Ambulatorium der Klinik für Kinder und Jugendliche

Willkommen im Ambulatorium der Klinik für Kinder und Jugendliche!

Hat ihr Kind das 16. Lebensjahr noch nicht erreicht, dann sind sie bei uns genau richtig! Wir bieten Ihnen und Ihrem Kind ein grosses Spektrum an verschiedenen medizinischen Versorgungen an. Dies beinhaltet sowohl allgemeinpädiatrische, wie auch kinderorthopädische, kinderkardiologische, kinderdermatologische, entwicklungspädiatrische, psychologische und psychiatrische Sprechstunden.

Einerseits pflegen wir eine enge Zusammenarbeit mit den Kinder- und Hausärzten, welche uns für fachspezifische Fragen Ihr Kind überweisen und andererseits kümmern wir uns um Ihr Kind bei ambulanten Verlaufskontrollen nach einem möglichen Spitalaufenthalt oder bei nicht abgeschlossenen Therapien im Spital. Regelmässige Infusionstherapien werden ebenso nach Rücksprache mit Ihrem Arzt bei uns durchgeführt.

Für administrative Fragen oder Unklarheiten sind unsere erfahrenen Arztsekretärinnen und Pflegefachfrauen von Montag bis Freitag zu Bürozeiten für Sie erreichbar. Für medizinische Notfälle weisen wir auf das ärztliche Beratungstelefon 0900 131 131 (3.16 CHF/min vom Festnetz) hin.

Wir danken Ihnen für Ihr Vertrauen und freuen uns Sie bei uns willkommen zu heissen.

Lesen Sie die häufigsten Fragen zur Kindergesundheit:

Mein 3-jähriger Sohn hat sich den Kopf angeschlagen. Ansonsten scheint es ihm jedoch gut zu gehen. In welchem Fall muss ich zum Arzt?

Sturzereignisse mit Kopfanprall sind im Kindesalter häufig und sorgen regelmässig für Besorgnis bei den Eltern. Schwerwiegende Folgen sind bei Kindern glücklicherweise aber sehr selten. Trotzdem ist es wichtig, nach einem solchen Ereignis auf einige Punkte zu achten.

Wenn Ihr Kind unmittelbar nach dem Ereignis weint, sich aber rasch wieder beruhigt und sich dann unauffällig verhält und bewegt, kann der weitere Verlauf zunächst zu Hause beobachtet werden. Geringe Beschwerden wie leichte Kopfschmerzen, leichte Müdigkeit, leichte Übelkeit ohne Erbrechen und Konzentrationsstörungen kommen nach einem Kopfanprall häufig vor und sind noch kein Grund zur Sorge. Stellen Sie sicher, dass sich Ihr Kind sowohl geistig als auch körperlich gut erholen und ausruhen kann. Für eine rasche Genesung sollten in den kommenden 2 bis 3 Tagen grössere Lärmbelastungen, Bildschirmaktivitäten (Fernsehen, Videospiele, Handy, Tablet), starke körperliche Anstrengungen und Aufenthalte an der Sonne vermieden werden. Sollte Ihr Kind bei Anstrengungen über Kopfschmerzen klagen, so lassen Sie es sich ausruhen.

Eine umgehende kinderärztliche Kontrolle ist erforderlich, wenn innerhalb der ersten 24 Stunden nach dem Kopfanprall eines oder mehrere der folgenden Zeichen auftreten. Bewusstlosigkeit unmittelbar nach dem Ereignis; Erinnerungslücke für die Zeit um das Ereignis herum; Erbrechen; vermehrte Schläfrigkeit.; Verhaltensauffälligkeiten wie Verwirrtheit, Reizbarkeit, undeutliche Sprache; starke Kopfschmerzen, die sich ca. 1 Stunde nach der Gabe eines Schmerzmittels (idealerweise Paracetamol, angepasst an Alter und Gewicht Ihres Kindes) nicht bessern

Ebenfalls sollte immer eine umgehende kinderärztliche Untersuchung erfolgen bei Stürzen aus grosser Höhe (≥ 1.5 Meter) oder mit hoher Geschwindigkeit (z.B. Trottinett-/Fahrradstürze, Verkehrsunfälle) oder aber wenn Sie sich aus einem anderen Grund Sorgen über den Zustand Ihres Kindes machen.

Im Falle von Unsicherheiten oder Fragen besteht rund um die Uhr die Möglichkeit einer kinderärztlichen telefonischen Beratung (0900 131 131, CHF 3.16/Minute) sowie einer Vorstellung auf der Notfallstation für Kinder und Jugendliche des Kantonsspitals Baden .

In der Kniekehle meiner Tochter habe ich eine Zecke entdeckt. Beim Rausziehen ist der Kopf abgerissen und steckengeblieben. Nun mache ich mir Sorgen! Worauf muss ich achten?

Die Zeckenentfernung gelingt am besten mit einer schmalen Pinzette (Bild): Packen Sie die Zecke direkt über der Haut und ziehen sie sie langsam raus. Stelle desinfizieren und fertig.

Steckengebliebene Kopfreste können problemlos belassen werden. Sie erhöhen nicht das Infektionsrisiko und durch die Hauterneuerung werden sie von alleine abgestossen. Es braucht also keine Notfallübung, um Zeckenreste «herauszuoperieren». Geben Sie kein Öl, Nagellack oder Ähnliches auf die haftende Zecke! Dies würde die Übertragung von Krankheitserregern begünstigen.

Beobachten Sie Ihr Kind während 4 Wochen nach dem Stich. Bei diesen Symptomen ist ein Arzttermin angezeigt:

  • Wanderröte: Hautrötung, die über mehrere Tage ringförmig wächst (> 5cm im Durchmesser)
  • Akute Kopf-/Nacken-/Rückenschmerzen, falls sie nicht innert 4-5 Tagen spontan verschwinden
  • Lähmungserscheinungen
  • Fieber mit einseitiger schmerzhafter Schwellung

Zwischen März und November soll nach Aufenthalt im Wald und hohem Gras der Körper auf Zecken abgesucht werden. Schauen Sie auch hinter den Ohren, am behaarten Kopf mit Kamm und im Intimbereich. Je nach Entwicklungsstadium können Zecken winzig (1mm) sein.

Bei uns ist die Borreliose die mit Abstand häufigste «Zeckenkrankheit». Wird die Zecke innert 12 Stunden entfernt, d.h. noch am gleichen Abend, sinkt das Risiko einer Borreliose fast auf null! Antibiotisch korrekt behandelt verursacht die Borreliose keine Folgeschäden. Die beiden anderen «Zeckenkrankheiten» sind in der Schweiz selten: Die Tularämie (Hasenpest) kann antibiotisch kuriert werden und für die FSME (= virale Hirnentzündung) gibt es eine wirksame Impfung, die ab 6 Jahren empfohlen wird.

Und zu Schluss: Werfen Sie die entfernte Zecke getrost weg. Eine Untersuchung der Zecke auf Krankheitserreger kostet Geld und hilft bei der Therapieentscheidung nicht weiter.

Sollten Sie die oben beschriebenen Symptome bei Ihrem Kind feststellen, vereinbaren Sie einen Termin in unserer Allgemeinpädiatrische Sprechstunde – Kantonsspital Baden KSB.

Zecken richtig entfernen

© Zecken.de, Pfizer Deutschland GmbH
Mein 10-jähriges Kind hat immer wieder Kopfschmerzen, manchmal begleitet von Übelkeit und Erbrechen. Wie sollten wir vorgehen?

Kopfschmerzen sind ein häufiges Problem im Kindes- und Jugendalter. Bis zum 12. Lebensjahr haben ca. 90% aller Kinder bereits einmal Kopfschmerzen gehabt. 20% der 4- bis 18-Jährigen klagen sogar über häufiges oder starkes Kopfweh. Von ihnen haben 60% Spannungskopfschmerzen und 12% eine Migräne. Oft sind bei Migräne mehrere Familienmitglieder betroffen. Bei fast drei Viertel aller betroffenen Kinder und Jugendlichen bleiben die Kopfschmerzen bis ins Erwachsenenalter bestehen.

Treten die Kopfschmerzen bei Ihrem Kind mehrmals im Monat auf, ist eine kinderneurologische Abklärung, wie sie neu am Kantonsspital Baden angeboten wird, empfohlen. Notieren Sie am besten schon vor der Konsultation in einem sogenannten Kopfschmerzkalender, wie oft die Beschwerden im Monat auftreten, wie lange sie anhalten, wo im Kopfbereich sie genau auftreten und ob es zu Begleitsymptomen, wie z.B. Übelkeit, Erbrechen oder Vorläufersymptomen («Aura»), kommt. Mittlerweile gibt es Kopfschmerzkalender schon als praktische Apps. Diese Dokumentation ist sehr hilfreich für den Arzt, um Rückschlüsse auf die Ursache der Kopfschmerzen ziehen, z.B. ob es sich um Spannungskopfschmerzen oder eine kindliche Migräne handelt. Darüber hinaus wird der Arzt Ihr Kind kinderneurologisch untersuchen – auch um gefährliche, aber sehr seltene Ursachen der Kopfschmerzen auszuschliessen. In den allermeisten Fällen ist eine Bildgebung des Kopfes, wie ein MRI, nicht notwendig.

Der Schwerpunkt der Therapie liegt in einer Anpassung des Lebensstils. Zum Beispiel durch Stressreduktion, eine Erhöhung der Trinkmenge, ein ausreichendes Schlafverhalten und einen begrenzten Medienkonsum. Der regelmässige Schulbesuch sollte, wenn immer möglich, beibehalten werden. Vermeiden sollten Sie hingegen, dass Ihr Kind regelmässig – sprich an mehr als 7 Tagen im Monat – Schmerzmittel einnimmt. Vorbeugende Medikamente, welche über einen längeren Zeitraum eingenommen werden, kommen erst bei Migränekopfschmerzen von mehr als 3-4 Episoden im Monat zum Einsatz.

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Warum ist Keuchhusten (Pertussis) gefährlich für Säuglinge?

Keuchhusten ist eine sehr ansteckende bakterielle Infektionskrankheit, die durch Tröpfchen übertragen wird. Bei Kindern kommt es zu heftigen Hustenanfällen mit ziehender, «keuchender» Einatmung und im schlimmsten Fall zu schweren Erstickungsanfällen. Die Anfälle können bis zu 50-mal pro Tag auftreten. Dies stellt eine immense Belastung und Erschöpfung für das Kind dar und kann die Eltern stark verängstigen. Zudem erbrechen Erkrankte oft auch Schleim und Nahrung. Im Allgemeinen dauert ein Keuchhusten 3 bis 4 Wochen. Der Husten kann jedoch noch länger anhalten und die Atmung, den Schlaf und die Nahrungsaufnahme behindern. Die Einnahme von Antibiotika kann zu Beginn der Erkrankung zwar helfen, den Verlauf etwas zu verkürzen und vielleicht auch zu mildern. Vor allem aber soll die Antibiotika-Verordnung verhindern, dass sich weitere Personen anstecken.

Besonders gefährlich ist Keuchhusten für Neugeborene, da er Atempausen bis zum lebensbedrohlichen Atemstillstand verursachen kann. Weiter kann es bei Säuglingen zu Lungenentzündungen, Mittelohrentzündungen, Krampfanfällen (2-4%) und Hirnerkrankungen (0.5%) kommen, die zu bleibenden Schäden führen. Bei einem von 1000 Säuglingen endet die Erkrankung tödlich.

Bei Erwachsenen kommt es zwar seltener zu schweren Komplikationen, doch der anhaltende Husten kann den Schlaf und die Tagesaktivitäten deutlich beeinträchtigen. Dennoch bemerken Erwachsene eine Keuchhusten-Erkrankung oft nicht und können so Säuglinge unwissentlich anstecken.

Den besten Schutz vor einer Ansteckung bietet die Impfung. Doch da Säuglinge in den ersten beiden Lebensmonaten noch nicht geimpft werden können, müssen zu ihrem Schutz die Eltern und das Umfeld geimpft sein. Denn in den ersten Lebenswochen sind Babys besonders anfällig für diese Krankheit mit den potentiell schwerwiegenden Komplikationen. Überprüfen Sie deshalb bitte unbedingt Ihren Impfschutz.

Bei weiteren Fragen oder wenn Sie einen Termin buchen möchten, kontaktieren Sie bitte die Kinderärzte in unserer Allgemeinpädiatrische Sprechstunde .

Mein Baby wird voraussichtlich zu früh zur Welt kommen. Nun mache ich mir Gedanken, ob es Probleme beim Atmen haben könnte?

Der erste Atemzug eines Babys ist ein besonderer, lang ersehnter Moment. Es ist der Moment, in dem die Lunge des Kindes das erste Mal benutzt wird. Damit aber der eingeatmete Sauerstoff in den Kreislauf gelangt, muss auch dieser von der mütterlichen Versorgung über die Nabelschnur auf die Eigenversorgung des Kindes umgestellt werden. Diese komplexen Vorgänge sind ein Wunder an Feinabstimmung. Kommt das Kind deutlich vor dem errechneten Termin zur Welt, funktioniert diese Feinabstimmung aufgrund der Unreife häufig nicht ganz reibungslos und das Kind braucht Unterstützung. Allerdings kann es manchmal auch Fehler in dieser Abstimmung bei termingeborenen Kindern geben.

Neben der Umstellung der Atmung von der Versorgung über die Mutter auf die selbstständige Atmung durch das Kind, wird in der Lunge eine Luftreserve gebildet, die eine ruhige Atmung und eine gleichmässige Versorgung des Körpers mit Sauerstoff ermöglicht. Diese Luftreserve, die in der Lunge verbleibt und nicht bewusst ausgeatmet werden kann, heisst Residualvolumen. Diese ist erforderlich, um die Lungenbläschen, die für den Austausch von Sauerstoff zwischen Blutbahn und Lunge verantwortlich sind, offen, d.h. funktionsfähig zu halten. Manchmal kann diese Luftreserve nicht direkt vom Kind gebildet werden. Dann fällt es durch eine stöhnende, schnelle Atmung und Atemnot auf. Lediglich 10 von 100 Babys benötigen hier Atemunterstützung kurz nach Geburt. Anschliessend ist das Kind oft in der Lage ganz normal zu atmen und kann bei der Mutter bleiben.

Bei 1 von 100 Kindern ist eine intensivere Unterstützung der Atmung notwendig, z.B. in Form einer Atemhilfe. Hier werden durch eine geringfügige Druckerhöhung in den Atemwegen (CPAP), die erwähnten Lungenbläschen offengehalten. Das Kind atmet dabei selbstständig. Diese Unterstützung erleichtert den Kindern die Atmung. Die Häufigkeit der Atemzüge normalisiert sich, die Versorgung des Gewebes mit Sauerstoff wird besser. Diese Unterstützung durch spezielle Geräte ist manchmal über wenige Stunden, manchmal auch für wenige Tage erforderlich. Auf der Neugeborenenstation des KSB werden die Kinder durch spezialisierte Pflegefachkräfte und Ärzte betreut, bis sie selbständig atmen und nach Hause entlassen werden können.

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"Hüftschnupfen" – wie äussert sich dieser und wie wird er behandelt?

Der "Hüftschnupfen" (Coxitis fugax) ist eine recht häufige Krankheit im Kleinkindesalter. Der Häufigkeitsgipfel liegt bei 3 bis 8 Jahren und Knaben sind viermal so häufig betroffen wie Mädchen. Die Erkrankung tritt gehäuft im Frühling und Herbst auf. Es handelt sich um eine meistens einseitige Hüftgelenksentzündung, deren Ursache nicht genau geklärt ist. Sie tritt aber häufig einige Tage bis Wochen nach einer viralen Infektion (Magen-Darm-Grippe, Luftwegsinfektion) auf. Durch die Entzündung sammelt sich im Gelenkspalt vermehrt Gelenksflüssigkeit an (Hüftgelenkserguss), was zu einer schmerzhaften Spannung der sehr empfindlichen Gelenkkapsel führt. Die Kinder fallen durch ein plötzliches Schonhinken auf, sind aber bei gutem Allgemeinzustand und haben kaum Fieber. Obwohl die Schmerzen im Hüftgelenk entstehen, lokalisieren die Kinder das Problem nicht nur in der Leiste, sondern häufig auch im Oberschenkel- oder Kniebereich. Die entsprechenden Symptome sollten die Eltern veranlassen, das Kind dem Kinder- oder Hausarzt zur Untersuchung vorzustellen.

Neben einer typischen schmerzbedingten Einschränkung der Hüftgelenksbeweglichkeit kann der Arzt - falls nötig - einen Gelenkserguss mittels Ultraschalluntersuchung nachweisen und im Verlauf ausmessen. Weitere Untersuchungen (Blutuntersuchung, Gelenkspunktion) sind nur nötig, falls ein bakteriell-eitriger Erguss vermutet wird. Ein solcher wäre eventuell bei hohem Fieber, schlechtem Allgemeinzustand und extremen Schmerzen möglich und würde eine andere Therapie (Antibiotikum) erfordern. Der Hüftschnupfen heilt zwar grundsätzlich spontan wieder aus, eine strikte Schonung (Bettruhe) und die Gabe eines entzündungshemmenden und schmerzstillenden Medikaments für ein paar Tage ist für eine rasche und anhaltende Genesung aber vorteilhaft.

Bis zur vollständigen Ausheilung sollte das Kind keinen Sport treiben. Ein gewöhnlicher Hüftschnupfen ist vorübergehend sehr schmerzhaft, hinterlässt aber nie bleibende Schädigungen. Falls die Beschwerden nicht innerhalb von ca. 2-3 Wochen verschwinden oder schon bald wieder neu auftreten ist eine weitergehende Abklärung mittels Röntgenbild zum Ausschluss einer Wachstumsstörung im Kopfbereich des Oberschenkelknochens sinnvoll. Eine solche Wachstumsstörung (Morbus Perthes) kann im Anfangsstadium gleich verlaufen wie ein Hüftschnupfen, würde aber im weiteren Verlauf eine andere Therapie benötigen.

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Meine gut einjährige Tochter schläft seit einigen Wochen nicht mehr durch. Sie ist nachts oft aktiv, plappert und weint teils auch. Was können wir tun?

Schlafprobleme gehören zu den häufigsten Sorgen von Eltern. Wenn das Familienleben von den Schlafschwierigkeiten der Kleinen beeinträchtigt ist, lohnt es sich, das Problem beim Kinderarzt anzusprechen. Der Schlafbedarf pro 24 Stunden ist von Kind zu Kind verschieden und genetisch bestimmt, also nicht beeinflussbar. So gibt es Einjährige, welche nach 11 1/2Stunden Schlaf ausgeruht sind, während andere 16 1/2 Stunden Schlaf brauchen. Um den individuellen Schlafbedarf zu ermitteln, ist es hilfreich, über 2 Wochen ein Schlafprotokoll zu führen. Nicht selten überschätzen die Eltern den Schlafbedarf der Kinder, insbesondere da dieser über die Jahre langsam abnimmt. Dies führt dann zu Wachphasen nachts, schwierigem Einschlafen oder zu frühem Erwachen. Für einen guten Schlaf sind zudem regelmässige Schlafenszeiten vor allem nachts, aber auch tagsüber, sehr wichtig (übrigens nicht nur bei Kindern). Als erster Schritt zu dieser Rhythmisierung lohnt es sich, die Kinder am Morgen immer um dieselbe Zeit zu wecken. Oft führt schon diese einfache Massnahme zu einer deutlichen Verbesserung des Ein- und Durchschlafens. Ein weiterer Ansatzpunkt ist das Einschlafritual. Idealerweise ist es immer das gleiche und bereitet das Kind sanft auf das Einschlafen vor. Zum Beispiel: Pyjama anziehen, Abendschoppen, Zähne putzen, ins Bett bringen, Lied vorsingen. Je selbständiger das Kind abends einschläft, desto eher kann es in der Nacht wieder einschlafen, wenn es kurz erwacht. Die eingangs erwähnte Einjährige ist wahrscheinliche zu lange im Bett. Späteres zu Bett bringen oder früheres Wecken am Morgen bringen voraussichtlich wieder ruhigere Nächte. Besprechen Sie das Einschlafprotokoll wie auch die Einschlafrituale am besten mit Ihrem Kinderarzt.

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Herzgeräusch bei meinem Kind - was bedeutet das?

Herzgeräusche sind der häufigste Grund für eine Untersuchung beim Kinderkardiologen und bedeuten nicht obligat, dass mit dem Herzen etwas nicht stimmt. Bei bis zu 50% aller herzgesunden Kinder und Jugendlichen treten während des Wachstums Herzgeräusche auf, welche keine Bedeutung bzw. keinen Krankheitswert haben. Herzgeräusche entstehen in der Regel durch Turbulenzen im Herzen oder turbulenten Fluss in Blutgefässen. Neben dem Herzgeräusch, welches der Arzt beim Abhören mit dem Stethoskop erfasst, spielen weitere Faktoren eine wichtige Rolle in der Gesamtbeurteilung, ob das Geräusch näher abgeklärt werden soll. So z.B. das Alter des Kindes, das Gedeihen, die körperliche Leistungsfähigkeit und die allgemeine Entwicklung. Der Kinderarzt, der Sie und Ihr Kind begleitet, kann im Rahmen der regelmässigen Vorsorgeuntersuchungen allfällige Veränderungen frühzeitig feststellen und anhand des Geräuschcharakters entscheiden, ob eine Abklärung beim Kinderkardiologen notwendig ist. Neben der klinischen Untersuchung hat der Kinderkardiologe die Möglichkeit, eine Ultraschalluntersuchung des Herzens (= Echokardiographie) durchzuführen. Mit dieser Untersuchung, welche ungefährlich und schmerzlos ist, kann ein angeborener Herzfehler als mögliche Ursache für ein Herzgeräusch ausgeschlossen werden. In der Schweiz kommt rund eines von hundert Kindern (0.8%) mit einem angeborenen Herzfehler zur Welt. Neugeborene mit einem Herzgeräusch werden deshalb grosszügig und zeitnah durch den Kinderkardiologen abgeklärt. Bei älteren Kindern, welche normal leistungsfähig, spielfreudig und beschwerdefrei sind, kann die Abklärung in Ruhe geplant werden, weil das Vorliegen eines relevanten angeborenen Herzfehlers dann eher unwahrscheinlich ist.

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Mein 2-jähriges Kind leidet unter Verstopfung und es weint vor Schmerzen beim Stuhlgang. Was kann ich tun?

Trotz ausgewogener Ernährung, genug Flüssigkeit und Bewegung leiden ca. 10-15% der Kinder unter Verstopfung. Oft kommt es zu einem Teufelskreis mit Schmerzen beim Stuhlgang, sodass das Kind aus Angst den Stuhl zurückhält, was die Situation verschlimmert. Nicht selten besteht das Problem über Monate und Jahre. Es gibt bewährte und wirksame Therapien, um aus diesem Teufelskreis wieder herauszukommen. Zuerst muss der harte Stuhl raus, manchmal ist dafür ein Glycerinzäpfchen oder ein sogenannter «Einlauf» (Flüssigkeit in den Enddarm) nötig. Stimulieren / Manipulieren Sie nicht am Anus mit dem Fieberthermometer oder Finger!

Damit das Kind danach nicht wieder ins alte Verstopfungsschema zurückfällt, braucht es in der Regel eine konsequente Einnahme eines Stuhlweichmachers. Eine «Abhängigkeit» oder Nebenwirkungen macht dieser nicht. Je länger die Verstopfung schon besteht, desto länger ist die Therapie nötig. Wichtig ist auch das Toilettentraining: Nach jeder Mahlzeit soll das Kind auf die Toilette. Es sollte entspannt sitzen und die Füsse z.B. auf einem Schemel abstellen können. Loben Sie das Kind für kleine Erfolgserlebnisse. In den meisten Fällen vergisst das Kind mit der Zeit die früheren Ängste und Schmerzen und die Stuhlentleerung klappt wieder von alleine.

Was ist ein «normaler Stuhlgang»?
Alle 1-2 Tage, weich und nicht schmerzhaft. Bei gestillten Säuglingen gilt eine Bandbreite von 7 Mal pro Tag bis einmal in 7 Tagen als normal.

Was sind die typischen Symptome einer Verstopfung?
Seltener und harter Stuhlgang, Stuhlschmieren, Haltemanöver (Überkreuzen der Beine, Gehen auf Zehenspitzen, kauernde Stellungen etc.), wiederkehrende Bauchschmerzen. Teilweise verhalten sich die Kinder auch auffällig (ängstlich oder aggressiv). Möglich ist auch Blut im Stuhl durch kleine Verletzungen am Anus und starke Verstopfung kann paradoxerweise gar zu Durchfall führen.

Was sind die Ursachen?
Die allermeisten Kinder mit Verstopfung sind körperlich gesund und ein «Trigger» führt zu einer Verstopfungsepisode: fieberhafte Infektion, Umstellung der Ernährung, Windelentwöhnung oder willkürlicher Stuhlverhalt bei Toilette in fremdem Umfeld usw.

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Bei meinem 5-jährigen Sohn bemerke ich seit 2 Wochen eine pflaumengrosse Schwellung in der rechten Leiste. Er klagt aber über keinerlei Schmerzen. Muss ich mir Sorgen machen?

Eine Schwellung in der Leiste ist ein häufiges Problem im Kleinkindalter. Meistens handelt es sich dabei um einen sogenannten Leistenbruch oder Wasserbruch. Der kindliche Leistenbruch ist sowohl bei den Mädchen wie auch bei den Jungen angeboren. Dabei tritt die Darmschlinge aus dem Bauchraum durch den Leistenkanal in eine Ausstülpung des Bauchfelles = Bruchsack. Die Ausstülpung kann bei Jungen dabei bis zum Hodensack reichen. Beim Darminhalt des Bruchsackes sprechen wir von einem Leistenbruch, bei Flüssigkeitsinhalt von einem Wasserbruch. Da der Leistenbruch nicht spontan verschwindet, ist immer eine operative Korrektur in Vollnarkose notwendig. Beim Wasserbruch ist die Operation nur bei Zunahme der Flüssigkeitsmenge oder bei Bestehen nach dem 2. Geburtstag notwendig.

Bei der klinischen Untersuchung des Kindes sieht der Arzt beim stehenden oder liegenden Kind eine Asymmetrie in der Leistengegend. Die sichtbare lokale Schwellung kann von Haselnussgrösse bis zu einer deutlich sichtbaren Vorwölbung der Leistengegend reichen. Die operative Behandlung der kindlichen Leistenhernie ist als geplanter Eingriff in jedem Alter durchführbar. Die Operation wird ambulant in der sogenannten Tageschirurgie durchgeführt, sodass der kleine Patient am gleichen Tag das Spital wieder verlassen darf.

Achtung: Ist Ihr Kind, meistens sind Säuglinge betroffen, plötzlich sehr unruhig, schreit stark und zieht die Beine an, kann die Darmschlinge in der Leiste eingeklemmt sein, eine sogenannte eingeklemmte Hernie. In diesem Fall ist der sofortige Spitalbesuch notwendig! Die Ärzte werden hierbei versuchen, den Bruchinhalt der Darmschlinge zurückzudrängen. Falls dies nicht möglich ist, muss eine sofortige Operation durchgeführt werden.

Zusammengefasst: Bei einer Asymmetrie der Leiste und Schwellung in der Leistengegend ist immer eine zeitnahe Konsultation beim Kinderarzt nötig.

Der Freund meines Sohnes hat X-Beine. Sie stören ihn nicht, sind aber eher ausgeprägt. Muss man und kann man etwas tun?

Die Beinachsen-Entwicklung (X-Beine) ist beim wachsenden Skelett altersabhängig sehr verschieden. Bei Geburt hat der Säugling O-Beine. Sobald das Kind zu laufen beginnt, überkorrigieren sich die Beinachsen in X-Beine. Im Alter von 3-6 Jahren können diese sehr ausgeprägt sein, «wachsen» sich aber bis zum Wachstumsende in der Regel zu geraden Beinen «aus». Dies bedeutet, dass in den allermeisten Fällen keine Behandlung notwendig ist. Konservative Massnahmen wie Einlagen, Physiotherapie etc. haben keinen Einfluss auf diese Achskorrektur.

Selten können andere Krankheiten zu Achsfehlstellungen beitragen, welche mittels Untersuchungen diagnostiziert werden können und dann entsprechend behandelt werden.

Wächst sich in seltenen Fällen die X-Beinstellung nicht aus, kann kurz vor Wachstumsende mittels einer Wachstumslenkung (Epiphysiodese) operativ eine Achskorrektur erreicht werden. Bei dieser Operation wird das Wachstum auf der Innenseite des Beines gebremst und somit kontinuierlich mit dem Wachstum auf der Aussenseite das Bein gerade. Dieser Eingriff ist im Verglich zur Korrektur im Erwachsenenalter sehr viel kleiner und mit sehr guten Resultaten auch sehr erfolgreich.

Bei meinem 14-jährigen Sohn beobachte ich seit Monaten eine Zunahme von einzelnen roten Pickeln im Gesicht und neu auch am Rücken. Was können wir selber dagegen machen und wann ist es Zeit für eine Behandlung?

Akne ist in der westlichen Welt die häufigste Hauterkrankung überhaupt und betrifft über 85% aller Jugendlichen, wenn auch in unterschiedlichem Schweregrad. Ausgelöst wird die Akne vor allem durch hormonelle Veränderungen der Pubertät. Dies führt einerseits zu vermehrter Tätigkeit der Talgdrüsen und andererseits zur Bildung von mehr Hornmaterial der Haut, was wiederum zu einem Verschluss der Ausführungsgänge der Talgdrüsen führt. Talg staut sich unter der Haut, es bilden sich Mitesser und die bakterielle Zusammensetzung der Hautflora ändert sich.

Wenn Sie als Eltern selber eine schwere Akne hatten, oder wenn Sie violette Narben im Gesicht oder am Rücken Ihres Sohnes entdecken, dann empfehle ich rasch mit einer Behandlung zu beginnen. Grundsätzlich ist es sinnvoll, bereits bei den ersten Anzeichen der Akne mit einer angepassten und möglichst einfach durchführbaren Behandlung zu beginnen, um das Entstehen von Narben zu vermeiden. Heute stehen uns für die Behandlung von Akne eine breite Auswahl von Therapien zur Verfügung, was eine individuell angepasste Therapie ermöglicht. Die Zusammenarbeit mit einer entsprechend ausgebildeten Fach-Kosmetikerin kann den Therapieerfolg beschleunigen und nachhaltig verbessern.

Ziel der Behandlung wird es sein, die entzündliche Akne rasch zu kontrollieren und zur Abheilung zu bringen. Das kann – je nach Schweregrad – mit einer äusserlichen Behandlung durch Auftragen von Medikamenten in Form von Cremes oder Gel erfolgen auf die gereinigte Haut, oder mit einer innerlichen Behandlung mit Tabletten.

Wichtig bei allen Formen der Akne ist die tägliche Reinigung des Gesichts am Morgen und am Abend, mit einer milden Waschlotion oder Waschschaum und viel Wasser. Diese können Sie in Warenhäusern als auch Apotheken kaufen. Es lohnt sich ebenfalls sowohl die Frotteetücher für das Gesicht, als auch den Kopfkissenbezug aus hygienischen Gründen regelmässig, mindestens 2x/Woche zu wechseln. Wenn Ihr Sohn bemerkt, dass der tägliche Konsum von zuckerhaltigen Getränken oder die tägliche Einnahme von Milch zu einer Zunahme seiner Akne führt, dann empfehle ich Ihnen als Familie darauf zu Hause im Moment zu verzichten.

Ich habe nur einen kurzen Moment nicht aufgepasst, schon hat meine 2-jährige Tochter versucht, meine Tasse mit heissem Kaffee vom Tisch zu greifen. Zum Glück konnte ich das Schlimmste verhindern. Doch was ist zu tun, wenn sie sich tatsächlich einmal verbrennt oder verbrüht?

Verbrennungen und Verbrühungen gehören zu den häufigsten Unfallursachen bei Kindern. Die meisten dieser Unfälle ereignen sich im Haushalt und Kleinkinder – neugierig auf alles und gleichzeitig noch nicht in Lage, Gefahren zu erkennen - sind am stärksten gefährdet. Ein kleiner Moment kann unter Umständen das Leben auf einen Schlag ändern, weil solche Verletzungen bleibende Narben hinterlassen und auch die Funktion, zum Beispiel von den Händen, einschränken können. Auch muss man sich bewusst sein, dass eine Tasse heisser Flüssigkeit bis zu 30 Prozent der Haut eines Kleinkindes verbrühen kann. Dies kann für ein Kleinkind schnell lebensgefährlich werden!

Entscheidend ist deshalb die richtige Reaktion im Falle eines Unfalls. Bei einer Verbrühung sollten Sie vorsichtig versuchen, die Kleidung zu entfernen, da diese oft Hitze speichert und die Einwirkzeit so verlängert wird. Auch andere möglicherweise heisse Gegenstände wie zum Beispiel Schmuck über der betroffenen Hautstelle sollte sofort entfernt werden. Bei einer Verbrennung sollte man Kleider über der Verletzung nur dann entfernen, wenn sie nicht an der Haut haften. Anschliessend sollte bei grösseren Kindern die betroffene Körperstelle unter handwarmem Wasser gekühlt werden, aber nur für maximal zehn Minuten, direkt nachdem die Verletzung entstanden ist. Stoppen Sie die Kühlung schon vorzeitig, wenn dem Kind kalt wird. Bei Neugeborenen und Säuglingen sollte man keine Kühlung durchführen, da bei ihnen die Gefahr einer möglicherweise lebensbedrohlichen Unterkühlung besteht. Das Gleiche gilt für grössere Kinder, wenn die Verletzung mehr als 15% der Körperoberfläche betrifft. Zum Beurteilen der betroffenen Körperoberfläche hilft die sogenannte Handflächenregel: Die Handfläche (inklusive Finger) des Betroffenen entspricht 1% seiner Körperoberfläche.

Halten Sie die Wunde sauber und decken Sie sie, wenn vorhanden, mit einer sterilen Wundauflage ab. Sie dürfen die Wunde aber auch mit einem frischen Küchentuch bedecken. Achtung: Zahnpasta, Öle, Mehl, Puder und andere „Hausmittel“ dürfen nicht auf eine Brandwunde aufgetragen werden. Auch sollten Brandblasen nicht aufgestochen werden.

Verbrennungen und Verbrühungen sind sehr schmerzhaft, daher dürfen Sie Ihrem Kind ein Schmerzmittel (z.B. Paracetamol oder Ibuprofen) aus der Hausapotheke in der für das Gewicht Ihres Kindes passenden Dosierung geben, bevor Sie Ihren Kinderarzt oder das Spital kontaktieren. Der Notfall der Kinderklinik des KSB steht Ihnen über das Beratungstelefon 0900 131 131 (CHF 3.16/Min.) jederzeit zur Verfügung; Bei grossen Verletzungen sollten Sie im Notfall die Notfall-Nummer 144 anrufen oder das Spital direkt aufsuchen.

Am besten ist es natürlich, dass es gar nicht erst soweit kommt. Die meisten Unfälle lassen sich vermeiden, indem man sich der Risiken bewusst ist. Denn nur wer die Gefahren kennt, kann sein Kind davor schützen. Gehen Sie einmal aufmerksam durch Ihre Wohnung und halten Sie Ausschau nach möglichen Brennquellen wie Feuerzeuge und Kerzen. Wichtig ist, dass Sie die Reichweite und motorischen Fähigkeiten Ihres Kindes nicht unterschätzen. Hier lernt es mit jedem Tag etwas dazu! Stellen Sie Heissgetränke nie an den Rand des Tisches und verwenden Sie keine herabhängenden Tischdecken. Nicht nur der Wasserkocher, auch das Kabel des Wasserkochers muss so platziert werden, dass es unerreichbar für die Kinderhand ist. Stellen Sie Pfannen und Töpfe auf die hinteren Herdplatten und drehen Sie Griffe stets nach hinten. Auch gehören Kinder nicht auf die Arbeitsfläche in der Küche; der Weg zum heissen Herd ist nah.

Und dann noch folgende Regel: Essen und Trinken Sie nichts Heisses, während Sie Ihr Kind auf dem Schoss haben.


Dr. med.

Urs Lässer

Leitender Arzt Kinder- und Jugendmedizin

 

Simona Coiro

Leitung Ambulatorium und Sekretariat

 

Susanne Hertkorn

Stv. Leitung Ambulatorium, Sekretariat

 

Chantal Barth

Dipl. Pflegefachfrau

 

Manuela Christen

Dipl. Pflegefachfrau

 

Andrea Gmür

Dipl. Pflegefachfrau

 

Ulrike Haller

Dipl. Pflegefachfrau

 

Fabienne Keller

Dipl. Pflegefachfrau

 

Concetta Mendolia

Dipl. Pflegefachfrau

 

Yvonne Rauber

Dipl. Pflegefachfrau

 

Rahel Trauffer

Dipl. Pflegefachfrau

 

Evelina Winter

Dipl. Pflegefachfrau

 

Denissa Zbinden

Dipl. Pflegefachfrau

 

Luzia Rennhard

Arztsekretärin

 

Doris Antoniazzi-Vogel

Arztsekretärin

 

Brigitte Wunderlin

Arztsekretärin

 

Angela Bitetto

Hauswirtschaftliche Mitarbeiterin