Geburtshilfe und Pränataldiagnostik

Die persönliche Betreuung von Mutter und Kind während der Schwangerschaft und der Geburt mit modernster Diagnostik, individuelle Zuwendung sowie ein Ort, der Wärme und Geborgenheit ausstrahlt, machen die Geburt zu einem unvergesslichen Erlebnis. Bei uns erleben Sie eine natürliche Geburt in sicherer Umgebung.

Unsere Geburtsphilosophie

Jede Geburt ist einzigartig. Wir betreuen unsere Schwangeren professionell, ganzheitlich natürlich und individuell. Wir unterstützen die Gebärenden nach ihren persönlichen Bedürfnissen und Wünschen und begegnen ihnen mit Respekt. Wir greifen so viel wie nötig und so wenig wie möglich ein und schützen die Mutter und ihr Kind bestmöglich. Dadurch wollen wir jedem Paar eine selbstbestimmte und gleichwohl sichere Geburt ermöglichen. Es liegt uns am Herzen, die Beziehung zwischen den Eltern und ihrem Kind von Anfang an zu fördern und zu stärken.

Schwangerschaft und COVID-19: Häufig gestellte Fragen

Aufgrund von COVID-19 bestehen Besuchsregelungen auf der Wochenbett / Pränatalstation:

Bei der Geburt sind maximal zwei Begleitpersonen herzlich willkommen. Auf der Wochenbettabteilung und Pränatalstation dürfen Sie unbeschränkt Besucher empfangen, jedoch immer nur zwei Personen gleichzeitig. Die Geschwisterkinder dürfen Sie besuchen, sie zählen jeweils als ein Besucher, das heisst 1 Erwachsener mit einem Kind kann gleichzeitig besuchen. Dies dient dem Schutz der Wöchnerinnen und des Personals.

Besuchsregelung: Welche Regelung gilt in der Klinik für Geburtshilfe?

Regeln für Partner der Gebärenden:

  • Maximal zwei Begleitpersonen dürfen bei der Geburt Ihres Kindes dabei sein.
  • Beachten Sie: Als Begleitperson empfehlen wir Ihnen dringend ein Testresultat (nicht älter als 24 Std.) von einem negativen COVID-19 Test oder die Bestätigung, dass Sie bereits zweimal geimpft wurden, mitzubringen. Falls es Ihnen nicht möglich ist, kurzfristig einen COVID-19 Test zu machen, führen wir diesen in der Gebärabteilung durch.

Regeln für Besucher:

  • Zur Verringerung der Risiken bitten wir die Anzahl Besucher und Besuche auf ein Minimum zu begrenzen.
  • Auf der Wochenbettabteilung und Pränatalstation dürfen maximal 2 Besucher gleichzeitig zur Patientin (inklusive Kinder). Dies dient dem Schutz der Wöchnerinnen und des Personals. Wir empfehlen Besuche von Verwandten auf die Zeit nach dem Austritt zu verschieben. Dies dient nicht nur dem Infektionsschutz im Spital, sondern ermöglicht den Wöchnerinnen auch eine ungestörte Erholung nach der Geburt.
  • In einem 2-Bett Zimmer können maximal 2 Besucher, in einem 3-Bett Zimmer maximal 4 Besucher sich gleichzeitig aufhalten. Wir bitten um Verständnis.
  • Wir empfehlen, dass Besucher einen negativen COVID-19 Test (beim ersten Besuch nicht älter als 24 Std., 7 Tage gültig) oder ein Impf- / Covidzertifikat haben.
  • Die Besucher sind selber dafür verantwortlich einen Test zu organisieren, z.B. in ausgewählten Apotheken, Hausarzt oder Testcenter «Osterglocke» im KSB.
  • Personen mit Erkältungssymptomen, Fieber und/oder Geschmacks- oder Geruchsstörungen und Personen, die innerhalb der letzten 14 Tagen Kontakt mit einer an COVID-19 erkrankten Person hatten, sind nicht zugelassen. Wir bitten um einen verantwortungsvollen Umgang mit diesen Regeln.

Darf mich mein Partner zur Schwangerschaftskontrolle begleiten?

Begleitperson ist zugelassen. Wenn immer möglich sollten Sie aber alleine in die Sprechstunde kommen.

Kann ich unbedenklich über den Notfall eintreten?

Ja, vor dem Eingang werden bereits Personen mit möglichen Symptomen einer COVID-19 Erkrankung von anderen Patienten getrennt und separat geleitet.

Falls Sie Grippesymptome haben, bitten wir Sie, sich vor dem Eintritt telefonisch bei uns melden.

An allen Spitaleingängen gibt es eine allgemeine Eingangskontrolle aller Personen, damit mögliche Erkrankungsfälle bereits am Spitaleingang identifiziert und entsprechend separat weitergeleitet werden können.

Gibt es Änderungen hinsichtlich meiner Schwangerschaftskontrollen?

Die vorgesehenen Schwangerschaftskontrollen sollten weiterhin regulär durchgeführt werden. Falls Sie Zeichen einer grippalen Erkrankung haben, sollten Sie sich vor Erscheinen telefonisch melden. So kann entschieden werden, ob sich Ihr Termin um zwei Wochen verschieben lässt.

Muss ich während der Geburt eine Maske tragen?

Während der aktiven Phase der Geburt besteht keine Maskenpflicht, da sich die Gebärenden in der Regel durch die Maske bei der Atmung deutlich eingeschränkt fühlen. Für Ihre Begleitperson sowie das Spital-Personal besteht selbstverständlich jederzeit eine Maskenpflicht.

Muss ich nach der Geburt das Spital so schnell wie möglich verlassen?

Nein, Sie werden auf der Wochenbettabteilung normal betreut, sodass Sie nach fachgerechter Anleitung zur Kindsversorgung und Stillen optimal für Ihren Austritt vorbereitet sind.

Finden die Führungen durch den Gebärsaal noch statt?

Nein, das ist aktuell leider nicht möglich. Wir haben aber einen virtuellen Rundgang für Sie erstellt.

Kann ich ein Familienzimmer auf der Wochenbettabteilung buchen?

Ja, dies ist möglich. Falls Sie ein Familienzimmer buchen, wird beim Kindsvater aufgrund der aktuellen internen Bestimmungen ebenfalls ein Covid-Abstrich vorgenommen (Ausnahmen: Sie sind geimpft bzw. genesen, siehe Zutrittsregelung für Besucher ). Der Schnelltest ist kostenlos. Ein weiterer Besucher gleichzeitig (inklusive Kinder) ist erlaubt.

Ich bin schwanger. Gehöre ich zur Risikopopulation für eine COVID-19 Erkrankung?

Schwangere werden nach neuesten Erkenntnissen neu als Risikopopulation eingestuft. Es gibt keine Hinweise, dass Schwangere leichter an COVID-19 erkranken. Allerdings mehren sich die Hinweise, dass eine Infektion bei Schwangeren zur schwereren Krankheitsverläufen führen kann und dadurch auch das Risiko für Schwangerschaftskomplikationen erhöht ist.

Um so wichtiger ist es, dass Schwangere die allgemeinen, vom BAG empfohlenen Schutzvorkehrungen und Hygieneregeln sorgfältig einhalten.

Es gelten für die Beschäftigung besonders gefährdeter Personen am Arbeitsplatz die Regelungen «Verordnung über die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus» des Bundesrates.

Ich bin schwanger, ist mein Kind gefährdet falls ich an COVID-19 erkranke?

Nach aktuellem Kenntnisstand besteht insbesondere bei Schwangeren mit schwerwiegender COVID-19-Erkrankung ein Risiko für Störungen des kindlichen Wachstums und für Frühgeburten. Ob auch Infektionen mit nur leichter Erkrankung Folgen z.B. für das Wachstum des Fötus haben könnten ist nicht abschliessend geklärt. Die Rate an Aborten in der ersten Hälfte der Schwangerschaft scheint nach aktuellem Wissen nicht erhöht zu sein, auch wenn Einzelfälle bei schwer erkrankten Schwangeren beschrieben sind. Auch hier können aber noch keine definitiven Aussagen gemacht werden. Ein Risiko für kindliche Fehlbildungen konnte bisher nicht nachgewiesen werden. Eine kindliche Infektion während der Schwangerschaft ist möglich, kommt aber nach aktuellem Wissen nur sehr selten vor.

Um so wichtiger ist es, dass Sie die Hygiene- und Abstandsempfehlungen des BAG während der gesamten Schwangerschaft sorgfältig einhalten.

Ich bin schwanger und arbeite im Gesundheitswesen. Bin ich besonders gefährdet?

Schwangere werden neu als Risikopopulation eingestuft. Die dafür von den Branchenverbänden und Spitälern erstellten Schutzkonzepte des Arbeitgebers sollten sorgfältig eingehalten werden. Eine Freistellung von der Arbeit ist in der Regel nicht angezeigt. Besprechen Sie die Situation im Zweifelsfall mit dem Arbeitgeber.

Wir verweisen auf die «Verordnung über die Massnahmen zur Bekämpfung des Coronavirus» des Bundesrates, für die Beschäftigung besonders gefährdeter Personen.

Wenn ich positiv auf Covid-19 getestet bin. Kann mein Baby trotzdem bei mir bleiben?

Nach aktuellem Wissensstand ja, sofern es Ihnen und Ihrem Baby gut geht und es nicht auf der Neonatologie betreut werden muss. Diese Empfehlung kann sich aber jederzeit ändern und sollte zum gegebenen Zeitpunkt mit Ihren behandelnden Ärzten besprochen werden.

Ich wurde positiv auf Covid-19 getestet. Welche Form der Entbindung ist für mich besser?

Aktuell gibt es keine Hinweise, dass eine vaginale Geburt ein höheres Risiko für Sie oder Ihr Kind darstellt als ein Kaiserschnitt. Die Entscheidung über den Entbindungsmodus sollte unabhängig von dem Vorliegen einer Covid-19 Infektion getroffen werden. Auch eine Periduralanästhesie ist möglich.

Ausnahmen betreffen Schwangere mit schwerwiegender COVID-19 Erkrankung. In diesen Fällen wird in Abhängigkeit des Zustandes der Mutter und des Kindes individuell entschieden welches der sicherste Geburtsweg ist.

Wie geht die Klinik für Geburtshilfe mit Schwangeren mit nachgewiesenem oder Verdacht auf COVID-19 Infektion um?

Diese Schwangeren werden unter Isolationsbedingungen in einem separaten Bereich behandelt bzw. entbunden. Hierfür wurde ein genauer Ablauf definiert, um eine optimale Betreuung dieser Patientinnen zu gewährleisten und gleichzeitig alle anderen Schwangeren vor einer möglichen Ansteckung zu schützen.

Gehört mein Baby zur Risikogruppe, da es noch kein richtiges Immunsystem hat?

Nein, aktuell gibt es keine Hinweise darauf, dass Neugeborene ein höheres Gefährdungspotential haben.

Ich erwäge eine Hausgeburt als Schutz vor Corona Ansteckung.

Diese Entscheidung sollte nicht durch die COVID-19 Thematik beeinflusst werden. Das Kantonsspital Baden und die Geburtshilfe sind sehr gut auf die COVID-19 Bedrohung vorbereitet und haben ein sorgältig ausgearbeitetes Schutzkonzept, um Ihre Sicherheit maximal gewährleisten zu können.

Werden noch Bilder für die Babygalerie angeboten?

Ja, dieser Service steht zur Verfügung.

Patienteninformation der Schweizerischen Gesellschaft für Gynäkologie und Geburtshilfe (SGGG): Empfehlung Coronavirusinfektion

Virtueller Einblick in die Gebärabteilung

Geburt nach positivem COVID-Test

Eine auf COVID-19 positiv getestete Mutter erzählt, wie die Geburt ihres Kindes verlief.

Video

Gebären in Zeiten des COVID-19: Eine Mutter erzählt

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Blog

Stillberatung: Vom ersten Anlegen bis zum Abstillen

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Blog

Beleggeburt: Hausgeburt im Spital

Zur Story

Arzt-Team

Chefärzte/Leitende Ärzte


Prof. Dr. med.

Leonhard Schäffer

Chefarzt für Geburtshilfe und Pränataldiagnostik

Dr. med.

Amr Hamza

Leitender Arzt Geburtshilfe und Pränataldiagnostik

Prof. Dr. med.

Martin Heubner

Direktor Departement Frauen und Kinder und Chefarzt Gynäkologie

Dr. med.

Rüdiger Mascus

Leitender Arzt, Leiter Blasen- und Beckenbodenzentrum

Dr. med.

Regula Grabherr

Leitende Ärztin, Leiterin Endometriosezentrum

PD Dr. med.

Cornelia Leo

Leitende Ärztin, Leiterin Interdisziplinäres Brustzentrum

Dr. med.

Markus Schmidt

Stv. Leitender Arzt

Oberärzte


Dr. med.

Annick Denzler

Oberärztin

Dr. med.

Karin Camastral

Oberärztin

Dr. med.

Liliana Castrezana

Oberärztin

Dr. med.

Jana Celnarova

Oberärztin

Dr. med.

Inessa Diomande

Oberärztin

Dr. med.

Irene Estevez-Kainberger

Oberärztin

Dr. med.

Nina Hartung

Oberärztin

Dr. med.

Anett Hernadi

Oberärztin

Dr. med.

Marc Körnig

Oberarzt

Dr. med.

Franziska Lenz

Oberärztin

Dr. med.

Mark Ormos

Oberarzt

Dr. med.

Christine Paul

Oberärztin

Dr. med.

Christina-Maria Ziegler

Oberärztin

med. prakt.

Teresita Villena Ossa

Oberärztin

Dr. med.

Andrea Dobosi

Stv. Oberärztin

Dr. med.

Julia Graf

Stv. Oberärztin

Assistenzärzte


Dr. med.

Christina Coelius

Assistenzärztin

Dr. med.

Joy Fest

Assistenzärztin

med. prakt.

Irina Höhn

Assistenzärztin

med. prakt.

Sandra Jankovic

Assistenzärztin

med. prakt.

Vaia Karagkiozoglou

Assistenzärztin

med. prakt.

Ilona Lukas

Assistenzärztin

Dr. med.

Marie-Luise Metzger

Assistenzärztin

med. prakt.

Kristina Ostertag

Assistenzärztin

med. prakt.

Katrin Rüst

Assistenzärztin

Dr. med.

Luca Mari Sebestény-Major

Assistenzärztin

Dr. med.

Chiara Sogne

Assistenzärztin

Dr. med.

Johanna Schulze-Ardey

Assistenzärztin

med. prakt.

Katharina Walter

Assistenzärztin

med. prakt.

Kathrin Wenzel

Assistenzärztin

Dr. med.

Katharina Winkler

Assistenzärztin

Sekretariat


 

Brigitte Troller

Chefarztsekretärin Klinik für Geburtshilfe & Pränataldiagnostik

 

Oxana Siebler

Leitende Med. Praxisassistentin

Belegärzte


Dr. med.

Mischa Schneider

Konsiliararzt/Belegarzt, Ärztliche Leitung Kinderwunschzentrum Baden-Dättwil

Prof. Dr. med.

Michael K. Hohl

Belegarzt, Codirektor Kinderwunschzentrum Baden

Dr. med.

Alfred Schleiss

Belegarzt

Dr. med.

Rebecca Königsdorfer

Belegärztin

Dr. med.

Eva Müller-Stucki

Belegärztin

Dr. med.

Tony Locher

Belegarzt

Dr. med.

Antonio Siragusa

Belegarzt

Dr. med.

Gaston Schnyder

Belegarzt

med. prakt.

Waldemar Schmidt

Belegarzt

Dr. med.

Tanja Thum

Belegärztin

Dr. med.

Martina Nordin

Belegärztin

Dr. med.

Angelo Biraima

Belegarzt für Plastische, Rekonstruktive und Aesthetische Chirurgie

Dr. med.

Natasha Forster

Belegärztin für Plastische, Rekonstruktive und Aesthetische Chirurgie

PD Dr. med.

Merlin Guggenheim

Belegarzt für Plastische, Rekonstruktive und Aesthetische Chirurgie

Hebammen-Team

Leitende Hebammen


 

Marianne Bauer

Leitende Hebamme

 

Regula Grenacher Weber

Stv. Leitende Hebamme, Berufsbildnerin

Hebammen


 

Andrina Capaul

Hebamme / Beleghebamme

 

Olivia Egger

Hebamme

 

Adina Kuhn

Hebamme

 

Julia Kühne

Hebamme

 

Simona Lüber

Hebamme

 

Caroline Senn

Hebamme

 

Brigitte Stierli

Hebamme, Berufsbildnerin

 

Rebekka Weiss

Hebamme

 

Beatrice Wicki

Hebamme

 

Kathrin Yildiz

Hebamme / Beleghebamme

 

Larissa Zeller

Hebamme

Sekretariat


 

Sandra Wister

Sekretärin Gebärabteilung

Hotellerie


 

Jefa Todorovic

Hauswirtschaftliche Mitarbeiterin

Zertifizierungen