Zurück zur Startseite
Zurück zur Startseite

KSB Fitness Move: Laufen wie auf Wolken

26. Januar 2026

Laufen, ohne dass die Gelenke leiden? Das geht. Im KSB Fitness Move steht das AlterG für eine neue Generation des Trainings und der Therapie. Das Anti-Schwerkraft-Laufband entlastet den Körper, beschleunigt Reha-Prozesse und bringt selbst erfahrene Athletinnen ins Staunen.

Wenn die Schwerkraft Pause macht

Wer schon einmal mit schmerzenden Knien, nach einer Operation oder einer Sportverletzung wieder ins Laufen finden wollte, kennt das Problem: Der Kopf will, doch der Körper bremst. Genau hier setzt das AlterG NEO+, dieses Hightech-Laufband, an. Seit September 2025 steht das neueste Modell im KSB Fitness Move und eröffnet neue Trainingswelten.

Statt gegen den eigenen Körper zu kämpfen, wird man getragen. Möglich macht das die patentierte «Differential Air Pressure»-Technologie. Vereinfacht gesagt: Der Unterkörper wird in eine luftdichte Kammer eingeschlossen, der Luftdruck hebt den Körper sanft an. Bis zu 80 Prozent des Körpergewichts lassen sich so reduzieren. Das hat den angenehmen Effekt, dass sich Gehen, Joggen oder Laufen plötzlich so anfühlt wie auf Wolken oder wie auf dem Mond. Eben nur ohne Raumanzug.

Anti-Schwerkraft-Laufband
Mit 80 Prozent weniger Körpergewicht unterwegs: Das AlterG entlastet die Gelenke und macht Training viel leichter.

Kontrolle statt Kompensation

Doch der AlterG ist weit mehr als ein Entlastungsgerät für die Gelenke. Das Laufband liefert eine Live-Übertragung des eigenen Gangbilds direkt auf den vorgelagerten Bildschirm. Jeder Schritt wird sichtbar, jede Fehlhaltung auch. Wer die Fusshaltung beim Auftritt schont, ausweicht oder sogar kompensiert, sieht es sofort. Das Beste aber: Man kann es direkt korrigieren.

Silvia Wielath, Physiotherapeutin am KSB, erklärt es so: «Der grosse Vorteil ist, dass wir das Gewicht exakt dosieren können. Der Körper wird Schritt für Schritt wieder an Belastungen herangeführt, die eigentlich noch nicht möglich wären, weil es unsere Patientinnen und Patienten noch überfordern würde oder weil sie Angst haben.» Gerade nach Operationen oder bei altersbedingten Gelenksabnutzungen ist diese kontrollierte Annäherung entscheidend. Muskeln, Sehnen und Gelenke lernen wieder, schneller in einen besseren und gestärkten Ablauf zu kommen und die Belastung zu tolerieren.

Silvia Wielath

«Das AlterG gibt Sicherheit: Es nimmt den Druck weg, im wahrsten Sinne des Wortes.»

Silvia Wielath

Physiotherapeutin

Vom Rehagerät zum Leistungsbooster

Was ursprünglich für die Raumfahrt entwickelt wurde, ist heute fester Bestandteil moderner Rehabilitation und längst auch im Leistungsbereich angekommen. Schliesslich eignet sich der AlterG für Menschen mit neurologischen Krankheitsbildern ebenso wie für ambitionierte Läufer, die ihre Technik verbessern möchten. Wie etwa Triathletin Natascha Badmann. Sie nutzt das Gerät im KSB gezielt für ihr Training: «Ich kann auf dem AlterG schneller laufen als draussen. Dieses Übertraining setzt einen schönen unfallgeschützten Belastungsreiz.» Konkret ist es so, als würde sie in einem perfekten Windschatten trainieren.

Zurück zum natürlichen Gang

Dass die Nutzung des AlterG auch einen tiefgreifenden Effekt haben kann, zeigt die Erfahrung von Brigitte Blaser. Nach einer Hüftoperation war Gehen lange nur mit Ausweichbewegungen für sie möglich. «Ich profitiere nun sehr von diesem Gerät, um mein Knie schrittweise wieder an die Belastung des Gehens zu gewöhnen», sagt sie. «Mit der gezielten Entlastung konnte ich diese Muster durchbrechen und mein Gangbild wieder normal antrainieren. Es motiviert mich sehr, so auch wieder erste Versuche zu laufen.»

Genau diese Motivation ist es, die Therapeutinnen und Therapeuten im KSB Fitness Move immer wieder beobachten: Fortschritte werden recht schnell sichtbar und früher erreicht.

Technik, die trägt

Zwar macht das AlterG Neo+ seine Nutzer leichter, es ist jedoch selbst ein Schwergewicht: 249 Kilogramm Gerätetechnik tragen die Nutzerinnen und Nutzer, die von 39 bis 181 Kilogramm schwer sein dürfen. Geschwindigkeiten bis 24 km/h vorwärts, Rückwärtsgehen und Steigungen bis 15 Prozent machen das Training vielseitig und realistisch. Fast alles ist möglich. Ob langsames Gehen oder dynamisches Lauftraining: Der Körper wird nie überfordert. Silvia Wielath bringt es auf den Punkt: «Das AlterG gibt Sicherheit. Es nimmt den Druck weg, im wahrsten Sinne des Wortes. Genau das brauchen Menschen auf dem Weg zurück in die Bewegung.»


Text: Simon David • Geprüft von: Silvia Wielath, Physiotherapeutin