder Behandlungen von Gelenkerkrankungen. Diese Verfahren sind präzise und ermöglichen eine gezielte Behandlung bei gleichzeitig möglichst geringer Belastung für den übrigen Körper.

Für bestimmte Erkrankungen sind stationäre Therapien erforderlich. Dazu zählen insbesondere Behandlungen von Schilddrüsenerkrankungen sowie moderne Radioligandentherapien bei Tumorerkrankungen. Diese spezialisierten Verfahren ermöglichen eine gezielte Bekämpfung von Krebszellen und werden individuell auf die jeweilige Situation abgestimmt.

Weiterführende Informationen zur Vorbereitung und zum Ablauf eines stationären Aufenthalts finden Sie hier: Willkommen in der Nuklearmedizin

Unser erfahrenes Team begleitet Sie persönlich durch alle Schritte – von der Aufklärung bis zur Nachsorge.

Technologien

Die Nuklearmedizin am KSB bietet ein umfassendes diagnostisches und therapeutisches Leistungsspektrum auf modernstem technologischem Niveau. Zum Einsatz kommen hochpräzise PET/CT- und SPECT/CT-Verfahren für die Abklärung onkologischer, neurologischer, kardiologischer und entzündlicher Erkrankungen. Das Angebot umfasst unter anderem Onko-, Prostata-, Neuro- und Herz-PET/CT-Untersuchungen sowie ein breites Spektrum an Szintigraphien und Radioligandentherapien. 

Für die Bildgebung stehen moderne Grossgeräte wie das PET/CT Biograph mCT Flow Edge von Siemens Healthineers, mehrere SPECT/CT-Systeme (Symbia Intevo Bold und Symbia Pro.specta X3) sowie spezialisierte Gamma-Kameras zur Verfügung. Ergänzt wird die Infrastruktur durch moderne Injektionssysteme, Dosimetrie- und Kontaminationsmessgeräte sowie spezialisierte Therapiearbeitsplätze. Dadurch können Diagnostik und Therapie präzise, sicher und patientenorientiert durchgeführt werden.

Weiterbildung

Interessieren Sie sich für eine Ausbildung zum Facharzt bzw. zur Fachärztin FMH für Nuklearmedizin?

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Für die Zuweisung zur Nuklearmedizin finden Sie hier die nötigen Formulare.

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Im Ergel 1, 5404 Baden

Sekretariat Nuklearmedizin

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