Forschung im Zentrum für Bildgebung

In unserem Fokus steht klinisch orientierte Forschung mit dem Ziel die Diagnostik, den Strahlenschutz oder die Effizienz der Untersuchungen zu verbessern. Dazu stehen wir in sehr enger Kooperation mit verschiedenen wissenschaftlichen Partner-Instituten und Universitäten und führen viele gemeinsame Projekte durch. Auch bieten wir die Möglichkeit, Forschungspraktika und –rotationen zu absolvieren, sowie Masterarbeiten und Dissertationen zu erstellen. Das Zentrum für Bildgebung ist ISO-zertifiziert für Forschung und Lehre.

Dank der engen Zusammenarbeit mit Industriepartnern sind wir in der Lage dies immer auf dem neusten Stand der Technik durchführen zu können. Unsere Forschungsgruppen sind analog unserer klinischen Tätigkeit organspezifisch aufgestellt. Dies ermöglicht eine stark patientenorientierte wissenschaftliche Tätigkeit in enger Zusammenarbeit mit unseren Klinikern. Im Fokus stehen dabei: Female Imaging, Kardiovaskuläre & Thorakale CT-Technik, Molekulare Diagnostik und Therapie, Abdominal & Onkologische MRI-Technik, Muskuloskelettale Radiologie, Interventionelle Radiologie, Pädiatrische Radiologie und Neuroradiologie.


Prof. Dr. med.

Rahel Kubik

Direktorin Departement Medizinische Dienste und Chefärztin Radiologie

Prof. Dr. med.

Irene Burger

Chefärztin Nuklearmedizin

 

Silke Callies

Studienkoordinatorin

Prof. Dr. med.

Daniel Hausmann

Leiter Abdominale und Onkologische Diagnostik

PD Dr. med.

Susanne Bensler

Leiterin muskuloskelettale Radiologie

Prof. Dr. med.

Tilo Niemann

Leiter cardiothorakale Radiologie / Leiter Computertomographie

PD Dr. med.

Michael Kostrzewa

Leitender Arzt / Leiter interventionelle Radiologie

Dr. med.

Olaf Magerkurth

Leiter Pädiatrische Radiologie

Prof. Dr. med.

Frank Ahlhelm

Leiter Neuroradiologie

Dr. med.

Monika Farkas

Stv. Leitende Ärztin Radiologie

Dr. med.

Jonas Fischer

Oberarzt Radiologie / Ärztlicher Leiter Standort Brugg

Dr. med.

Sascha Merat

Oberarzt Radiologie / Ärztl. Leiter Standort Limmatfeld

Dr. med.

Cristina Popescu

Oberärztin, Research fellow - KSB/ETH

med. prakt.

Alexandra Pindur

Oberärztin Radiologie

Dr. med.

Vasiliki Pérignon

Oberärztin Radiologie

med. prakt.

Mona El Gedaily

Sprecherin Assistenzärzte Radiologie

med. prakt.

Ken Sibold

Assistenzarzt Radiologie

Dr. med.

Anna Potempa

Assistenzärztin Radiologie

Im Folgenden finden Sie laufende Studien, die am KSB Zentrum für Bildgebung durchgeführt werden.

Female Imaging

PEPMRI

  • AI Segmentation Mediaire
  • Vergleich Standard BLADE mit 3D SPACE
  • Vergleich verschiedener innovativer DWI Techniken in der Mamma

SonoEyes

mpBUS

Phasenkontrast

Interventionelle Radiologie

Weitere Informationen zu Studien folgen in Kürze.

Kardiovaskuläre & Thorakale CT-Technik

UHR chest CT

Assessment of fine anatomical structures in UHR chest CT with precision matrix and increased framing rate using single source CT.

  • To evaluate if a high resolution computed tomography system with a 1024 x 1024 matrix, increased sampling rate and smaller focal spot can improve the visualisation of fine structures in the lungs compared to conventional high resolution CT using standard scan protocol.

Lung nodule

Effect of increased image matrix on lung nodule segmentation in chest CT.

  • To evaluate and analyse the effects of increased image matrix (1024 x 1024) on lung nodule volume segmentation using different lung nodule densities in chest CT.

CT obese patients

Evaluation of image quality in CT of obese patients using high frequency transfer detectors.

  • To evaluate the effects on image quality in CT of obese patients using high frequency transfer detectors.

Abdominale & Onkologische MRI-Technik

Studie durchgeführt durch: Kantonsspital Baden und Universitätsspital Zürich.

  • Radiologisch-Pathologische Korrelation unterschiedlicher Wachstumsmuster von Prostakarzinomen

Molekulare Diagnostik und Therapie

WAT-metabolism

Studie durchgeführt durch: Kantonsspital Baden und ETH Zürich.

Nachweis und Charakterisierung von kälteinduziertem Energieumsatz im weissen Fettgewebe.

Das sogenannte „Braune Fettgewebe“ (BAT) kann Energie aus gespeichertem Fett über ein Entkopplungsprotein direkt in Wärmeenergie umwandeln. Man spricht bei dieser Umwandlung von Energie in Wärme von sog. «futile cycles». Neuere Forschung legt nahe, dass der wesentliche Anteil dieser Wärmeproduktion und der damit verbundenen Energieverbrennung nicht im braunen, sondern im weissen Fettgewebe (WAT) stattfindet.

Bei 24 Probanden wurden folgende Untersuchungen durchgeführt:

  • Am 1. Studientag wurden erneut Blutentnahmen durchgeführt und nach 30 min. Akklimatisierung direkt ein PET/CT mit radioaktivem Zucker (FDG) durchgeführt. Der Gruppe A wurde direkt nach der Injektion von FDG eine geringe Menge (0.5 g) von 13-C-Glucose injiziert. Bei Gruppe B wurde dies am 2. Untersuchungstag gemacht.
  • Am 2. Studientag geschah dasselbe, aber es wurde zudem vor dem PET/CT ein milder Kältereiz durchgeführt. Die Haut an Rumpf und Beinen wurde schrittweise gekühlt, ohne dass der Proband anfing zu zittern. Danach erfolgt die FDG PET/CT analog zum Vortag.
  • Zusätzlich wurde eine Probe aus dem Fettgewebe der Bauchwand entnommen (für Gruppe A am ersten, für Gruppe B am 2. Tag).

Die klinische Datenerhebung konnte abgeschlossen werden, die Daten werden aktuell analysiert.

PSMAfore

Studie durchgeführt durch: Kantonsspital Baden und Novartis.

Internationale Phase III Studie für Patienten mit metastasiertem Prostatakarzinom.

Eingeschlossen wurden Patienten, die einen PSA Anstieg unter der 2. Generation von Antiandrogenen (Enzalutamid oder Abiraterone) haben.

  • Studienbeginn war Oktober 2021
  • Patientenrekrutierung endete im August 2022

Verantwortliche:

Nuklearmedizin:
PD Dr. med. Irene A. Burger
Chefärztin Nuklearmedizin
Irene/DOT/burger/AT/ksb/DOT/ch

Onkologie:
Dr. Andreas Erdmann
Leitender Arzt Onkologie
Andreas/DOT/erdamnn/AT/ksb/DOT/ch

Muskuloskelettale Radiologie

Schulterinfiltrationsstudie

Der Einfluss von äusseren Umständen vor-, während- und nach der Infiltration des Glenohumeralgelenkes.

Bei ca.100 Probanden wird anhand der Schmerzreduktion nach Infiltrationen in das Glenohumeralgelenk der Einfluss von folgenden Umständen untersucht.:

  • Ausführlicher versus normaler Aufklärungsbogen.
  • Alter und Geschlecht des Arztes.
  • Erfahrung des Arztes.

Der Patient gibt seine Schmerzreduktion auf einer 11-Punkte visuell analogen Skala unmittelbar vor der Infiltration sowie 30 Minuten, einen Tag und einen Monat nach der Infiltration an.

Die klinische Datenerhebung ist noch nicht abgeschlossen, es werden noch Patienten im Rahmen der täglichen Routine eingeschlossen.

Pädiatrische Radiologie

Weitere Informationen zu Studien folgen in Kürze.

Neuroradiologie

Weitere Informationen zu Studien folgen in Kürze.