Adipositaszentrum

Sie leiden an Übergewicht? Dann sind Sie beim Adipositaszentrum des Kantonsspitals Baden gut aufgehoben. In unserem von der SMOB (Swiss Society for the Study of Morbid Obesity and Metabolic Disorders) zertifizierten Referenzzentrum klären wir Ihre Probleme interdisziplinär ab und finden gemeinsam die beste Lösung für Ihre nachhaltige Gewichtsreduktion.

Übergewicht – mehr als nur ein ästhetisches Problem

Wer einen Body Mass Index BMI über 30 hat, gilt als adipös. Ob Sie sich mit Ihrem Gewicht im grünen Bereich befinden, können Sie mit dem BMI-Rechner herausfinden. Denn Adipositas bedeutet nicht nur, ein paar Kilos zu viel auf den Hüften zu haben. Es handelt sich dabei um ein eigenständiges Krankheitsbild mit vielen Begleiterkrankungen, so zum Beispiel Diabetes Typ II, Bluthochdruck, Herz-Kreislauferkrankungen, Atemnot, Schlafapnoe, Hormonstörungen sowie Gelenkbeschwerden. Hinzu kommt, dass Menschen mit Übergewicht häufig auch psychisch stark unter ihrer Erkrankung leiden.

Gemeinsam zum Ziel

Adipöse Menschen haben vielfach einen jahrelangen Leidensweg mit vielen Diätversuchen hinter sich. Unser Ziel ist es, Betroffene zu einem gesunden Gewicht zu führen, das sie langfristig halten können. Dafür erfolgt eine interdisziplinäre Abklärung durch ein aus Medizinern, Ernährungsberatern, Physiotherapeuten und Psychologen bestehenden Team. Im Fokus steht dabei die Änderung des Lebensstils: Die individuelle Analyse und Umstellung der Ernährung, ein massgeschneidertes Bewegungsprogramm, eine Verhaltenstherapie sowie eine mögliche medikamentöse Unterstützung.

Am KSB in sicheren Händen

Manchmal zeigen die Lebensstilmassnahmen auch trotz grosser Bemühungen keinen Erfolg. In diesem Fall - besonders auch bei einem BMI von über 35 - ist eine Operation nötig, um das Übergewicht abzubauen und so die Lebensqualität deutlich zu erhöhen. Hierdurch verlieren Patienten im Schnitt etwa zwei Drittel ihres Übergewichts. Auch Begleiterkrankungen können so deutlich gelindert oder gar geheilt werden. Magenbypass-Operationen (link Leistungsangebot) und die Sleeve-Gastrektomie (link Leistungsangebot) gehören zu den häufigsten Methoden. Als ein durch die SMOB (Swiss Society for the Study of Morbid Obesity und Metabolic Disorders) zertifiziertes Referenzzentrum für Adipositasoperationen führen wir jährlich mehr als 100 Operationen durch - doppelt so viele wie vorgeschrieben. Dazu gehören auch besonders anspruchsvolle Operationen, etwa bei Patienten mit einem Body-Mass-Index von über 50 oder sogenannte Verfahrenswechseloperationen (vom Magenband zum Magenbypass). «Durch die hohe Anzahl durchgeführter Operationen ist unser Team sehr gut eingespielt», sagt Prof. Antonio Nocito, Direktor des Departementes Chirurgie am KSB. «Dadurch erreichen wir ein sehr hohes Sicherheits- und Qualitätsniveau.» So umfangreich die Abklärungen vor der OP, ebenso wichtig ist uns eine sorgfältige Nachsorge. Der Patient wird auch in dieser Phase von einem interdisziplinären Team betreut.

Blog

Adipositas: Eine OP als letzter Ausweg

Zur Story

Häufig gestellte Fragen / FAQ

Welche Kosten übernimmt die Krankenkasse?

Damit die Krankenkasse die Kosten für eine Adipositasoperation übernimmt, müssen bestimmte Voraussetzungen erfüllt sein. Dies ist beispielsweise der Fall, wenn Ihr Body Mass Index (BM) über 35 liegt und Sie während zwei Jahren erfolglos versucht haben, mit konservativen Methoden Ihr Gewicht zu reduzieren. Wer sich einer Operation unterzieht, verpflichtet zudem in den folgenden fünf Jahren zu regelmässigen Nachkontrollen.

Wirken Medikamente anders?

Das kann sein: Es gibt hier aber keine allgemeingültige Antwort. Bei manchen Patienten scheinen gewisse Medikamente besser resorbiert zu werden, bei anderen das gleiche Medikament schlechter…

Bei Medikamenten, bei denen der Wirkstoffspiegel bestimmt werden kann (wie z.B. Schilddrüsenhormone) sollte man dies tun und die Dosierung ggf. anpassen.

Bei Medikamenten, die den Magen angreifen (beispielsweise die meisten Schmerzmittel) sollte man zusätzlich einen Magenschutz (wie z.B. Pantozol) einnehmen.

Bei der Antibabypille gibt es keine gesicherten Erkenntnisse (siehe Verhütung)

Darf ich nach einer OP schwanger werden?

In den ersten 18 Monaten nach einer OP (Bypass oder Sleeve) sollten Sie eine Schwangerschaft unbedingt vermeiden. Warum? Ihr Körper befindet sich in dieser Zeit in einem ständigen Energie-Defizit – das wollen wir ja, er soll seine Energiespeicher (das Fett) schliesslich angreifen… Ein kleines Kind braucht jedoch viel Energie zum Wachsen – Energie die Sie noch nicht einmal für sich selber haben. Deshalb wäre eine Schwangerschaft zu diesem Zeitpunkt für Sie und Ihr ungeborenes Kind gleichermassen ungesund.

Ein weiterer Punkt sind Vitaminmängel. Sie treten in der ersten Zeit nach einer OP häufig auf. Deshalb messen wir regelmässig Ihre Blutwerte und müssen die Dosis gewisser Vitamine immer wieder anpassen. Da das Ungeborene auch durch einen Vitaminmangel Schaden nehmen kann, wäre das Risiko einer Schwangerschaft entsprechend zu hoch.

Die gute Nachricht: Sobald sich Ihr Gewicht stabilisiert hat, in der Regel nach 18 Monaten, spricht nichts gegen eine Schwangerschaft. Auch ist eine Entbindung auf natürlichem Wege genauso gut möglich wie ein Kaiserschnitt. Und: Die Fruchtbarkeit nimmt mit dem fallenden Gewicht deutlich zu!

Welche Verhütung ist die Beste?

Diese Frage kann nicht allgemeingültig für alle Frauen beantwortet werden.

Sehr gute Erfahrungen wurden bisher mit der Spirale gemacht, diese ist jedoch nicht für alle Frauen geeignet. Auch gewisse Hormonpräparate scheinen gut zu funktionieren (NuvaRing, Implantate, Spritzen etc.). Da die Resorption der Hormone bei der Pille kann vermindert sein kann, ist sie daher nicht unbedingt die erste Wahl. Es gibt hierfür jedoch bisher keine Studien, dies bestätigen. Besprechen Sie dies unbedingt mit ihrem Frauenarzt.

Warum ist Calcium so wichtig?

Calcium ist ein wichtiger Bestandteil der Knochen. Nimmt der Körper jedoch nicht genügend Calcium aus der Nahrung und Getränken auf, dann mobilisiert er Calcium aus den Knochen. Dies kann wiederum zu Osteoporose und einer erhöhten Knochenbrüchigkeit führen.

Warum ist Eiweiss so wichtig?

Der Körper braucht für viele seiner Funktionen Eiweisse. Nimmt er nicht genügend Proteine (Eiweisse) mit der Nahrung auf (mind. ca 60 Gramm/Tag), greift er seine Eiweissspeicher, die Muskeln, an. Und wir möchten ja gerade das Gegenteil erreichen, nämlich die Muskeln aufbauen.

A propos Muskeln: Muskelmasse steigert durch ihr blosses Vorhandensein den Grundumsatz des Körpers. Das heisst: Jeder Muskel verbraucht Kalorien – auch wenn er gar nicht beansprucht wird. Dies ist sicher ein guter Grund, um Muskeln aufzubauen

Wirkt Alkohol stärker?

Alkohol wird schneller resorbiert und es werden höhere Blutalkoholspiegel erreicht. Daher ist man auch bedeutend schneller fahruntüchtig. Nach einer Magenbypassoperation sollte man daher mit Alkohol sehr zurückhaltend sein.

Kann eine innere Hernie immer auftreten?

Eine Innere Hernie, auch Innerer Bruch genannt, kann nach Magenbypassoperation oder anderen bariatrischen Eingriffen auftreten. Und das auch noch nach Jahren bis Jahrzehnten. Der Grund: Dadurch, dass bei der OP der Dünndarm durchtrennt und anders zusammengesetzt wird, entstehen im fetthaltigen Aufhängeband des Dünndarms, dem sog. Mesenterium, Lücken. Diese werden bei der OP meist zugenäht. Wenn nun das Gewicht, und damit das Fettgewebe, stark abnimmt, hängen die Nähte nach einer gewissen Zeit „in der Luft“. Die Lücke ist teilweise wieder offen und der Darm kann hindurchrutschen. Dies führt dann zu den typischen krampfartigen Schmerzen, die häufig im Oberbauch auftreten und in den Rücken ausstrahlen. Manchmal ist dies auch mit Erbrechen verbunden.

Haben Sie solche Symptome? Melden Sie sich bitte umgehend bei ihrem Hausarzt oder auf unserer Notfallstation.

Wie erkenne ich ein Dumping?

Normalerweise bildet der Magen ein Reservoir und der Magenschliessmuskel (Pylorus) gibt den Spei-sebrei in kleinen Portionen an den Dünndarm ab. Wird durch eine Operation dieser Schliessmuskel umgangen oder entfernt, kann es zu einem Dumping-Syndrom kommen. Es wird ausgelöst durch einen zu raschen Übertritt des Speisebreis in den Dünndarm. Das Dumping-Syndrom zählt zu den häufigsten Beschwerden nach einer bariatrischen Operation (Magenbypass, biliopankreatische Diversion, selten bei Schlauchmagen).

Man unterscheidet zwischen dem Früh- und dem Spät-Dumping-Syndrom. Bei beiden Formen ist Ihre Reaktionsfähigkeit, die Fähigkeit Werkzeuge und Maschinen zu bedienen und die Fahrtüchtigkeit be-einträchtigt. In schweren Fällen kann es zu Bewusstseinsstörungen kommen. Treten bei Ihnen häufig Dumping-Symptome auf, ist es sinnvoll, die Ess- und Trinkgewohnheiten genau zu erfassen und zu analysieren. Das Ziel ist, Dumpings durch Einhalten der Ernährungsempfehlungen zu vermeiden. Falls die Beschwerden anhalten, melden Sie sich früher für einen Termin in der Ernährungsbe¬ratung oder bei ihrem behandelnden Arzt des Adipositaszentrums.

Was ist ein Frühdumping?

Zeit: Tritt rasch, bis ca. 30 Minuten nach dem Essen oder Trinken auf.

Auslöser: Der schnelle Eintritt von sehr salzigen oder zuckerhaltigen Speisen und Getränken in den Dünndarm bewirkt einen Wassereinstrom aus der Blutbahn in den Darm. Dadurch kann es zu einem Blutdruckabfall oder sogar zu einer Kreislaufschwäche kommen. Durch das Wasser entsteht eine star¬ke Dehnung des oberen Dünndarms, wodurch weitere Beschwerden entstehen können. Auch zu viel Volumen durch zu viel Essen oder gleichzeitiges Essen und Trinken, kann diesen Druck auslösen.

Symptome: Druckgefühl im Oberbauch, Bauchkrämpfe, Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall, Blässe, Schweissausbrüche, Kreislaufschwäche, Blutdruckabfall, Herzklopfen, Schwindel, Müdigkeit.

Massnahmen: Das Ziel ist, durch Einhalten der folgenden Ernährungsempfehlungen ein Frühdumping zu vermeiden:

  • Trennen Sie Essen und Trinken (bis 15 Minuten vor und 30-45 Minuten nach dem Essen nicht trinken)
  • Nehmen Sie keine Suppe als Vorspeise
  • Essen Sie langsam und kauen Sie gut
  • Essen Sie nicht über das Sättigungsgefühl hinaus
  • Halten Sie Ihre Portion klein und planen Sie bei Bedarf regelmässig Zwischenmahlzeiten ein
  • Vermeiden Sie ganz salzige oder zuckerhaltige Lebensmittel und Getränke

Wenn Sie trotz Einhaltung dieser Massnahmen ein Dumping entwickeln, legen Sie sich hin, bis sich die Symptome verbessert haben. Bedienen Sie keine Maschinen und fahren Sie nicht Auto.

Falls die Beschwerden anhalten, melden Sie sich früher für einen Termin in der Ernährungsbe¬ratung oder in bei ihrem behandelnden Arzt des Adipositaszentrums.

Was ist ein Spätdumping?

Zeit: Tritt etwa 1 – 3 Stunden nach dem Essen oder Trinken auf.

Auslöser: Der rasche Eintritt von einfachen Kohlenhydraten wie zuckerhaltige Speisen und Getränke in den Dünndarm führt zu einem schnellen Anstieg des Blutzuckerspiegels. Als Folge produziert die Bauchspeicheldrüse zu viel Insulin. Das führt zu einem schnellen Absinken des Blutzuckerspiegels (Un¬terzuckerung/Hypoglykämie).

Symptome: kalter Schweiss, Zittern, Hunger, Heisshunger, Schwäche, Kopfschmerzen, Schwindel, niedriger Blutdruck, Herzklopfen, Unruhe.

Massnahmen: Das Ziel ist, durch Einhalten der folgenden Ernährungsempfehlungen ein Spätdumping zu vermeiden:

  • Meiden Sie gesüsste Getränke, Fruchtsäfte, zuckerhaltige Speisen, Honig, sowie Zucker und Fruktose (Fruchtzucker) zum Süssen.
  • Ergänzen Sie stärkehaltige Speisen wie z.B. Brot, Reis, Teigwaren, Kartoffeln immer mit einem proteinhaltigen Nahrungsmittel wie Fleisch, Fisch, Milchprodukte, Eier, Tofu oder Quorn und Gemüse. Beginnen Sie ihre Mahlzeit mit dem proteinhaltigen Nahrungsmittel
  • Bevorzugen Sie nahrungsfaserreiche Stärkebeilagen wie z.B. Vollkornbrot, Vollkornteigwaren und Vollreis
  • Essen Sie langsam und kauen Sie gut
  • Trennen Sie Essen und Trinken (bis 15 Minuten vor und 30-45 Minuten nach dem Essen nicht trinken)
  • Der Körper ist oft selbst in der Lage, durch Gegenmassnahmen den tiefen Blutzuckerspiegel wieder auszugleichen. Bei leichten Symptomen sollten Sie sich hinlegen und abwarten ohne weitere Massnahmen zu ergreifen. Bedienen Sie keine Maschinen und fahren Sie nicht Auto.

Wenn Sie trotz Einhaltung der Ernährungsempfehlungen die typischen Symptome des Dumpings stark verspüren, können Sie 10g Kohlenhydrate in schneller Form (schneller Anstieg des Blutzucker¬spiegels) zu sich nehmen:

3 Stk. Traubenzucker oder 1 dl Süssgetränk wie z.B. Cola oder Fruchtsaft.

Anschliessend ist es wichtig, dass Sie auch 10g Kohlenhydrate in langsamer Form kombiniert mit Eiweiss einnehmen (stabil halten des Blutzuckerspiegels, damit es nicht wieder eine Gegenregulation des Körpers mit Insulin gibt):

3 Stk. (16g) Darvida mit 1 Stk. Hartkäse oder ½ Stk. (25g) Ruchbrot mit Naturequark.

Falls die Beschwerden anhalten, melden Sie sich früher für einen Termin in der Ernährungsbe-ratung oder in bei Ihrem behandelnden Arzt des Adipositaszentrums.

Mein Gewicht nimmt nach der Operation wieder zu - woran liegt das?

Eine bariatrische Operation (egal welche) hilft Ihnen über eine Zeit von 18 - 24 Monaten beim Abnehmen. Damit das Gewicht jedoch nachhaltig niedrig bleibt, braucht es neben der Operation immer auch eine sogenannte Lifestyle-Modification: Gesunde Ernährung und viel Bewegung. Schafft der Patient, dies dauerhaft umzusetzen, wird sein Gewicht auf niedrigem Niveau bleiben. Schafft er es hingegen nicht, wird das Gewicht langsam aber stetig wieder zunehmen. Das ist leider so! Denn es gibt keine Operation, die das Gewicht reduziert, und bei der man anschliessend essen kann, was man will, ohne zuzunehmen.

Was kann ich tun, um mein Gewicht nach der Operation zu halten?

In erster Linie muss der Lifestyle optimiert werden: Die Ernährung sollte gesund sein, Kalorienhaltiges sollte reduziert werden - die Ernährungsberatung hilft Ihnen hier weiter. Der zweite wichtige Punkt ist die Bewegung: Hier kann Ihnen am Anfang zum Beispiel das AdiFit Programm unserer Physiotherapie helfen. Sind Ernährung und Bewegung optimiert, kann evtl. eine erneute Operation diskutiert werden. Was dabei in Frage kommt, wird individuell mit jedem Patienten angeschaut und besprochen.

Ich leide an Haarausfall - woran liegt das?

Wenn man das so genau wüsste! Es gibt einige Patienten (mehr Frauen als Männer), die für eine gewisse Zeit nach der Operation unter Haarausfall leiden. Klassischerweise beginnt dieser 3 Monate nach der OP, dauert 3 Monate und hört dann wieder auf. Man vermutet, dass hormonelle Umstellungen im Körper der Auslöser hierfür sind – ähnlich wie bei einer Schwangerschaft. Doch keine Sorge: Es fallen nicht alle Haare aus und sie wachsen auch wieder nach. Leider gibt bislang kein erwiesenes Mittel, das hilft!

Zahlt meine Krankenkasse eine Hautstraffung?

Eine bariatrische Operation ist – wenn gewisse Vorrausetzungen erfüllt sind – eine Pflichtleistung der Krankenkasse. Das heisst, sie muss die Kosten übernehmen. Bei Hautkorrekturen nach erfolgter Gewichtsabnahme (Bauch, Brüste, Oberschenkel, Oberarme etc.) sieht das jedoch anders aus. Hier handelt es sich meist um „Schönheitsoperationen“, die von der Krankenkasse nicht bezahlt werden. Nur wenn man einen Krankheitswert der überschüssigen Haut nachweisen kann, hat man eine Chance auf Kostenübernahme.

Welche Vitamin-Präparate muss ich nach der OP nehmen?

Unsere aktuellen Standard Empfehlungen sind:

  • Supradyn 1x am Tag
  • Kalcipos 500/800 1x am Tag
  • Vitamin B12 1x alle 3-6 Monate intramuskulär
  • Zusätzlich noch einzelne Vitamine, sofern ein Mangel herrscht.

Der Vitaminbedarf jedes Einzelnen ist anders, daher müssen die Vitaminspiegel im Blut regelmässig kontrolliert und die Präparate entsprechend angepasst werden.

Da die Zusammensetzung der verschiedenen Multivitamin-Präparate sehr unterschiedlich ist, kann man nicht einfach irgendein Präparat nehmen. Natürlich gibt es aber Alternativen zu den oben genannten – wenden Sie sich gern an unsere Ernährungsberatung.

Warum ist die Ernährungsberatung so wichtig?

Die Operation hilft Ihnen über 18 - 24 Monate beim Abnehmen. In dieser Zeit sollten Sie Ihren Lifestyle zu einem gesünderen Lebensstil ändern – mit ausgewogener Ernährung und viel Bewegung. Nur damit wird es Ihnen gelingen, das erreichte Gewicht auch zu halten und dafür sorgen, dass es nicht wieder steigt.

Die Ernährungsberatung betreut Sie in der Zeit rund um die Operation, hilft Ihnen bei den ersten Schritten „im neuen Leben“ und begleitet Sie in den ersten 2 Jahren nach der OP - bei Bedarf auch darüber hinaus. Hierbei geht es nicht nur um gesunde Ernährung und Kalorienzählen, auch eine entsprechende Versorgung mit Eiweiss und Kalzium sind zum Beispiel wichtige Themen.

Was ist die "Honeymoon-Phase"?

Die ersten 2 Jahre nach der OP werden gerne auch als „Honeymoon-Phase“ bezeichnet. Die Patienten sind happy, das Gewicht geht in grossen Schritten runter, die Kleider sind auf einmal alle zu gross. Die Fitness nimmt zu und das Selbstbewusstsein auch.

Chirurgie


Prof. Dr. med.

Antonio Nocito

Direktor Departement Chirurgie und Chefarzt Chirurgie

Dr. med.

Fabian Deichsel

Oberarzt Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefässchirurgie

Dr. med.

Mark Mahanty

Stv. Leitender Arzt Klinik für Allgemein-, Viszeral- und Gefässchirurgie

Endokrinologie


Dr. med.

Michael Egloff

Leitender Arzt Diabetologie/ Endokrinologie

Dr. med.

Katja Hoskin

Oberärztin Stv. Innere Medizin

Ernährungsberatung


 

Monika Beeler

Leitung Ernährungsberatung

 

Nadja Greub

Ernährungsberaterin Bsc BFH

 

Christina Hüsler

Ernährungsberaterin Bsc BFH

Gastroenterologie


Dr. med.

Franz Eigenmann

Chefarzt Stv. Gastroenterologie

Dr. med.

Angélique Sponholz Schudel

Fachärztin Gastroenterologie

Zertifizierungen