COVID-19 im Kantonsspital Baden

Infektionen mit dem neuen Coronavirus SARS-CoV2, welches die Krankheit COVID-19 verursacht, werden auch im Kantonsspital Baden abgeklärt und behandelt. Glücklicherweise sind es nun deutlich weniger hospitalisationsbedürftige Patientinnen und Patienten geworden.

Im ganzen Spital trennen wir Patienten mit Verdacht auf COVID-19 oder bestätigter Infektion strikt von Patienten, bei denen dieser Verdacht / diese Infektion nicht besteht. Zudem haben wir im ganzen Haus zusätzliche Sicherheitsmassnahmen getroffen, so dass sich niemand bei uns mit COVID-19 infiziert kann.

  • Patientinnen und Patienten mit COVID-19 werden isoliert.
  • Auf dem interdisziplinären Notfallzentrum werden die Patienten von Anfang an in getrennten Wegen behandelt.
  • Patientinnen oder Patienten ohne Hinweise für eine COVID-Erkrankung können sicher in ihren Bereichen abgeklärt und behandelt werden.

Das Wichtigste in Kürze

Tests auf COVID im Testzentrum „Osterglocke“ des KSB

Hier können Sie einen Check machen, ob es sinnvoll ist, einen Test zu machen:

Im KSB testen wir Menschen mit Symptomen einer Atemwegsinfektion / COVID-19 in unserem Testzentrum auf dem obersten Deck des Parkhaus 1 (Nähe Haupteingang). Dazu wird bei Ihnen einen Nasen-Abstrich gemacht, den wir auf vorhandene Coronaviren SARS-CoV2 untersuchen. Sie erhalten das Testresultat per Push-Nachricht als SMS oder E-Mail.

Wenn Sie so krank sind, dass Sie eine ärztliche Konsultation benötigen, ist das Testzentrum nicht der richtige Ort für Sie. Bitte melden Sie sich in diesem Fall bei Ihrem Hausarzt oder auf der Notfallstation nach vorheriger telefonischer Anmeldung.

Im Moment führen wir keine Antikörpertests durch, da diese noch nicht ausreichend auf ihre Aussagekraft hin überprüft sind.

Kinder unter 4 Jahren: Testen wir nicht im Testzentrum, sondern auf dem Notfall für Kinder und Jugendliche. Bitte melden Sie sich dort. Dies gilt auch, wenn Sie schon mit Ihrem Kind beim Kinderarzt waren und von diesem für einen Test geschickt werden.

Tests bei Personen ohne Symptome

Test bei Personen ohne Symptome sind in der Regel sinnlos, da ein negativer Test nicht heisst, dass jemand kein COVID hat. Ein negativer Test verkürzt auch keine Quarantänezeiten.

Test bei Personen ohne Symptome führen wir nur durch, wenn

1) diese vom Kantonsarzt resp. dem Contact Tracing Center veranlasst werden oder

2) wenn Sie eine Meldung durch die Swiss Covid App bekommen haben und der Kontakt mind. 5 Tage her ist.

3) Tests bei Personen ohne Symptome für ein Zeugnis für Grenzübertritte

4) Tests bei Personen ohne Symptome auf Wunsch von Arbeitgebern, welche nicht durch das BAG empfohlen sind, raten wir davon ab. Ein negativer Test heisst nicht, dass jemand kein COVID-19 hat und verkürzt keine Quarantäne. Falls der Arbeitgeber trotzdem auf einen Test besteht, muss dieser den Test bezahlen.

Wir führen sonst keine Tests durch bei Personen ohne Symptome.

Achtung: Ein Kontakt mit einer an COVID-19 erkrankten Person ist kein Grund, sich testen zu lassen, wenn man keine Symptome hat. Ein negativer Test heisst nicht, dass jemand kein COVID-19 hat und verkürzt keine Quarantäne.

Sie können sich bei uns testen lassen nach einer Online-Anmeldung.

Bitte bringen Sie zum Termin dieses Formular ausgefüllt mit.

Wer bezahlt den Test?

Die Regelung diesbezüglich ist leider sehr kompliziert und hat sich im Verlauf der Pandemie immer wieder geändert.

Hier finden Sie eine grafische Übersicht der Vergütung. Das Dokument des BAG zur aktuellen Regelung finden Sie hier .

Ich habe vielleicht COVID-19: Was muss ich jetzt machen?

Ob Sie vielleicht COVID haben und was Sie in dem Fall tun sollten können Sie hier abschätzen: https://covidguide.health/de/

Falls Sie eine COVID-19 diagnostiziert bekommen haben oder wahrscheinlich haben: Beobachten Sie Ihren Gesundheitszustand.

Meist verläuft die Erkrankung ähnlich wie eine Grippe. Aber:

Sofern sie immer erschöpfter werden, bei körperlicher Belastung (z.B. Treppen steigen) Atemnot über das normale Mass hinaus bekommen, sehr schnell atmen müssen oder keinen Satz ohne Luft holen sagen können müssen Sie sich unbedingt rasch ärztlich untersuchen lassen. Melden Sie sich nach Möglichkeit bei Ihrem Hausarzt/Notfallarzt oder sonst im Spital. Das Gleiche gilt, wenn sich ihr Allgemeinzustand zunehmend verschlechtert.

Zudem sollten Sie sich selbst zu Hause isolieren und Personen im gleichen Haushalt oder Intimpartner sollten sich in Quarantäne begeben.

Einschränkungen für Besucher

Am 20.6.2020 ist das generelle kantonale Besuchsverbot aufgehoben worden. Trotzdem gelten weiterhin Einschränkungen bei den Besuchsmöglichkeiten. Diese orientieren sich am Schutzkonzept der VAKA und des Kantons Aargau.

Die Schutzmassnahmen sind notwendig, weil Besucher COVID-19 ins Spital mitbringen können. Mittlerweile ist bekannt, dass nicht nur Personen mit Symptomen die Infektion weitergeben, sondern auch Personen ohne Symptome. Daher gilt jede Person, die das Spital betritt, als möglicherweise ansteckend – das trifft auf Besucher genauso zu wie auf Patienten und Mitarbeitende des Spitals. Dem entsprechend sind alle aufgefordert, sich an bestimmte Regeln zu halten, um die Ausbreitung des Virus zu verhindern.

Hier finden Sie die Merkblätter für stationäre und für ambulante Patienten.

Welche Besuchsregeln gelten bei hospitalisierten Angehörigen?

  • Maximal 2 Besucher pro Patient/-in und Tag
  • Besuchszeit: 13:00–14:30 Uhr und von 15:30–18:00 Uhr
  • Maximale Besuchsdauer: 30 Minuten
  • Halten Sie sich an die maximal zugelassene Anzahl Besucher im Patientenzimmer (z.B. 2 im Einzel-/Doppelzimmer, 4 im Viererzimmer).

Besucher dürfen NICHT zu Besuch kommen, wenn sie

  • Erkältungssymptome, Fieber und/oder Geschmacks- oder Geruchsstörungen haben
  • Innerhalb der letzten 14 Tagen Kontakt mit einer an COVID-19 erkrankten Person hatten
  • Wir empfehlen, keine Kinder zu Besuch mitzunehmen

Desinfizieren Sie sich beim Spitaleingang die Hände. Ebenso vor und nach Aufenthalt in der Cafeteria, nach Schnäuzen/Husten.

Sie erhalten von uns eine Maske. Bitte tragen Sie diese über Mund und Nase und die ganze Zeit im KSB, bis Sie das Gebäude wieder verlassen. Wenn Sie mit einer eigenen Maske kommen: diese darf kein Ventil haben und darf nicht aus Stoff sein.

Halten Sie jederzeit 2 m Abstand. Auch in den Liften.

Sie und Ihre Besucher sind während Ihres gesamten Aufenthaltes im KSB dazu verpflichtet, die geltenden Distanz- und Hygienevorschriften einzuhalten.

Die Cafeteria darf nur im Bereich genutzt werden, welcher für Patienten und Besucher vorgesehen ist (nicht im Bereich für Personal).

Bei Fragen zu den obigen Themen hilft Ihnen das entsprechende Behandlungsteam weiter. Bitte melden Sie sich dort.

Welche Regeln gelten bei ambulanten Terminen? Darf man eine Begleitpersonen zu einem ambulanten Termin mitbringen?

  • Sie sollten vorzugsweise alleine in die Sprechstunde kommen. Sollte es nötig sein, dürfen sie maximal 2 Personen als Begleitung in die Sprechstunde mitbringen (Bitte keine Kinder mitbringen).
  • Begleitpersonen dürfen NICHT mitkommen, wenn sie
    • Erkältungssymptome, Fieber und/oder Geschmacks- oder Geruchsstörungen haben
    • Innerhalb der letzten 14 Tagen Kontakt mit einer an COVID-19 erkrankten Person hatten
  • Desinfizieren Sie und ihre Begleitperson sich beim Spitaleingang die Hände. Ebenso vor und nach Aufenthalt in der Cafeteria, nach Schnäuzen/Husten.
  • Sie und Ihre Begleitperson erhalten von uns eine Maske. Bitte tragen Sie diese über Mund und Nase und die ganze Zeit im KSB, bis Sie das Gebäude wieder verlassen. Wenn Sie mit einer eigenen Maske kommen: diese darf kein Ventil haben und darf nicht aus Stoff sein.
  • Halten Sie jederzeit 2 m Abstand. Auch in den Liften.
  • Sie sind während Ihres gesamten Aufenthaltes im KSB dazu verpflichtet, die geltenden Distanz- und Hygienevorschriften einzuhalten.
  • Kommen Sie pünktlich und nicht viel zu früh in die Sprechstunde. Warum? Weil wir möglichst wenige Personen im Wartezimmer haben möchten. Rechnen Sie etwas Zeit für die Eingangskontrolle ein.
  • Die Cafeteria darf nur im Bereich genutzt werden, welcher für Patienten und Besucher vorgesehen ist (nicht im Bereich für Personal).

Termin im Testzentrum "Osterglocke" online buchen:

Spannende Coronavirus-Artikel aus den Medien:

Das Kantonsspital Baden im Schweizer Fernsehen: Schweiz Aktuell SRF

Wie geht es einem als Coronaviruspatient? Lesen Sie hier

Und was läuft auf der Notfallstation? Interview mit Chefarzt Markus Schwendinger

Häufiggestellte Fragen

Gerne verweisen wir auf die Webseite des BAG mit der Rubrik der häufig gestellten Fragen.

Wofür steht eigentlich «COVID-19» und «SARS-CoV-2»?

Das Virus heisst SARS-CoV-2. SARS steht dabei für «Severe Acute Respiratory Syndrome», CoV für «Corona Virus». Es ist nach 2003 die zweite SARS-Epidemie. Die Krankheit heisst COVID-19 «Corona Virus Disease 2019».

Was ist eigentlich eine Pandemie?

Als Pandemie wird eine länder- und kontinent übergreifende Ausbreitung einer Infektionskrankheit beim Menschen bezeichnet. Im Unterschied zur Epidemie ist eine Pandemie örtlich nicht beschränkt.

Gibt es eine Behandlung für COVID-19?

Aktuell ist kein wirksames Medikament bekannt, die Behandlung also rein symptomatisch, kann aber Intubation und sogar Beatmung über die künstliche Lunge beinhalten.

Im KSB nehmen wir an einer internationalen Studie („Solidarity“) der WHO teil, welche die verschiedenen medikamentösen Therapiemöglichkeiten untersucht.

Ich möchte dem KSB-Personal für seinen Einsatz einen Geldbetrag spenden. Wie soll ich vorgehen?

Wir sind für Sie da. Rund um die Uhr setzen wir uns das ganze Jahr über für die Gesundheit der Bevölkerung ein. Dass dieses Engagement geschätzt wird, freut uns sehr. Die zahlreichen Solidaritätsbekundungen, die wir in den vergangenen Tagen und Wochen erhalten haben, machen uns stolz. Sie sind eine zusätzliche Motivationsspritze.

Oft werden wir gefragt, ob man dem KSB-Personal für seinen Einsatz mit einer Spende danken könne. Nicht zweckgebundene Spenden können auf folgende Bankverbindung überwiesen werden:

Aargauische Kantonalbank, 5001 Aarau

IBAN CH63 0076 1016 1037 2657 3

Kontoinhaber ist die Kantonsspital Baden AG, 5404 Baden.

Der Spender wird gebeten, den Zahlungsgrund anzugeben (z.B. «Einsatz Coronavirus»). Da alle Mitarbeitenden von den Spenden gleichermassen profitieren sollen, verwenden wir die Spenden für ein grosses Personalfest. Herzlichen Dank!

COVID-19 und Schwangerschaft

Hier gehts zu den häufig gestellten Fragen in Bezug von COVID-19 und Schwangerschaft.

Allgemeine Infos zu COVID-19

Internationale Lage

Informationen der WHO

Informationen der CDC

Informationen der ECDC

Nationale Lage

Umfassende Informationen zum Coronavirus und zur aktuellen Lage finden Sie auf der Webseite des BAG .

Infoline Coronavirus: +41 58 463 00 00, täglich 24 Stunden

Telefonische Auskünfte

Menschen mit Symptomen einer Infektion der Atemwege wenden sich bei Bedarf am besten an den Hausarzt. Falls nötig (zum Beispiel, weil Sie Atemnot haben oder es Ihnen schlecht geht) können Sie über Tel. 144 eine Ambulanz bestellen.

Der Aargauische Ärzteverband betreibt für medizinische Notfallberatung eine Telefonnummer: 0900 401 501

Das KSB betreibt die Corona-Telefonleitung +41 56 486 11 88 (nicht für allgemeine Auskünfte)

Weitere Links: