Der KSB Neubau

Das KSB baut für die Zukunft: Der Spital-Neubau ist 2022 bezugsbereit. Das Siegerprojekt heisst Agnes. Hier lernen Sie Agnes kennen und erleben die Baufortschritte mit.

Vier Jahrzehnte stand der Altbau als Solitär in der Gesundheitslandschaft. Er war richtungsweisend und zeugte von Innovation. Jetzt ist seine Zeit abgelaufen. Er wird durch einen Neubau ersetzt.

Es brauchte mehrere Anläufe. Erst mit der Einführung der neuen Spitalfinanzierung (2012 wurden Grundstück und Immobilien den Spital-Aktiengesellschaften übertragen) nimmt das KSB-Bauprojekt konkrete Formen an.

Das KSB hat im Frühling 2015 für die Realisierung eines Neubaus, basierend auf einem detaillierten Raumprogramm, einen Projektwettbewerb in Form eines Studienauftrags öffentlich nach GATT / WTO ausgeschrieben. Von den 20 eingegangenen Bewerbungen aus dem In- und Ausland, hat das mit Fachleuten und Experten besetzte Beurteilungsgremium im Juni 2015 sechs Generalplaner-Teams ausgewählt. Diese wurden aufgrund von im Voraus definierten Kriterien sowie Referenzen von bereits realisierten Projekten von ähnlicher Grösse und Komplexität für den Studienauftrag selektioniert. Ende Januar 2016 hat das Beurteilungsgremium der Bauherrschaft das Projekt «Agnes» des Generalplaner-Teams unter der Führung von Nickl + Partner, Architekten Zürich, zur Umsetzung empfohlen. Details über das ganze Verfahren und die sechs eingereichten Projekte sind im Bericht des Beurteilungsgremiums zu finden.

Agnes in Kürze

Das Projektteam schafft mit zwei klar geschnittenen, ineinander verschränkten Baukörpern eine prägnante Struktur, die sich wie selbstverständlich in den topografischen und räumlichen Kontext einpasst.

Der in der vorspringenden Ecke des Sockelgebäudes zur Vorfahrt hin offene Eingangshof schafft einen Hauptzugang, der Besucherinnen und Besucher grosszügig empfängt. Die in gleichmässigem Raster gesetzten, unterschiedlich dimensionierten Höfe bringen Tageslicht ins Gebäude, schaffen Bezüge und dienen der Orientierung und der Wegführung.

Dem Neubau liegt die Idee der Healing Architecture zugrunde. Christine Nickl-Weller, von Nickl + Partner, Architekten Zürich, leitet das Fachgebiet „Entwerfen von Krankenhäusern und Bauten des Gesundheitswesens“ am Institut für Architektur an der Technischen Universität Berlin, das sich seit 2009 mit Healing Architecture als Forschungsschwerpunkt beschäftigt.

Der vorliegende Entwurf ist so flexibel angelegt, dass auf Änderungen im Bauverlauf rasch reagiert werden kann. Der einfache und schlüssige Aufbau hilft, Anpassung an individuelle oder neu entstandene Bedürfnisse schnell und leicht umzusetzen.

Fazit: Das Konzept des Spitals als moderne Gesundheitslandschaft wird konsequent realisiert.

2022 bezugsbereit

Spatenstich im August 2018. Inbetriebnahme im Jahr 2022. Das KSB wird den Bau vollumfänglich selber – zusammen mit privaten Partnern – finanzieren. Das alte KSB wird nach dem Bezug des Neubaus zurückgebaut.

Projektdaten KSB Neubauheuteneu
 ca.ca.
Anzahl Betten (inkl. Säuglinge) 370400
Anzahl Betten Intensivstation/IMC2231
Anzahl Betten Tagesklinik 2028
Anzahl OP stat./ambulant 7/18/2
Anzahl Betten Aufwachen1924